[quote data-userid="9341" data-postid="113542"][quote data-userid="2860" data-postid="113363"]Wie erkenne ich die Qualität der Bewertungen? Ich habe bei den Amazon "original Stäubli" zum "original Preis" auch schon Fotos von eindeutigen Plagiaten gesehn.[/quote]wenn ich ganz sicher gehen will kaufe ich bei Reichelt, Conrad oder Voelkner und wie sie noch so alle heißen.[/quote]Also "relativ" sicher kann man sein, wenn man im Elektrogroßhandel kauft, aber eine absolute Sicherheit ist das nicht, wenn man nicht genau weiß, wo und wie da intern der Einkauf getätigt wird.
Bei Amazon habe ich schon oft Plagiate gesehen, z.B. auch von Mennekes (hat jetzt nichts mit MC4 zu tun). Wenn man da die Großhandelspreise für einen einzigen Stecker kennt und bei der Amazone wird das Paar schon für 'nen Zehner verscheuert, da kann einfach irgendwas nicht stimmen.
Bin übrigens selber auch zur Stunde auf der Suche nach einer zuverlässigen Quelle für Evo2-Steckverbinder.
Hab aktuell einen Anbieter auf Kleinanzeigen der das Paar für 2€ verkauft, allerdings immer nur in 10ner Packungen je Manderl und Weiberl: Kleinanzeige MC4 EVO2
Vielleicht blöde Frage an der Stelle:
Warum wird überhaupt auf Steckverbindungen gesetzt? Das Zeug liegt 20+ Jahre auf’m Dach. Wären da nicht Schraub- oder Pressverbindungen besser geeignet? Oder sind die PV-Module so fehleranfällig, dass da öft getauscht werden muß?
Die Solarmodule produzieren Spannung, sobald Licht drauf fällt. Da willst Du nicht mit offenen Kabelenden hantieren. Die MC4 Stecker haben Berührungsschutz und lassen sich bei der Montage schnell und zuverlässig verbinden, auch von Laien. Schraubverbindungen sind auch nicht langzeitstabil, die können sich setzen und somit zu steigendem Übergangswiderstand führen.
Es gibt auch MC4 Stecker von Weidmüller, die kein Crimpwerkzeug benötigen. Habe ich bei meinen Verbindungskabeln am Übergang zu den Paneelen eingesetzt. Ob die dann 20 Jahre halten? Frag’ mich das in 18 Jahren noch einmal
Ich würde mal behaupten, dass MC4 Stecker beliebiger Markenhersteller fast immer kompatibel sind. Allerdings: Alles, was dauerhaft im Außenbereich liegt und wo man schlecht ran kommt, da würde ich keine Experimente machen und besser alles einheitlich.
Denn neben der elektrischen Kompatibilität, die fast immer gegeben ist, gehts auch um die dauerhafte Dichtheit des Steckers. Und da habe ich schon öfters mal Abweichungen erlebt, die für die Dichtigkeit eher ungünstig waren.
Jein, die Hersteller wollen natürlich ihre Stecker verkaufen.
Ich kenne das Stäubli-Patent (MC4) nicht, aber Details machen die Qualität aus. Ich habe gerade einen EZHI hier. Die Stecker sind zwar kompatibel. Der Stäubli-Stecker hat aber den besseren Kontakt. Der Betterie hat definitiv nur eine einfache Hülse als Buchsenkontakt. Im Vergleich zu deinem Bild vom Stäubli das Nachammer Produkt aus dem gleichen Laden. Da ist deutlich der Qualitätsunterschied zu erkennen. Der Stäubli im 5er Pack kostet dort auch nur 14,53 EUR.
Ich würde immer die Phoenix Sunclix Solarstecker empfehlen. Der große Vorteil ist, dass nur das Kabel abisoliert werden muss. Kabel einführen, zweimal klick und die Verbindung ist fertig. Ein weiterer Vorteil, die Kabelverbindung kann zerstörungsfrei wieder getrennt werden.
Bei den günstigen Modellen kann es vorkommen, dass die Crimpverbindung unzureichend ist – vor allem, wenn auch noch billige Crimpzangen verwendet werden. Das ist wie Lotto. Bei der Klemmverbindung muss man sich schon arg blöd anstellen, damit eine schlechte Verbindung entsteht.
Die Steckverbinder sind zwar wasserdicht, aber mit der Zeit kann Feuchtigkeit eindringen und die Übergangswiderstände durch schlechten Kontakt deutlich erhöhen. Bei einem String mit 800 bis 1000 Volt läppert sich das. Von daher ein weiterer Vorteil für die bereits genannten Markenhersteller. Denn es ist nichts gespart, wenn in ein paar Jahren der Elektriker aufs Dach steigen muss und dann den Fehler suchen kann.
Hallo und danke für die Antworten.
Der Verkäufer hat die Stecker aus der Bestellung storniert. Auch hat er mir bestätigt, dass ich laut VDE immer den gleichen Hersteller für eine Steckverbindung nehmen muss.
Also habe ich bei den Herstellern angefragt. Das Ergebnis hat mich jetzt nicht überrascht. Aiko: Fragen sie ihren Verkäufer (Verkäufer Antwort: müsste… sein) und APsystems bis jetzt noch nichts. Bringt mich auch nicht wirklich weiter und beim EZ1-M sehe ich keine Herstellerbezeichnung.
Diese Phoenix Stecker scheinen eine Interessante Alternative.
Zur Wiederverwendung: die Stäubli Stecker müssen ja auch wieder auseinander gehen, da es ja die Kontaktschuhe auch einzeln gibt. Diese bei Neuaufbau zu wechseln ist auch nicht die schlechteste Vorgehensweiße.
Kann ich die Kabelschuhe auch löten?
Wenn ich das richtig sehe, wird die Zugfestigkeit durch die Klemmschraub hergestellt, was bei meinen sonstigen Kabelschuhen nicht so ist. Und da kommt löten nicht so gut.
Langsam breite sich der Kompliziertheitsgrad auf den gesamten Solarbereich aus. Das Thema „Zählerschrank“ hat den gleichen Charakter.
Energiewende leicht gemacht
Ich löte sowas ganz gerne, sehe da keine Probleme. Gelötet hat grundsätzlich 2 Einschränkungen: Kann sich bei hohen Temperaturen selbst entlöten. Und macht den Leiter recht steif, weshalb er dann kurz hinter der Lötung brechen kann, wenn über längere Zeit mechanische Belastungen. Beides erscheint mir hier unwahrscheinlich.
Klar könnte ein Stecker sehr schlechten Kontakt haben, sich dadurch stark erwärmen und dann sich auch was entlöten. Aber bis dahin ist auch der ganze Stecker weggeschmolzen und weitere Probleme tauchen dann auf.
Ich nutze seit anfang an die Weidmann Stecker, man muss nichts Crimpen einfach nur abisolieren rein Stecken Festdrehen fertig funktioniert seit vielen Jahren und sind auch Dicht man muss nur beim Kabelreinstecken darauf achten das man nicht zuviel Abisoliert hat und das das Kabel auch richtig drin steckt ( gehalten wird) dann passt das auch.
Ich hatte noch etliche MC4-Stecker aus früheren Bestellung und Projekten liegen und wollte die auf unserem großen Dach verbauen. Bin dann aber wieder davon abgekommen, da die Trina Solarmodule wohl die MC4 Evo2 Stecker verbaut haben, was ja allg. als beste Qualität gilt. Habe mir dann aus einer hier empfohlenen Quelle diese MC4 Evo2 Stecker (Stäubli) gekauft.
Leider waren die aber aus meiner Sicht nicht alle perfekt. Die Passung von Stecker und Buchse war aber bei allen sehr gut, ging stramm aber ordentlich hinein. Das Problem war aber, dass sich bei einigen dieser kleine Federkragen, der sich dann am anderen Stecker innen festbeisst, beim Hineinstecken verrutscht ist und so kein Halt gegeben war. Dieser ‘Kragen’ ist nur aufgepresst, ein offener Ring sozusagen. Offensichtlich hat der sich mehrfach im Gegenüber schon beim Einstecken verhakt, so dass das Ding weggerutscht ist. Bei einigen konnte ich es mit kleiner Flachzange wieder zusammenbiegen und es passte dann, bei einigen hat sich dieser Kragen aber immer mehr geweitet und hat gar nicht mehr gehalten.
Vom Preis her könnten das durchaus echte Stäubli MC4-Verbinder gewesen sein, optisch war für mich auch kein Unterschied erkennbar. 100%ige Sicherheit, ob es nun Originale oder Nachbauten waren habe ich natürlich nicht. Von ca. 20 Verbindern hatten mind. 4 diese Macke.
Mit denen hab ich bei meiner PV Anlage auch sehr gute Erfahrungen gemacht (ohne eine Vergleich zu haben) und der Solateur mit dem ich es gemacht hatte, war da auch sehr zufrieden mit. Wollte das Crimpen als potentielle Fehlerquelle eliminieren.
Die neuen Kontakte musst du aber erst wieder kaufen. Und im Verhältnis zum ganzen Set teuer. Um den Kontakt aus den Stecker zu bekommen, braucht es ein passendes Entriegelungswerkzeug.
Bei den Klemmkontakten hast du minimalen Aufwand. Hier das Video von Phoenix Contact
Das Marketingvideo ist ja lustig: winziger Aderquerschnitt und keinerlei Vercrimpung mit dem Stecker? Nur über diese Feder verbunden? Das kann m.E. kein allzu guter Kontaktübergang sein. Wie sieht das bei einem 6mm2-Kabel aus? Man müßte mal den Übergangswiderstand messen bei hohem Strom…
Bei den Wechselrichtern von Kaco sind die Stecker als Zubehör dabei. Ich denke, eine Firma wie Phoenix Contact weiß, was sie verkauft. Zudem ist die Käfigzugfeder-Technik in unzähligen Anschlusskästen verbaut.
ich habe die sunclix seit 3 jahren ohne probleme in verwendung
das gute an den ist man kann sie immer wieder zerlegen und braucht nicht neue kaufen wie bei mc4 und man benötigt auch keine crimpzange.
das schlechte an denen ist die sind künstlich so entworfen worden dass sie nicht auf die mc4 passen und die sunclix sind auch noch teurer.
mittlerweile verwende ich aber die stäubli evo2 die sind so günstig und hochwertig da ist mir das zerlegen egal