Gleichstrom für Haushalt, wie sinnvoll

Tach, Post.

Mal ne Frage, bevor ich mich hier bastelnderweise umlege :wink:

Wechselstrom wechselt doch den Pluspol mit 50Hz zwischen beiden Adern, rischtisch? Und Gleichstrom behält den Pluspol auf einer Ader.

Angenommen ich habe ein Gerät das 90W verbraucht, Stecker wie gehabt 230V 50Hz, aber intern wird das ganze in 24Vdc verwandelt um die Komponenten im Gerät zu versorgen.

Könnte ich doch einfach den Stecker direkt mit 24VDC verbinden? Oder braucht die Umwandelgeschichte im Inneren erstmal echt 200V um anzulaufen?

{blackemo}:hotdrink:

Auweia!

Das ist als Scherz gemeint oder?

Oder ist die Frage ernst gemeint?

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Nö, mein ich schon ernst. Im Inneren werden die Vac in Vdc umgewandelt, daher ist es doch eigentlich wurst ob ac oder dc reingeht, wird doch eh durch nen Gleichrichter im Inneren gejagt um dc rauszubekommen. Will das Teil halt jetzt nicht einfach an den Akku andübeln und dann knallst, brauch ich nicht. Also, geht, geht nicht, knall, qualmt, oder ich muss das Gerät eben auseinander nehmen und direkt n Zufuhr-Kabel an die DC Seite anlöten. :sad: *ich weiss dass ich mich lächerlich mache, alles gut.

Eigentlich ist es gut, dass du hier fragst bevor du dich in Gefahr bringst. Alles gut.

Ich glaube du bist hier auch ganz gut aufgehoben weil sich hier viele schlaue Leute mit echt viel Ahnung tummeln.

Dann streichen wir aber bitte den ersten Teil deiner Frage erstmal komplett. Vlt hat ja jemand Lust dir das zu erklären. Oder du beschäftigt dich mal mit der Frage, wie das mit dem elektrischen Strom funktioniert. Jedenfalls nicht so wie du glaubst.

Deine eigentliche Frage ist ja, du willst ein Gerät direkt mit einem 24V Akku betreiben. Ist grundsätzlich eine gute Frage.

Um was für ein Gerät geht es denn eigentlich genau und woher weißt du, dass es 24vdc braucht?

Okay, anderes Beispiel. Eine LCD Birne hat Eingang 220-240VAC, die Leuchtdiode selbst läuft aber doch auf 12VDC. Die Spannung wird also im Teil irgendwo umgeformt.

Kabel anlöten, Steckdose, leuchtet. Oder man nimmt die auseinander und lötet 12VDC an dort wo DC anfängt. Dann leuchtet die auch mit 12VDC ohne Steckdose.

Daher die Frage, ginge es irgendwie an der VAC Seite DC anzulegen, da im Inneren ja eh zu DC gleichgerichtet wird. Halt ohne Geräte auseinander zu nehmen.

Es geht um nen Luftentfeuchter, in dem Peltier Elemente sind und ein 12VDC Lüfter rödelt. Da es zwei Elemente sind geh ich mal davon aus das es 24VDC sind, die dann nochmal halbiert werden für den Lüfter. Könnte natürlich auch 36V Reihe sein.

Plan wäre das Ding mit nem Solarpanel zu verbinden, und dann läuft das immer wenn die Sonne scheint, und zwackt sich seine Watt ab bevor die im Akku landen.

Halt ohne auseinander bauen einfach über den Stecker. Aber jeht wohl ned? War nur ne Idee.

Nein so einfach geht das aus mehreren Gründen nicht.

Höchstwahrscheinlich geht aber auch nichts kaputt, wenn du es versuchst aber da wird keine ausreichende Spannung mehr ankommen.

Das Peletierelement und die Lüfter könnten aber funktionieren, wenn du diese direkt mit Gleichspannung versorgst. Also hinter dem Spannungswandler. Ich würde es erstmal mit einem 12v Netzteil probieren und schauen ob sie kühl wird und die Lüfter drehen.

Ich würde erst mal messen. Aber dazu sollte man schon gewisse Grundkenntnisse besitzen.

Du solltest Dir bei Deinem Vorhaben erst mal von einem Sachkundigen helfen lassen.

Einfach Batterie oder Solarzelle am 230V Stecker anklemmen geht auf jeden Fall NICHT!

Ich würde das gänzlich lassen wenn ich solche Fragen stellen müsste! Um auf die Leistung zu kommen sind dann schon einige Watt vonnöten, und das dann bei Gleichspannung an der man "kleben" bleiben kann. Finger weg!

An Wechselspannung bleibt man eher kleben. Eigene Erfahrung.

Ich bitte nachdrücklich darum, dieses Thema nicht durch OT Beiträge zu stören.

Wichtig ist die Beratung des OP mit seinen Fragen bzw. Problemen.

Vermutlich wird die DC-Spannung in der Lampe über ein Schaltnetzteil erzeugt. Das heißt die Eingangsspannung AC wird vor der Wandlung gleichgerichtet, dann über MOSFET o.ä. auf eine Spule getaktet und am anderen Ende, im besten Fall galvanisch getrennt, entsteht eine getaktete Gleichspannung anderer Höhe. Die bringt letztlich die LED-Lampe zum Leuchten.

Welchen Vorteil hätte die Umgehung der Wandlerstufe? Die benötigten Leistungen, <20W üblicherweise, sind gering, daher sind die Verluste auch nicht so dramatisch. Dafür verlierst Du mit dem Öffnen der Lampe, sofern das zerstörungsfrei klappt, jegliche Gewährleistung und musst u.U. für verschiedene Lampen auch noch unterschiedliche Spannungen bereitstellen. Wäre mir zu aufwendig.

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Da funktionieren die meisten Links leider nicht mehr.

Besonders die Idee Dateien und Sourcecode auf einem Filehoster zu verlinken ist sehr schlecht.

Dort verschwinden diese nämlich, wie in deinem Fall, nach einer Zeit und die ganze Anleitung ist Nutzlos. :frowning:

Wenn du die Sachen wirklich sonst nirgends löschsicher bereitstellen kannst, schreib mir eine PM...

Vollkommen deiner Meinung. Vor allen Dingen wäre dann eher direkt was mit Gleichspannung zu kaufen. Entweder in der passenden Fassung, vielleicht GU5.3 oder eine LED mit der richtigen Spannung. Hin- und herbauen nur bei zuviel Zeit und wirklich viel günstiger.

Wenn das Ziel war Umwandlungsverluste zu minimieren, dann sollte das Hausnetz mit der Hausbatteriespannung (ungeregelt) laufen, also z.B. 48 oder 51.2V nominell. So wie ein Fahrzeugbordnetz ja auch. Das ist dann immer noch sichere Kleinspannung, berührungssicher. Einen Sicherungskasten mit Leitungsschutzschaltern braucht es dafür aber auch. Und für den Brandschutz FI-Schutzschalter, 300mA sind da üblich.