War heut beim Kumpel. Er hat ne Gasheizung, aber die frisst in 24h Gas für 100€. Wird also nur eingeschaltet wenn wer arbeitet. Ergebnis: Hallenboden und Wasser eingefroren, alles geflutet. Letztes WE hatte es -18 nachts.
Er fragte nach großer Monoblock LLWP. Strom liegt 3x13A. Gibts da überhaupt was? Ich kenn das nur in mini. Größe und Lärm egal ist eh Industriegebiet
Wer bei -18 grad nachts natürlich nicht die Heizung anmacht übers Wochenende ist meiner Meinung nach nicht ganz helle. Wenn er einfach durch eine Wärmepumpe ersetzt wird er ähnlich viel Kosten für Strom haben, zumal das technisch mit dieser kümmerlichen Leitung nicht zu ersetzen ist. Also dass er dann nur noch 500€ Strom pro Monat bezahlen muss, ist absolut utopisch.
Sowas wie die Zimmergeräte mit Abluftschlauch, oder Fenstereinbaugeräte? Also ein Gerät, bei dem man nicht mit den Kühlmittelleitungen hantieren muß. Als Ersatz für einen Gas-Warmlufterzeuger an zentraler Stelle im Gebäude an vorhandene Luftverteilung anzuschließen und die Außenluft über ein Rohrpaar zuführen.
Aktuell ist ne Stahlungsheizung mit ungefähr 70kW montiert. Die bestrahlt aber nicht die Hallenränder, und der Versorger hat schön die Preise raufgetrieben und da ist noch ne Erhöhung angekündigt. Die hat also 2 Schaltzustände: Kalt oder Pleite.
Was fehlt ist eine “Grundwärme” die immer laufen kann. Ein Rohr zum Luft verteilen kriegst noch unter über die Länge der Halle.
Notfalls wären auch 2 Ventilator-Heizregister möglich, wenns nur LWWP gibt.
In Schweden ist es bei Industrie-Hallen üblich “normale” Klimasplit-Anlagen an der Fasade so alle 5-10m zu montieren. Also abhängig von der Größe der Halle können es dann auch schon mal recht viele werden.
ja, man spart sich dann vermutlich die nicht unaufwändige Luftverteilungsanlage. Wenn die Halle hoch ist, installiert sich das auch nicht bequem vom Boden aus.
Aber es soll ja unbedingt ein einziges Gerät sein, obwohl die Luftverteilungsanlage noch gar nicht existiert, warum auch immer. (zumal die jetzige zentrale Heizung auch nicht gut funktioniert und oder viel Kosten verursacht. Wenn die in der Mitte hängt und über Strahlung 30m?? weiter den Hallenrand frostfrei halten soll, erklärt sich vielleicht auch warum).
Hmm, ne Strahlungsheizung hat den Vorteil das man nicht die ganze Halle aufwärmem muss. Die Strahlung sorgt dafür das nur die direkt angestrahlten Teile wärmer werden. Es fühlt sich recht warm an aber die Luft ist immer noch Kalt. Ich denke für alles andere muss erst mal die Isolierung verbessert werden.
Wenn nicht alles warm werden muss sollte Er sich überlegen ob er nicht die Empfindlichen sachen zusätzlich beheizt. So kann man z.B. Schaltschränke mit Einbaufrostschutzheizungen und Rohre mit Rohrbegleitheizungen ausstatten. Die sorgen dann dafür das nichts kaputt geht und sind in der Umsetzung recht günstig.
Meine Wasser und Abwasserleitungen habe ich so ausgestattet und meine derzeit eingemotteten Dachse haben innen eine 60 W Glühbirne über einen Frostschutzschalter geschaltet liegen. Bei letzteren wird die Temperatur um immerhin rund 10 ° erhöht, reicht also bis rund - 10 ° C. Für -20 ° sollte es dann schon rund 300 W sein. So weit ist es aber bei mir noch nicht gekommen und ich würde mir dann was einfallen lassen wenn es soweit ist.