Ich denke man sucht ein Komplettsystem und nicht "nur" einen Inverter. Aber ich bin bei dir MPII mit einem Fertigspeicher und man hat offene Schnittstellen + AC mit der Option auf DC.
Bei nem Sun oder MP II samt separaten Speicher benötige ich einen Elektriker der das machen will. Daran scheitert es leider. Natürlich ist eine MP II samt pylontech und co Lösung mit deutlichem Mehrwert verbunden.
Aber mangels Elektriker.
Für ne separate Steckdose, und den Einbau eines smartmeters bekommt man dagegen einen Elektriker.
Daher ja die Überlegung nach einem BKW AC Akku.
Die Nachteile der mehrfachen Wandlungsverluste sind mir bewusst. Mir geht's um nächtliche Deckung des Grundbedarfs und zwischendurch. Die Preise der BKW Akkus sind schon verlockend.inwischen.
Also ohne Garantie, aber eigentlich reicht es wenn Dein Elektriker den MPII montiert und ans Netz nimmt und das fachmännisch bestätigt (ohne Batterie). Du machst Dann die Meldung und Inbetriebnahme. zu 90% wird der VNB sich erstmal weigern, aber eigentlich muss er das akzeptieren, da er bei dem DC Teil nix zu melden hat.
Aber evtl. kennt ja doch jemand ein BKW Speicher der offene Schnittstellen auf alle Parameter hat und nicht nur eine App zur Kontrolle.
@Mastermind1
Meine Idee, die zugegeben eine relativ grobe Regelung hat.
Für die IP-Symcon gibt es Module für: Youless LS120. Das ist ein kleines Kästchen, welches an den Stromzähler (Moderne Messeinrichtung) per Klettverschluss angedockt wird und dort die Impuls-LED abtastet.
Das feine Teil (hatte ich über viele Jahre in Verwendung) kommuniziert über einen LAN-Anschluss (nicht WLAN) ausschliesslich ins lokal Netz.
Der Powerfox macht gleiches über WLAN (aber bei diesem Teil muss man sich registrieren).
Mit Elektriker würde der Shelly pro3EM in Fraqe kommen. Auch dafür gibt es ein Modul, sogar eines mit einer echten Saldierung.
So, damit sind die saldierten Bezug-/Einspeise-Werte der Symcon bekannt.
Nun noch das Modul für die Shellys installieren.
Über ein Shelly Plug S kannst Du ein Ladegerät (mit einer festen Ladeleistung), das einen 48V 50AH LifePO4 Speicher (mit eingebautem BMS) lädt ein/ausschalten - und das Abhängig vom PV Überschuss.
Das Ladegerät kann z.B. von Meanwell sein.
An dem 48V Speicher hängt DC-seitig ein Hoymiles Mikrowechselrichter (HM/HMS-300 oder 350 oder 400 ...).
Dessen AC-Ausgangsleistung wird indirekt über eine Hoymiles OpenDTU geregelt bzw. kann darüber eingestellt werden.
Auch dafür scheint es mit diesem Modul eine Integration in IP-Symcon zu geben.
Beispiel:
Es ist 12:30Uhr, 500W Überschuss:
Der Hoymiles schickt immer 20W (das ist seine Mindestleistung zur sicheren Kommunikation von/zur DTU) ins Netz.
Shelly Plug S schaltet 230V auf ein 360W Ladegerät (230VAC/48VDC). Dieses lädt den Speicher.
Es ist 20:15Uhr, 620W Bezug:
Der Hoymiles wird auf seine maximale Leistung (z.B. 300W bei einem HM-300) von der Symcon (über MQTT) eingestellt und schickt diese Leistung ins Netz.
Es ist 03:25Uhr, 150W Bezug
Der Hoymiles wird auf 150W von der Symcon (über MQTT) eingestellt und schickt diese Leistung ins Netz.
Bedeutet in meinem technikzoo halt das ich einen Mikrowechselrichter kaufen müsste, und je nach gewünschter Ausgangsleistung die passende Modellgröße.
Als Stromzähler kann ich den bereits verbauten Fronius smartmeter verwenden, denn ich eh schon im ip-symcon hab.
Bedeutet aber auch das man sich Gedanken machen muss, was läuft wie - sollte IP Symcon aus welchem Grund auch immer mal nicht laufen/funktionieren.
Auf der anderen Seite, schützt der Akku sich ja selbst, wenn er voll ist.
Und mehr als leer werden kann er auch nicht.
Ich bin echt noch am grübeln, ob ich noch abwarten kann, ob sunlit da noch was raus bringt. Die haben das auf Facebook selbst bestätigt dass ihnen dieser Wunsch vieler Kunden bekannt ist.
Und den sunlit könnte ich samt Shelly 3 empfehlen pro autark betreiben, alternativ dann vielleicht per mqtt oder oder...
Beim Globus 1-2x im Jahr mit 20% echt interessant.
Ob da sogar die 5 Jahres Globus Garantie greift müsste ich noch klären. Das wäre ein starkes pro Argument.
Wenn man einen MP II installieren lässt, muss der Elektriker die Berechtigung haben das bei dem Netzbetreiber anmelden zu dürfen. Damit ergeben sich bestimmte Vorgaben die evtl einen Umbau / Neubau des Zählerschränkes bedeuten könnten. Macht wirtschaftlich dann null Sinn.
Ob die bei unserem Zählerschrank noch umsetzbar sind, ist auch eine Ungewissheit. Das könnte kosten/nutzen sinnlos machen.