GeneratorPort

Darf ich mich hier kurz einklinken?

Ich möchte mit dem SUN 20k eine Offgridanlage aufbauen.

die Haupt Anlage bekommt 2 Strings (verschiedene Winkel) wo jedoch durch 2 Bäume über den Tag teilverschattungen vorhanden sind. (ich hoffe da noch auf infos ob es sinn macht bei den Modulen die verschattet werden können die neuen Deye Moduloptimierer sinnvoll wären)

aber das ist nicht das was mich gerade beschäftigt.

Ich möchte 4 Microwechselrichter (envertech) mit je 2000w auf dem Grundstück verteilen.

  • Wie kann der Deye sich diese Strom im Offgridmodus schnappen und in die Akkus leiten?
  • Was passiert wenn die Akkus voll sind?
  • eine Netzkopplung möchte ich nur für den Notfall wenn mal keine Sonne da ist und zwar so dass das Netz auf dem Generatoreingang beim Deye liegt und dann z.b. automatisch die Akkus bis zu einer gewissen % (z.B. 40%) Grenze auflädt sobald die Akkus unter z.B. 7% gefallen sind.

Wäre so etwas möglich?

Vielen lieben Dank schon mal :slight_smile:

In den Einstellungen die Funktion “Micro Inv. Input aktivieren”

Im Off-Grid-Modus wird Deye zunächst seine PV-Leistung reduzieren. Wenn die Produktion immer noch größer als der Verbrauch ist, versucht Deye, die Mikros durch Frequenzanhebung herunterzufahren. Gelingt ihm das nicht, geht Deye auf Störung. Dann ist es dunkel in der Bude. Nach ca. einer Minute startet Deye erneut.

Wenn du den Gen-Port für das Netz freihalten willst, musst du die Mikro-WR an den Load-Port anschließen.

Super danke für die Info.

Somit müsste ich raus finden ab wann die Envertech aussteigen dass die Regelung seitens des Deye funktioniert.

Mir sind da jetzt noch weitere Gedankengänge eingefallen.

  1. der einfachste Weg wäre die MicroWR mit z.B. dem Shelly Plug S ans Haus anzuschließen. Somit könnte man eine Regelung machen z.B. Wenn akku >90% Steckdosen der MicroWR ausschalten und ab z.B. 602-80% wieder anschalten. Nur wie bastel ich das… (Komme wohl im ein HomeAssistant nicht mehr herum dann)
  2. Der andere Weg wäre die MicroWR alle auf den GEN Port zu hängen dann könnte der Deye alles perfekt regeln… und das “Netz” müsste ich dann Händisch per Umschalter oder mit ein paar Schützen zusätzlich als “Not” an auf den GEN Port legen. (evtl. dann die MicroWR weg schalten?) aber keine Ahnung ob das Funktionieren würde?
  3. die andere Lösung wäre die Insel als Insel betreiben und gar nicht mit dem Netz koppeln somit MicroWR wie in 2. an den GEN Port.. und das Netz paralel per Umschalter anbringen. so dass man mit dem Umschalter “entweder” das Netz auf das Haus legt ODER den Deye auf das Haus legt und dann ist das Netz weg. Damit hätte man halt kein ununterbrochenen Strom und das schlechte Netz (hier schwankt es von 200-265V und so manches empfindlichere Gerät geht dadurch auch kaputt.. Vom Hörensagen fällt mir da z.B. Thermomix netzteile ein)
    Das könnte man bestimmt auch irgendwie automatisieren damit das hin und her schalten automatisch funktioniert innerhalb <50ms damit es unterbrechungsfrei funktioniert…

Danke

Hi, ich vermute ich habe genau das Problem des Abschaltens. Nun bekomme ich das Teil aber nicht mehr ans Netz…siehe separater Beitrag. Hast du da einen Tip?

Gruß und guten Rutsch!

Benjamin

Aus aktuellem Anlass (Berlin) plane ich die Anschaffung eines Stromerzeugers, weiß aber noch nicht so ganz wie ich am besten vorgehe…

Mein Setting:

30kWp an einen Huawei 30K WR, dieser ist ans Hausnetz angeschlossen. Später dazu habe ich einen 14K Deye (SUN-14K-SG05LP3-EU-SM2) angeschafft und mit einem 45 kWh DIY-Akku versehen. Dieser per Grid ans Hausnetz angeschlossen. Also der ist nur für die Batterie da, PV nur am Huawei.
Im Deye dann MI anktiviert, so schnappt sich er sich den ÜberschussStrom vom Huwai und läd die Akkus und speist auch wieder ein, funktioniert tadellos.

Wenn ich jetzt einen Stromerzeuger (geplant ein größerer Diesel, der 400V und 230V kann, ca. 5,5kW Dauerleistung) am GEN-Port anschließe soll ich lieber 1-oder 3-phasig anschließen? MUSS ich evtl. 3-phasig anschließen?
Wenn Blackout ist möchte ich den Stromerzeuger starten und er soll dann den Akku laden aber es soll wegen Schieflast keine Gefahrt für das Hausnetz entstehen? Geht das überhaupt so wie ich das vorhabe?

Mir fällt gerade ein..

Geht es irgendwie das man am Deye den GEN Eingang doppelt belegen kann? (im Offgridbetrieb)

also mit einem Umschalter die microwechselrichter daran anschließt UND das Netz bei bedarf?

Grund.

So könnte der Deye die Einspeisung der Microwechselrichter vernüftig Regeln ohne Frequenzanhebung usw… und im schlimmsten Fall könnte man wenn eine Dunkelflaute herrscht einfach her gehen und automatisch oder durch händische Umschaltung das Netz ankoppeln und damit die Batterien Laden.

Wichtig wäre dann noch die Infos dass das Haus 3 Phasig gespeist wird das Netz aber nur eine Phase bereit stellt.

Sprich ich kann am Gen Port aus dem Netz nur 1Phasig laden während der Deye ein 3Phasen netz aufrecht halten muss.

Geht das? und wenn ja was brauche ich da an umschalter? (da es ja seitens der Micro WR wie der Netzseite “nur” 240V betrifft muss ich ja kein DC und nur AC schalten #Funkenlöschkammer nicht benötigt)

Danke :slight_smile:

Nein, das geht nicht.

Was gehen würde, ein Netzteil, welches 230V AC in DC wandelt, z.B. Meanwell CSP3000-400 zu verwenden. Dann die DC Seite des Netzteils an einem MPPT des Deyes anschließen und als Windkraftanlage zu konfigurieren.

Ich habe es selbst nicht ausprobiert, aber hier darüber gelesen.

meinst du damit die Nutzung um aus dem Netz nachzuladen oder die Aufteilung der microWR an die 3Phasen Gen Port?

Es ist möglich, drei MIs am Gen-Port zu betreiben. Das einphasige Nachladen aus dem Netz über den Gen-Port ist jedoch nicht möglich.

Meine Vorstellung wäre, das in Falle einens längeren Netzausfalles über Nacht am Gen-Port etwas Energie per Notstrom-Aggregat (so ein 1-3KW Aggregat sollte reichen) in den Akku zu laden und tagsüber "normal" über die Microwechselrichter zu laden, am besten mit einen Umschalter gelöst!?
Hat so eine Lösung irgendwer ümgesetzt?
Wie sind Eure Erfahrungen mit Notstromaggregaten am Gen-Port? - kann irgendwer einen Erfahrungsbericht geben bzw. Empfehlungen mit welchen Aggregat es am besten geht.

Soweit mir bekannt kannst du ein Generator (Benzin) nicht ohne weiteres an den Generatoreingang anschließen.

Bei manchen Geräten (Honda Inverter ~1000w sollen bis 70% wohl ein akzeptables signal liefern) klappt das hin und wieder bis 60/70% .
Das Problem ist das diese kleinen Aggregate die Volt noch halbwegs gut liefern aber die Herzzahl stark schwankend ist.. das belastet auch den Eingang am Deye wohl recht stark und wenn es zu “bunt” wird dann schaltet er ab/störung.
das Betrifft wohl auch die etwas größeren diesel Aggregate.. und erst die richtig großen Maschinen liefern ein stabiles Netz.

die einfachste Möglichkeit ist wohl den Generator über ein Netzteil (gleichrichter) über einen MC4 eingang anzuschließen (Winturbinen funktion)

allerdings kosten die guten Netzteile/Gleichrichter schnell 200-400€…

Hoffe das hilft dir erst mal weiter.

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