Moin,
Ich plane derzeit ne neue Heizungsanlage im Zuge Kernsanierung.
Heizlastberechnung sagt bei -12 ca 11-12kW
Somit würde ich gerne grob 9kW einbauen.
Da ist allein bei Pana die Auswahl ja schonmal RIESIG.
Zum Setup:
Alles neu, FBH
Kälteschein auch vorhanden (unbegrenzte Anlagengröße)
Distanz zwischen Außen& Innengerät wird mit ca 15m (einfache Strecke) recht hoch.
Welchender drölfzig Panasonic wäre da die richtige?
Zwischendurch habe ich von verschiedenen Regelverhalten gelesen.
Manche starten wohl bei halbgas& regeln dann hoch.
Andere mit Volldampf und reduzieren dann.
Wo liegen die Unterschiede der Generationen?
Thema Modulationsgrenze gibt es auch keine wirklichen Angaben, wie sieht es hier aus?
Schau doch erstmal, was überhaupt verfügbar ist, z.b. bei einem händler wie rjtec.
Eine 8 Jahre alte nicht kaufbare 5kW WP fällt wohl raus.
Soooo viele Modelle bleiben für dich nicht übrig.
Also RJTec
Hat sowohl
L - R290 Mono
M - R290 T Cap Mono
J Tcap
K - R32 Split
Im Netz gibts auch „normale“ LT J‘s
Gemein haben sie aber alle, dass ich keine verlässlichen Daten zur Modulationsgrenze finde.
Auch beim Regelverhalten haben die Generationen wohl Unterschiede, was aber nich in der Anleitung abgedruckt wurde.
LG hat ja auch n nettes neues Gerät, aber da ists mit Daten ja noch viel ätzender…
Wieso fallen L& K raus?
Die gibts ja auch als 9kW Maschinen.
Da wir nur selten (häufig auch nur Nachts stundenweise) Temperaturen jenseits von -7 haben wollte ich die Maschine nicht zu groß bauen, in der Hoffnung, dass ich damit in der Übergangszeit mit einer niedrigen Minimalleistung hohe Laufzeiten bekomme.
Zur Gen M findet man leider mit Abstand die wenigsten Infos…
Wenn du was mit 9..12 kW haben willst fallen die raus.
Besorg dir die passenden Service manuals, da gibt es Angaben zur Heizleistung bei entsprechenden Temperaturen.
Die Zahl im Namen entspricht der Heizleistung bei +7, zumindest bei K und L.
Deshalb fand ich die kleinen so charmant….
4-6 kW sind bei nem Heizbedarf von um die 3kW (7C) ziemlich blöd.
Dann führt wohl doch nix an den teureren WPs vorbei
wie sicher ist denn die Heizlast? Ändert die sich durch die Kernsanierung?
FBH sollte normalerweise recht viel puffern, hängt aber vom Aufbau ab. Trocken auf dem Boden verlegt ist es (wesentlich) weniger als naß im Estrich.
Diese ist auf einen halbwegs realistischen Stand nach der Sanierung gerechnet (neue Fenster, Dämmung Geschossdecke gemäß GEG)
Was fehlt ist die Wohnraumlüftung. Die hab ich als „Planungsunsicherheit“ mal rausgelassen, falls andere Parameter nicht zu 100% stimmen.
Das EG (mach ich aktuell) bekommt Nass.
OG (Holzbalkendecke) bekommt FBH trocken und vermutlich zusätzlich Heizdecke um irgendwie die Wärme in die Räume zu bekommen.
Was ich sonst noch spannend fand war die neue Therma V zu der findet man ähnlich wenig Daten& hört sehr gemischtes zum SW Verhalten.
Stiebels 290er kommen auch unter 3kW bei 7C und haben bei -7 noch über 9
Gibts vielleicht was anderes was ich garnicht aufm Schirm habe?
Ich weiss nicht. 300l Puffer nehmen und dann ist quasi wurscht was sie als unterste Modulationsgrenze hat. Die Therma V kostet als 12KW R32 ca. 3500€. Der Rest ist dann Mathe was man wirklich will.
Hat man 20 000kWh Verbrauch sind das bei JAZ4 = 5000kWh Strom und bei JAZ3 6700kWh Strom. Aufpreis von 4000€ bei 1700kWh Strom zu 40ct = 680€ = 6 Jahre.
Davon ausgehend, dass man alle 10-20 Jahre tauscht....
Und die 300l dann parallel einbinden?
Zunächst sind 300l nicht wirklich viel, nen Speicher einzubauen kostet nicht nur gut 1000€ Invest sondern auch permanent Effizienz.
Die 300L wären bei einer angenommen Spreizung von 5K ohne jegliche Nebeneffekte & Effizenzverluste 1,75kWh ist dann also auch in knapp na Stunde beladen.
Natürlich erhöht jedes Liter Volumen die Systemträgheit aber die Effizenzverluste die so Speicher auslösen wind teils auch nicht ohne…
Hast du ne R32 Therma V? Wie niedrig können diese laufen?
Bei dem Puffer geht es ansich nur darum, dass die WP nicht ständig takten muss. Das benötigst du auch nur dann, wenn du noch weniger als die Minimalleistung der WP benötigst und verhinderst damit das Arbeiten nur im schlechten Bereich. Mit einem 3-Wege-Ventil kannst du den nur dann schalten, wenn du ihn brauchst, sollte also die WP durchlaufen, kann auch der 300l Tank weg. Der Effizienzverlust ist quasi egal weil von höheren Wassertemperaturen ausgegangen wird. Bei FBH bei der du vielleicht im Raum 20°C hast wo der Puffer steht und dem Inhalt von vielleicht 30°C wird kaum was durchgehen. Solche Tanks haben bei 1000l Verluste von 1kWh. Das wird hier also nur ein Bruchteil sein. Wenn du die WP hinstellen willst, weil du Kälteschein hast, dann wird wohl nen popeliger Puffer + Ventil das geringste deiner Probleme sein.
Alternativ kannst du auch 2x5er Jeisha nehmen in einer Kaskade. Es gibt unzählige Möglichkeiten nur was du brauchst ist wichtiger.
Ich habe eine 9KW Jeisha (für ein 5KW System) aber noch nicht angeschlossen. Daher sind meine Erfahrungen mäßig. Habe ein Dünnschicht FBH-System im Dachgeschoss weil teilweise Holzbalkendecke und teils Hohlkörperdecke mit Betonsteinen. Darüber gebundene Schüttung zum Ausgleich und Fermacell 2cm und darauf die 3cm FBH.
Ok, da meine 5 kW Jeisha seit ein paar Jahren an Heizkörpern OHNE Puffer ausgezeichnet läuft ein paar Anmerkungen.
Am Anfang hatte ich auch Taktprobleme.
Die Panas bieten aber über den (jedem zugängliche) Installateurszugang eine unvorstellbare Vielfallt an Einstellmöglichkeiten. Das ist der riesen Vorteil und gleichzeitig auch ein Problem.
Ich habe Monate gebraucht, um die Pana an MEIN Gebäude/Heizungssystem perfekt anzupassen. Dadurch hat man aber die Chance eine sehr gute JAZ hinzubekommen. Das kann kein Heizungsbauer liefern, da eben jedes Gebäude(Heizung anders ist.
Nachdem sie nun nahezu perfekt lief, kam jemand mit dem Vorschlag eine feste Vorlauftemperatut einzustellen.
Damit läuft sie nun endgültig perfekt. Da sie sich nun nicht mehr für die stark schwankende Außentemperatur interessiert, kann sie sich in einen ruhigen Lauf einschwingen, was die Stromaufnahme massiv senkt. Takten nahezu null.
In der Übergangszeit schalte ich sie einfach Nachts aus und fertig.
Wird es deutlich kälter stelle ich den Vorlauf an der Fernbedienung einfach + 1-2 °C höher.
Da vermutlich alle Panas diese Funktionen liefern sehe ich da keinen großen Unterschiede zwischen den Modellen.
Die (spannenden) Unterschiede zwischen den Modellen sind eher Dinge die sich nicht ändern lassen,
Wie eben das Regelverhalten generell. -> wie schnell wird eine Niedrige Leistung erreicht.
Steigt der RL zB schneller an, als die Pumpe die Leistung reduziert geht sie ja wieder aus.
Die Mindestleistung - Spannend in der Übergabgszeit - hier ist mir der COP auch relativ egal, Strom kommt vom Dach& ist zum Verbrauchen da.
Hauptsache die Pumpe startet nicht mehrfach die Stunde neu.
Die Max Leistung jenseits der -10C, falls es mal kalt wird will man ja nicht frieren. Deshalb sollte die Pumpe ein paar W schaffen, eh der Heizstab sonst zu klein ist.
Über eine Kaskade, bzw. war mein Gedanke eher ein Bivalenz System, hab ich auch schon gegrübelt.
Wäre echt ein Gedanke.
Aktuell nutze ich nur das EG, da ist die Heizlast eh niedriger.
Und wenn man das ganze Haus nutzt& abgleichen kann was wirklich fehlt stellt man sich noch nen (zB) 5kW Erzeuger dazu, der über die Bivalenzsteuerung dann den zweiten bei <-7 zB anwirft.
Am Ende steht und fällt es wohl mit der KFW, noch ists zu früh sich den Erzeuger zu bestellen, wenn ich die Kohle bekomme überlege ich doppelt ob ich nicht doch eine teurere Pumpe nehme, die dafür besser regeln kann.
Den Invest hat man dann vermutlich dennoch in <10J wieder.
Für ne Lambda (nur Heizen) würde ich mal ca 15 (vor Förderung)
Pana M ca 8
Pana L ca 5,5 (im Wissen dass noch ein zweiter Invest kommt)
Wenn man dann 55 oder (wenns schnell genug geht) 70% BEKÄME
sind das Delta bei der M „grad mal“ ca 3t€
Diese wird die Heizung wohl reinfahren.
Sollten sich hier jedoch Nutzer der M& L befinden würde ich mich sehr über eure Berichte freuen.
Denn auch günstig kann ja gut sein….