Hallo! Ich hätte die Möglichkeit, ein Glashaus (GH) als Anbau zu realisieren ("Pultdach", ca. 80m² Glasfläche, ca 120m³, alles konservativ angenommen, wird wohl alles noch etwas mehr), dass ich als "Kollektor" fürs Haus nutzen könnte, es wird dem GH also nur Wärme ENTZOGEN!
Wenn ich nun in der obersten Spitze des GH eine Monoblock-LWWP platzieren würde, die die GH-Temperatur immer auf 10K UNTER der Außentemperatur halten würde (wenn notwendig), hätte ich bei Einfachverglasung U-Wert 5,5 [W/(m²K)| einen kontinuierlichen Wärmedurchgang von
**80 x 5,5 x 10 = 4400 W ** (OHNE JEGLICHE SONENEINSTRAHLUNG, TAG UND NACHT!!)
und damit schon mehr als die Hälfte meines max.! Wärmebedarfs im Haus (Auslegung -10°C, Wärmebedarf ca. 16.000kWh/a)
Vorteile:
V1- keinerlei Vereisung der WP, da die Luft darin knochentrocken ist (wird ja ständig entfeuchtet)
V2- Lufttemperatur kann durch Belüftung notfalls wieder auf knapp Umgebungstemperatur angehoben werden
V3- Sehr hoher COP für WW-Bereitung
V4- Nebeneffekt Klimatisierung des "Wintergartens" im Sommer/Herbst einfach möglich
V5- günstig realisierbar durch leichte Einfachverglasung
V6- seeehr hoher COP bei Sonnenschein, auch im Winter
V7- die deltaT regelt sich ja von selbst über die von der WP abgezogene Leistung (geringere Leistung -> geringeres deltaT)
V8- keine Wartung, da keine Verschmutzung an der WP
V9- keine/wenig Verschmutzung durch Staub und Pollen
V10- keine Korrosion am Gerät
Nachteile:
N1- Schlechterer COP (wird aber durch fehlende Vereisung wieder tw. kompensiert, siehe V1)
N2- Vereisen des Glases (wobei... durch den Niederschlag auf dem Glas wird ja erstmal Wärme abgegeben, bis es gefriert -> Prinzip Eisspeicher), Temp.anhebung bei Regen im Winter evtl. notwendig > Lüftung
N3- von Nov. bis März wohl nicht als Wintergarten nutzbar ohne Sonne (wäre aber egal)
N4- Luftumwälzung im Glashaus notwendig (wobei: wärmere Luft geht von selbst nach oben)
Was haltet ihr von der Idee? Ein Glas-Balkondach (30m²) war eh geplant, die Mehrkosten sind also iwo vertretbar.
(zur besseren Lesbarkeit könnt ihr gerne zB mit "zu V2:" Bezug nehmen)
servus , ganz folgen kann ich Dir nicht gerade , bzw kann ich nicht mit Berechnungen dienen ... Jedoch weiss ich dass ich selbst im Winter biszu 60° Grad am höchsten Punkt meines Folien- Gewächshaus gemessen habe . Diesen hab ich bewusst An den ganzen Giebel des Holzhauses hingebaut , um Gemüse ganzjährig zu ernten aber auch das Haus damit zu temperieren bzw zu dämmen . Im Boden hatte ich in ca 80 cm Tiefe eine 16 cm Durchmesser Rohrspirale vergraben die via eines SchornsteinVentilators 24 Volt direkt PV betrieben die warme Luft im Gewächshaus durch den Boden in das Haus zirkuliert hat , also den Boden gewärmt aber auch das Haus mit offenen Fenstern in das Gewaechshaus , bei hohem Heitzbedarf dann halt direkt ins Haus ,
Ich kann nur bei diesem nicht automatisierten Projekt als eine simple sehr effiktive Idee reden und sicherlich ausbaufähig , das Erdreich a mit einzubeziehen hat auch seine Vorteile als Puffer egal ob Wärmen oder Kühlen , peinzipiell ist ganzjähriger Gartenbau darin möglich und natürlich auch ein guter Standort /Ansaugort für eine Luftwärmepumpe , bzw eine Erdwärmepumpe zb die (Ochnsner EWT Mini ) hatte ich damals im Auge
!
Das geht eigentlich nahe an die Warmluft Kollekheizung von (Veco aus VS) der sein Projekt mal ausführlich beschrieben hat.
Nur halt mit WP und Nutzfäche.
@win ist jetzt nicht soo dramatisch wie ich gedacht hatte:
COP: A-10_W45 = 2.60, mit Glashaus dT=10K A-20_W45 = 2.30 (und das nur max 5 Tage im Jahr nach Klimadiagramm!) Ist wohl eh das untere Ende der Fahnenstange