Das ist natürlich ein signifikanter Unterschied
Per Norm können sowohl Chademo als auch aktuelles CCS bidirektionales Laden. Die Autos tun es aber nicht.
Und ja, es gibt inzwischen ganz offiziell eine Lösung von BMW. Alle anderen Hersteller haben das mal irgendwann irgendwo im Testbetrieb ausprobiert, es ist aber nie auf den Markt gekommen.
Auch der neue Renault5 kann das eigentlich, aber auch da ists wie immer: aktuell nur in F im Testbetrieb.
In F macht man das nicht beim DC Laden, sondern hat die Software so modifiziert (aushandeln der Richtung und Parameter vor dem Ladestart), dass das AC-V2L-Interface (DC-AC-Wandler) genutzt werden kann und man damit auch V2H bzw. kann.
Hoffentlich hat man dafür die ISO 15118-20 Norm implementiert, damit es auch im Rest von Europa eingesetzt werden kann.
Wenn es die Autohersteller mit V2L-Hardware es schaffen ISO 15118-20 zu implementieren, kann es mit V2H schnell gehen. Viele Wallbox-Hersteller haben das bei neuen Modellen angekündigt. Die 10-16 Ampere (je nach Hersteller des Autos) reichen vermutlich den meisten für V2H aus. Für V2G eher etwas wenig.
Aber hier geht es um den ID.3 . Der könnte das nur per DC, da er kein AC-V2L-Interface bereitstellt.
Also ich fahre einen drei Jahre alt ID drei… Im Herbst letzten Jahres für 17.000 gekauft… Mit vielen Kilometern. Mal abgesehen davon, dass er leider den Akku nicht vorwärmen kann… bin ich zufrieden und fahre wirklich gern damit. Im Winter ist man halt gut beraten langsam und gemütlich zu fahren, das ist die Geheimwaffe gegen die reduzierte Reichweite bei Kälte.
Ich hatte ein ganz anderes bitteres Problem: vorn rechts ging das Abblendlicht nicht mehr. Du kannst bei diesem Auto nicht etwa einfach nur die Lampe tauschen… Es musste der komplette Scheinwerfer mit Steuergerät getauscht werden: 1500 €.
Dabei kam heraus, dass die Händlergarantie für Gebrauchtwagen im wesentlichen Motor, Getriebe und derartiges umfasst, was für Elektroautos eigentlich völlig irrelevant ist.
D.h., obwohl ich es bei einem Händler gekauft hatte, musste ich das selber bezahlen, weil Elektrik beziehungsweise Elektronik leider nicht in der Gebrauchtwagen Verkäufer Garantie enthalten… Für mich bedeutet das, dass du eigentlich bei einem E-Auto, was diesen Punkt angeht, ziemlich blank da stehst beim Gebrauchtwagenkauf… Ich bereue es trotzdem nicht, weil ich wirklich gern mit dem ID drei fahre.
Nun ja. Ist zwar jetzt hier OT, aber der Händler muß dir eine einjährige Gewährleistung geben. Die deckt alle Mängel ab, die bei der Übergabe bestanden, ohne wenn und aber. Die Schwierigkeit damit ist dann nur, nachzuweisen, daß es ein Mangel und kein natürlicher Verschleiß ist. Bei Glühbirnen ist eher immer letzteres, aber bei LED-Scheinwerfern ist das nicht so eindeutig.
Irgendwelche lustigen Garantien, die mit Gebrauchtwagen gerne mitverkauft werden, sind eigentlich selten sinnvoll.
Klingt irgendwie so als hätte der Händler sich eine Geschichte ausgedacht um nicht haften zu müssen. Vor Gericht würde er damit nicht durchkommen schätze ich.
etwas OT, … aber dafür liebe ich Tesla. 4 Jahre / 80tkm volle Garantie ohne wenn und aber, egal ob niemals eine Durchsicht oder xyz Vorbesitzer und für Antrieb/Akku 8 Jahre / 192 tkm.
Blöd. Du konntest den Händler nicht dazu überzeugen, dass Du ein gebarauchtes Teil kaufst und er das unter Verzicht Deinerseits und Übernahme von Arbeitskosten einbaut? Gerade geschaut. Die Scheinwerfer gibt es gebraucht komplett für 300 EUR.
Original-Teile sind teilweise sehr sehr teuer. Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Konnte aber damals meinen Toyota-Händler dazu bringen Third-Party-Teile einzubauen. Darauf hat er dann keine Garantie gegeben, aber das war bei einem Preis von 1/2 des originalen Herstellerteils mir dann auch egal.
Wenn man bei VW einen Neuwagen kauft, kann man die Garantie auch um die Original-Hersteller-Garantie erweitern. Habe ich damals bei meinem VW e-Up gemacht, so dass dieser eine Garantieerweiterung um volle 3 Jahre (also insgesamt 5 Jahre) bzw. 150.000 km hat.
Machen vermutlich die wenigsten. Und bei meinem jetzt 4 Jahre alten e-Up gab es bisher keinen einzigen Defekt.
Leider verkaufen viele Hersteller Anschluss-Garantien, die über Versicherungen abgedeckt werden, die wenig abdecken. Hatte ich bei meinem Toyota, bei dem bei 2 Defekten trotz Garantieerweiterung über Toyota bei Neukauf dann nichts bezahlt wurde (LED-Bremslicht, Radlager).
Genaugenommen ist diese „Garantieverlängerung“, wie bei allen anderen Herstellern auch, ein Versicherung gegen Schäden, keine Verlängerung der Herstellergarantie. Die fühlt sich dann nur so an wie die originale Garantie.
Die Tarife haben aber alle eine Kilometerobergrenze, und sind im Kontext dieses Threads nicht mehr nutzbar.
Nein. Habe ich mir nach dem Debakel mit Toyota genau angeschaut. Bei VW ist es in meinem Fall bei Neukauf die Verlängerung der Herstellergarantie. Keine Versicherung, die dahinter steckt und große Einschränkungen macht.
Das ist bei den meisten anderen Herstellern leider anders. Da hast Du recht.
Ok, stimmt. Die haben beides, bei Neuwagen ab Werk Verlängerung der Herstellergarantie, oder innerhalb der ersten zwei Jahre eine nachträglich abschließbare Garantieverlängerung. Letzteres ist eine Versicherung. Die ist deckt aber letztendlich das gleiche ab.