Warum ist die Gasbüchse noch an? Welcher Raum wird ohne die zu kalt?
Du vebrauchst 200€ an Gaskosten und sagen wir bei einer 3-jährigen Wartung 280€ an Grundgebühren p.a. mit Schornsteinfeger. 480€. In Strom umgerechnet sind das bei 30ct 1600kWh. Also sind bei dir 2000kWh Gasverbrauch = 1600kWh Stromverbrauch (preislich). Ein Elektroheizkörper ginge demnach nicht. Wie geschrieben, bei einer Investition von 2 solchen Innengeräten wärst du bei Investitionskosten von vielleicht 3000€, die wasserführende Heizung wäre nicht mehr vorhanden. Preislich bist du dann, weil du dir die Grundkosten bei Gas einsparst und keine Wartung mehr benötigst, günstiger unterwegs.
Du rechnest mit 2000kWh, lass es mit diesem System 3000kWh sind. Das sind dann 900€ im Jahr im Vergleich zu 600€ + 480€ mit Gas (2000kWh) = 1080€. Also 180€ gespart und kein Gas mehr.
Und was ist wenn sich deine Stromkosten verdoppeln? Wenn du alles über Strom laufen lässt, dann wird sich hier dein Preis auch verdoppeln. Ich bin auch der Meinung von voltmeter. Selbst eine Investition von 3000€ würde sich erst in kanpp 20 Jahren rentieren. Ich würde auch so weiter machen wie bisher bis der Gaskessel den Löffel abgibt. Und WENN er das macht, DANN würde ich vielleicht in solch eine Lösung investieren, wobei investieren das falsche Wort ist. Man muss überlegen was die Alternativen kosten. Kostet die Alternative, also ein Weiterbetreiben der wasserführenden Heizung 10 000€ bekommst du das nie mehr raus.
Also, WENN die Gaskiste kaputt geht, DANN entweder Klimasplit oder wenn du das ästhetisch nicht schön findest am Haus die mit den 2 Löchern nach draußen.
Also so ganz prinzipiell könnte ich die Gasbüchse auch ganz auslassen. Das, was bisher auf Raumtemperatur mit Gas beheizt wurde, wird ja bereits mit Splitklima beheizt. Flur/Treppenhaus und 2 Räume unbeheizt, die wurden mit der Gasheizung auch nicht auf Raumtemperatur geheizt, sondern nur auf Minimum, jetzt halt überhaupt nicht.
Ich will aber auch nicht, dass mir bei Minusgraden die Heizung einfriert…das kann ich schlecht einschätzen. Eigentlich liegen alle Rohre innen in den Räumen, also nicht in der Wand. Die Heizung ist im unbeheizten Bruchsteinkeller.
oder im Gästeklo die Wasserleitungen.
Das Gästeklo ist da ein bisschen ein Knackpunkt… Ok, wenn die Gasheizung auf Vollast läuft, dann hat es so um 10°, einfach weil der Heizkörper dort so ein kleines flaches Miniding und nicht die Heizlast bedienen kann. Derzeit sind es dort 6° weil halt nun überhaupt nicht geheizt…Die dortige Wasserleitung liegt in einer gemeinsamen Wand mit Nachbars Schuppen.
Ist es da nicht einfacher, im Gästeklo die Heizung zu entfernen? Dann hört der Heizkreis früher auf. Dann bekommt das Ding nen Heizlüfter rein und fertig.
Ich habe mal ein Foto gemacht.
Das ist praktisch nur ein Schlauch von 2,5m, Breite sieht man ja am Foto. Wurde halt irgendwann mal Zwischen meiner Hauswand und Schuppenwand vom Nachbarn gebaut.
Ich werde mal ein Thermometer in den Schuppen legen, soll jetzt wieder Minusgrade geben, mal sehen wie da die Temperatur ist.
Der Nachbar hat mir auch erlaubt, diese Wand zu dämmen, also Dämmung innen im Schuppen.
Im Ferbruar 2018 sind mir die Wasserleitungen vom oberen Bad eingefroren, aber die Wand ist ja jetzt gedämmt, sieht man auf dem Bild.
Du hast massiv Hüllfläche um dieses WC und daher auch massiv Verluste. Zudem friert dir die Leitung ein. Ich würd den Raum überhaupt nicht mehr als WC nutzen wenn nicht unbedingt erforderlich. Die Wasserleitungen abbauen. Den Heizkörper abbauen (lassen).
Tja, friert da was ein oder nicht?
Dieses Bad war bis Mitternacht der 90er Jahre das Hauptbad. Die Heizung kam 2013 ins Haus, zuvor Nachtspeicheröfen, eine Heizquelle hatte das Bad davor also garnicht… Ob da mal etwas eingefroren ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Mitte der 90er kam dann in einem Wohnraum im oberen Stockwerk ein großes Bad hinein. Die Wasserleitungen zu diesem Bad wurden in die ungedämmten Wand gelegt (ist die Wand auf dem Bild)…
In der Heizsaison 2016/2017 stand das Haus leer. Es gab jemanden, der immer mal wieder nach dem Haus geschaut hat. Die Heizung war an. Das Wasser hat die Person abgestellt, hat aber die Leitungen nicht leer laufen lassen. Irgendwann ist die Heizung in Brennerstörung gegangen, wie lange, unklar…Heizung wieder angemacht. Im Mai 2017 war ich vor Ort zum Entrümpeln. Ich habe den Haupthahn vom Wasser wieder angestellt, als ich aus dem Keller kam, hörte ich es schon plätschern. Geguckt, ein Wasserfall kam aus der Hauswand nach außen. Also Wasser wieder abgestellt…Also irgendwann sind zum oberen Bad die Leitungen eingefroren und die beiden T-Stücke hat es zerrissen. Aber nur oben, nicht unten.
Im Ferbruar 2018 waren es 14 Tage lang nachts bis zu -20°, in der letzten dieser kalten Nächte ging die Heizung in Brennerstörung, ich habe das unter der Bettdecke nicht mitbekommen… Die Wasserleitungen zum oberen Bad waren wieder eingefroren. Unten war nix eingefroren…
Aber ich bin halt jetzt eine Schissbux, was das Thema einfrieren angeht. Ab heute Nacht soll es wieder für ein paar Tage Minusgrade werden. Ich gehe gleich rüber zum Nachbarn, der soll mir mal den Schuppen aufmachen und ich lege mal ein Thermometer rein, mal schauen wie kalt der Schuppen ist.