seit einigen Tagen versuche ich mir klar zu machen, was genau der Wechselrichter macht, um den MPP zu erreichen, und damit meine ich nicht den Algorithmus des MPP-Trackers, sondern eher den elektronischen Aufbau. Ich finde im Netz immer wieder den Hinweis, dass der Lastwiderstand verändert wird. Die Eingangsspannung der PV-Module landet ja im DC/DC-Wandler im Wechselrichter, so wie ich das verstanden habe. Ist dann ein variabler Lastwiderstand Teil des Eingangs des DC-DC-Reglers, oder habe ich grundsätzlich etwas falsch verstanden? Oder hat jemand einen guten Tipp, wo das mal sehr ausführlich dargelegt wird.
Über einen erhellenden Tipp von den Experten bezüglich des Aufbaus eines Wechselrichters würde ich mich sehr freuen.
Das was du als Widerstand bezeichnet ist der Effekt der bei Belastung einer Stromquelle auftritt. Diese Belastung entsteht dir das aufladen der Kondensatoren. Der “Widerstand” eines Kondensators nennt sich Blindwiderstand (Xc) ist nicht statisch sonden abhängig von der Frequenz der be- und Entladung . Guckstdu hier
Man kann also über die Lade/endladefrequenz die Belastung der Solarspannung steuern. Genau das macht der MPPT
@arc Alles klar, das erscheint mir einigermaßen plausibel. Danke für die erhellenden Ausführungen, dass mit dem Blindwiderstand kommt mir aus dem Physikunterricht vor Jahrzehnten sehr verblasst bekannt vor.
Sorry, dass ich den alten Beitrag nochmal hoch hole:
Der DCDC speist ja einen gemeinsamen Zwischenkreis wenn ich das richtig verstanden habe. Aus diesem Zwischenkreis wird dann der DCAC gefüttert.
Nun die Frage: ist die Zwischenkreisspannung eine fixe Größe die eingeregelt wird oder ändert sich auch diese im Rahmen des MPPT?
Oder anders gefragt: ich ändere den Widerstand des DCDC durch Änderung des Tastgrad. Ist dies möglich ohne die Ausgangsspannung zu ändern?
Soweit ich die Schaltung verstehe ist eh nicht möglich. Das würde ja bedeuten, dass sich alle DCDC Wandler (zb 3 Eingänge) auf eine Ausgangsspannung für den Zwischenkreis einigen müssen?