Hallo zusammen,
seit einigen Tagen habe ich an meiner Multisplitanlage Faikin Module und kann die Werte mitloggen.
- EG Wohnzimmer: Perfera FTXM35A
- OG Schlafzimmer: Perfera CTXM15A
- OG Balkon: AG 3MXM40A9
- DG Dachboden: Comfora FTXP20N9
Im Kühlbetrieb lag genug PV Leistung an, sodass mir der Verbrauch weitgehend egal war. Jetzt habe ich versucht über Bedarfsteuerung und Solltemperatur den Beton als thermischen Speicher mitzunutzen.
Dabei ist mir ein Phänomen aufgefallen: Die Liquid Temperaturen der Innengeräte liegen normalerweise sehr eng beisammen, sodass ich dort noch einen geringen Gasanteil vermuten würde. Bei Leistungserhöhung des Kompressors fällt die Liquidtemperatur im Wohnzimmer jedoch oft stark ab bzw. steigt nicht so stark wie die anderen beiden und erreicht diese oft erst >30 Minuten später. Teilweise passiert bei Leistungsverringerung der gegenteilige Effekt.
Siehe Diagramme. Auf den Diagrammen sind jeweils die Liquidtemperaturen sowie die Drehzahlen der Innengerätelüfter und des Kompressors. Wenn die Liquidtemperatur stark abfällt, senkt das IG im Wohnzimmer seine Lüfterdrehzahl, sodass die Liquidtemperatur dort wieder ansteigt. Meine Interpretation: Nach Leistungsänderung liegt in einem Teil des Wärmetauschers im Wohnzimmer nur noch flüssiges Kältemittel vor das folglich unterkühlt wird. Wieso geht hier nicht das EEV weiter auf, um die Flüssigkeit abfließen zu lassen? Kann ich anhand des Stärke der Unterkühlung abschätzen, wie viel Wärmetauscherfläche effektiv verloren geht?
Sehe ich bei der Anlage irgendwie die Temperaturen, die das AG misst?
Diagramme: Beim Einschalten um 7:20 ist die Wohnzimmertemperatur zuerst schön mitgestiegen und hat um 7:40 den Anschluss verloren. Dann bis 09:10 wieder die anderen Temperaturen erreicht. Um 11:00 gab es eine Schwingung, die das IG mit der Lüfterdrehzahl einfangen wollte. Vollgas um 17:00 hat dann gar nicht geklappt.
Ich würde mich über eine Einschätzung freuen!
Viele Grüße
Daniel


