ich betreibe seit ein paar Tagen einen DIY Akku mit 16 x EVE MB31 Zellen mit einem JK Inverter BMS an einer SolarEdge PV-Anlage . Zur genaueren Ermittlung des SoC habe ich noch einen Victron Smart Shunt eingebaut. Hierzu nun meine Frage: Den Peukert-Exponent habe ich zZ auf 1.05 in den Victron Smart Shunt Settings eingestellt. Wenn der Akku ziemlich entladen wurde, ist der SoC Wert welcher der Smart Shunt anzeigt etwas zu gering. Reduziere ich nun den Peukert-Exponent, sollte nach meiner Recherche der Rest SoC etwas höher berechnet werden und bei Erhöhung des Peukert Exponent sollte der Shunt eine geringeren Rest SoC berechnen. Korrekt? Bei mir ist dies aber genau umgekehrt und ich verstehe nicht weshalb das so ist. Also bei einem höherer Peukert-Exponent rechnet der Shunt einen höheren Rest SoC aus, je höher der Peukert-Wert, je höher der verbleibende SoC… Das kann doch eigentlich garnicht sein!? Kann mir da mal jemand diesen Sachverhalt erklären? Vielen Dank
Die einzige Möglichkeit eine verlässliche soc-angabe zu bekommen ist über das BMS… ist das BMS denn auch mit dem Wechselrichter verbunden?
Im Grunde wird bei jeder vollladung der soc neu ermittelt. Ich denke dass das driften durch die Verluste bedingt ist. Es kann aber auch sein dass dein Shunt einfach ungenau ist.
Hallo Christian, genau deshalb habe ich ja den Smart Shunt verbaut, da dieser im Vergleich zum BMS wesentlich genauer ist. Drift gibt es zZ noch keine da ich erst vor ein paar Tagen den Akku vollgeladen habe und ein Top-Balancing durchführt habe. Es gab bisher 4 Lade/Entladezyklen.
Mein Problem ist das der Victron Shunt nicht das tut was die Literatur und das Internet sagen, nämlich das durch die Reduktion des Peukert-Exponenten die Restlaufzeit erhöht wird. Setzte ich den Peukert-Exponenten auf 1.00 also auf aus, zeigt mir der Smart Shunt die geringste Rest SoC an. Das ist doch nicht korrekt???
Beispiel: 300Ah Zellen mit 150A ge- und entladen: Peukerteffekt spürbar
die gleichen Zellen mit 20A ge- und entladen: Peukert praktisch nicht vorhanden
Hast Du, wie viele PV-Anlagen, sehr stark schwankende Ströme ist eine “richtige” Bewertung nicht möglich. Du müstst nach Häufigkeit und Länge der verschiedenen Stromstärken etwas abschätzen.
Wobei Peukert bei LFP wohl sowieso relativ gering ist, so das ich mir da überhaupt keine Gedanken drum mach … SoC ist ja meist nicht allzu genau.
Leider doch, mein SolarEdge WR beendet bei einen Rest SoC von 10% die Entladung. Ist der reale SoC aber erst bei zBsp 20% verschenke ich 10% Kapazität, was ich nur sehr ungern tun will.
Aber meine Eingangsfrage ist damit noch nicht geklärt. Wenn jemand dazu ne Idee hätte ..
Mal angenommen, dein Akku ist voll und der SOC synchronisiert sich auf 100%. Dann entlädst du x Ah und bist dann rechnerisch bei SOC y. Wenn du dann (im entladenen Zustand) am Smartshunt den Peukert-Wert änderst und der angezeigte SOC sich ändert, dann kann das doch nur falsch sein. Denn mit einem Peukert-Wert >1 würdest du zwar mehr als die x Ah von vorher wieder einladen müssen, um voll zu werden, aber der entladene IST-Zustand von vorher ändert sich ja nicht durch die Eingabe eines anderen Peukertwerts.
Ich vermute daher, dass dein Problem ein Bug ist.
Bei mir läuft die Entladung übrigens über die untere grenzspannung. Das ist meiner Meinung nach die einzig geeignete Methode einen Akku voll auszunutzen.
Der Smart Shunt misst ja, beginnend bei Volladung 100% SoC, die entnommenen Amperestunden. Wenn der Peukerwert auf 1.00 steht also aus ist und es wurden bei 314Ah Zellen nun 280Ah entnommen, sollte der Rest SoC doch bei 11% stehen wenn der Peukert keinen Einfluss hat, aber bei mir zeigt er dann Null % an, stelle ich den Peukert auf 1.07 zeigt er die 11%..
Hallo Deff, ich verstehe deine Aussage nicht. Das der Entladestrom einen Einfluss auf die maximal entnehmbaren Amperestunden hat ist mir klar. Auch das ein höherer Strom zu erner geringeren entnehmbaren Kapazität führt ist klar. Aber eine Erhöhung des Peukert Exponeten im Smart Shunt dürfte auf keinen Fall eine höhere Entnahmekapazität zur Folge haben. Und genau das ist bei mir der Fall. Je höher der Wert gesetz wird, desto höher rechnet der Shunt bei bei den bisher entnommenen Ah die restliche Ah also den Rest SoC aus.
frohes Osterfest und stets Sonne im Herzen und auf der PV wünsche ich dir.
Wenn du dem smart Shunt einen Peukert Wert gibst, dann rechnet er anhand von Spannung und Strom einen Kapazitätswert aus.
Wenn dein Akku 100% voll ist und kein Strom fließt, dann dürfte eine Änderung des Peuckert Faktors keine Änderung der 100 % bewirken. Ist er dagegen nur halb voll und wird stark entladen, dann werden die vermeintlichen Restkapazitäten in dem Maße steigen, die du den Faktor erhöhst.
vielleicht bringt dir ein sonniger Tag die Möglichkeit, den Akku mal komplett zu füllen. Dann kannst du den Faktor experimentell verändern und schauen, was der smart shunt dann als Kapazität errechnet.
Erst mal vielen Dank für deine Erläuterungen. Irgendwie habe ich so meine Probleme das alles zu verstehen und einzuordnen.
Wie kann der Shunt eine Kapazität berechnen, wenn er nur einen Einheitenlosen Peukert Exponenten hat, sowie eine Spannung und einen Strom. Da fehlt doch irgendwie die Zeit! Die Spannung sollte doch auch keinen Einfluss auf die vorhandene Kapazität haben. (Die Kapazität sind ja lediglich Amperestunden und völlig unabhängig von der Spannung)?
Spielen wir dein Beispiel mal durch, angenommen mein Akku hätte jetzt genau die Hälfte seiner physikalischen Kapazität abgegeben. Es wären also noch 50% von ursprünglich 334 Ah vorhanden.
Dann müssten in einer idealen Batterie noch genau 167Ah Stunden also 50% vorhanden sein. Lasse ich den Peukert-Exponenten außer acht (auf 1.00 gesetzt) müsste der Shunt mir doch eine verbleibenden SoC von eben diesen 50% anzeigen, da es ja keine Kapazitätsverluste durch hohe Entladeströme zu berücksichtigen gibt. Stimmt diese Annahme soweit?
So nun kommt der Peukert-Wert ist Spiel, setze ich diesen Wert nun größer als 1.00 geht der Shunt von Kapazitätseinbußen durch eben diesen Peukert Effekt aus. Das bedeutet nun, dass von der wirklich noch vorhandenen physikalischen Restkapazität von 50% nicht alles genutzt werden kann, da durch Vorgabe des Peukert-Wertes Verluste durch hohe Entladeströme zu erwarten sind. Wenn nun der Shunt die noch nutzbare Restkapazität berechnet, muss das Ergebniss doch auf jedenfall kleiner sein, als die tatsächliche physikalische Kapazität die noch in der Batterie vorhanden ist. Also sollte die SoC Anzeige in diesem Fall < 50% werden. Je höher der Peukert-Exponent gesetzt wird, je höher sind die Verluste bei hohen Ladeströmen und je geringer sollte die noch verfügbare Kapaziät des Akkus sein. Bei meinem Shunt werden die SoC Werte durch erhöhen des Peukert Wertes größer 50%, was ja physikalisch garnicht möglich ist !!!
Jetzt kommen bei mir die Fragen auf, ist das was man in der Victron App als Peukert-Exponent einträgt, tatsächlich der Peukert Exponent oder nur irgend eine von Victron festgelegte Rechengröße die den Peukert-Effekt bei eder internen Berechnung des Rest-SoC in einer mir unbekannten weise berücksichtigt? Dann sollte man das Feld nicht Peukert-Exponent nennen! Ist die Angabe des SoC in der Victron APP nun die tatsächliche Kapazität des Akku, oder nur die noch nutzbare Kapazität des Akkus? ZBsp. bei Bleiakku kann man ja nur 50% der Kapazität verwenden, entsprächen dann 100% Kapazität einem SoC von 100% und eine Kapazität von 50% dann 0% SoC und 75% Kapaziät dann entsprechend 50% SoC ???
Sollte Victron diese Fragen alle in diesem einen Peukert Wert verwurstelt haben, wäre mir auch klar warum ich das nicht verstehe! Man hat an dem Shunt auch nirgendwo die Möglichkeit ihm zu sagen um welche Art von Batterie es sich handelt, was aber ganz entscheidend für die Berechnung eines korrekten SoC wäre. In diesem Fall bleibt einem nichts anderes übrig als den Peukert Wert so lange zu verändern bis er in etwa der realen Situation entspricht. Leider bringt selbst die Deaktivierung des Peukert-Wertes keine korrekte SoC Anzeige, der Shunt zeigt dann schon lange bevor eine seine Restkapazität erreicht hat einen SoC von 0% an, zu diesem Zeitpunkt sind noch locker 30-40% im Akku. Das ist alles sehr unbefriedigend und ich frage mich ob mein Shunt ne Macke hat, oder ich
Hallo @Henning24
den smart Shunt habe ich nicht. Der wird die Spannung und den Strom (und seine Richtung) messen und über die Zeit integrieren. Daraus errechnet er einen SOC. Doch er braucht erstmal einen Status, wenn er angeschlossen wird. Daher wird es Sinn machen, die Zellen einmal ganz auf zu laden und dann ganz zu entladen. Das sollte das Problem mit dem Offset lösen.
Wenn du den Rechenweg des Victron nachvollziehen willst, dann lies bitte hier:
Doch kann es, weil es sich etwas anders verhält als man vielleicht denkt, aber es ist etwas schwierig zu verstehen und zu erklären. Der Shunt zählt wenn du den Peukert Wert höher stellst auch automatisch den angezeigten SOC Wert schneller runter. Du solltest es einfach nicht aus dem Standpunkt betrachten bei dem du den Peukert Wert veränderst, sondern den Wert ändern, voll laden auf 100% SOC, und dann wieder entladen. Der Shunt zeigt dann zwar erstmal schneller 100% SOC an aber synchronisiert nicht auf 100% SOC, weil die Kriterien dafür noch nicht erfüllt sind. Weil du aber laden tust bis die Ladeparamater vom Laderegler erfüllt sind synchronisiert natürlich dann auch der Shunt sofern richtig konfiguriert auf 100% SOC. Du hast also ab diesem Zeitpunkt wirkliche 100% SOC. Und exakt aus diesem Standpunkt heraus kannst du arbeiten weil der Peukert Wert nur beim entladen ins Spiel kommt.
Und wenn du dann entladen tust passiert folgendes, also nicht ganz weil das ja nur ein Test war und ich den Peukert mitten drin geändert hatte:
Start: 44,6% SOC (nach hochsetzen des Peukert Wertes auf 1.20)
Peukert: 1,20
Stop: 43,6%
Zeit: 1:12 Min
Und anschließend:
Start: 69,6% SOC (nach hochsetzen des Peukert Wertes auf 1,50)
Peukert: 1,50
Stop: 68,6%
Zeit: 43 Sec
Wie du siehst immer 1% SOC Entladung aber je höher der Peukert Wert desto kürzer sind die Zeiten bis 1% entladen wurden.... Et voilà . Und über die Sache das der SOC Wert beim höher setzen erstmal auch höher angezeigt wird brauchst du dir keine Birne mehr machen. Wichtig ist immer nach ändern des Peukert Wertes voll laden und auf 100% synchronisieren lassen wie oben beschrieben. Und jetzt rätseln wir warum der SOC höher angezeigt wird sobald man die Kapazität höher einstellt, obwohl er doch eigentlich im Verhältnis zur eingestellten Kapazität niedriger sein müste, alles nicht so einfach...
Es braucht keine extra Einstellung für die Art der Batterie dafür hast du den Peukert Wert und den Ladewirkungsgrad. Woher die Annahme das zu diesem Zeitpunkt noch 30-40% im Akku waren, wie hoch war die Spannung zu diesem Zeitpunkt beim entladen also unter Last? Also irgentwas stimmt da grundsätzlich nicht. Entweder du hast was falsch eingestellt, schätzt gewisse Ladezustände falsch ein, änderst wie oben beschrieben im laufenden Betrieb wild die Werte, oder alles zusammen . Wie hoch ist denn die eingestellte Kapazität im Shunt und welche Kapazität haben deine Zellen? Hast du eine Nullstrom Kalibrierung vor der ersten Inbetriebnahme gemacht? Also ohne jegliche Last am Shunt? Ich kann das alles "absolut nicht nachvollziehen", aber gut wenn ein höher eingestellter Peukert Wert einen höheren SOC Wert anzeigt, dann ist das auf jeden Fall erstmal sehr verwirrend, da kann einem schon der Kopf glühen vor lauter grübeln das kann ich nachvollziehen... hehe. Ansonsten kann ich dir nur sagen: Ich habe zwei BMV-712 im Einsatz, beide absolut Top! Und der zweite den ich vor kurzen gekauft habe lief beim ersten Test beim entladen mit einer Genauigkeit auf 1% runter mit nur einer einzigen Einstellung vor dem Test. Aber gut ich habe mich auch intensiv damit befasst, weil es für mich eine der sinnvollsten und besten Investitionen im gesamten System war, deshalb war es fix grundlegend eingestellt. Hier ein 300Ah Akku beim entladen mit dem neuen zweiten BMV-712 der kurz vor erreichen der eingestellten 300Ah bei entladenen 297Ah exakt 1% angezeigt hat. Wie gesagt nur eine Einstellung vor dem Test, das Ding war niegelnagelneu :
Und deshlab feiere ich die Dinger so und bin absolut überzeugt und begeistert davon. Dann noch die ganzen anderen Infos die sie bieten, ein Träumchen. Für mich mit das beste was Victron zu bieten hat . Was für den einen nix groß bedeutet, ist für einen Technik Freak und Enthusiasten wie mich ein Traum. Auch du wirst begeistert sein, wenn das Ding erst einmal richtig konfiguriert ist da bin ich mir sicher .
Der angezeigte SOC ist dann auch kleiner, aber nur wenn du so vorgehst wie oben beschrieben. Und ja die Handbücher von Victron sind eher so lala...
Natürlich die noch nutzbare Kapazität dafür hast du ja den Shunt.
Das kannst du auch gegenrechnen mit den angezeigten Werten unter "Verbrauchte Amperestunden" in Bezug auf die von dir eingetragene Nennkapazität.
Falsch: Die einzigste Möglichkeit einen genauen SOC zu bekommen ist ein richtiger Shunt, weil ein gewöhnliches China BMS i.d.R. gar keinen richtigen Shunt verbaut hat. Das heißt es misst viel zu ungenau und kann deshalb kleine Ströme garnicht erfassen. Deshalb must du auch ständig vollladen um den SOC auf 100% zu synchronisieren der aber spätestens nach 24Std wieder völlig daneben liegt. Mit einem Victron Shunt zb. gibt es das Problem nicht, da kannst du über Wochen nicht voll laden und der SOC ist immer noch sehr genau, siehe:
https:// Genauigkeit eines Victron BMV-712 - Konfiguration - Erfahrungsbericht!
SOC kann sogar durchgehend sehr genau sein wenn du dich damit befassen tust und einen richtigen Shunt hast . 1% Abweichung nach 9 Tagen ohne Synchronisation beim anschließenden vollladen finde ich mehr als ausreichend. Und ein zweiter Akku den ich gerade baue hat beim durchtesten und anschließenden entladen auf 1 % SOC genau angezeigt (siehe oben). Aber ja Peukert Exponent ist bei Lifepo sogar sehr sehr gering, denn er geht gegen Null.
Doch, und die Gründe für einen genauen SOC hat Henning24 breits erklärt.
Es geht nicht um einen übergenauen SOC, aber um mindestens einen genauen der nicht mal eben um 10% oder sogar mehr daneben liegt. Wenn du allerdings der Meinung bist deinen Akku eh immer fast vollständig oder sogar vollständig leer nuckeln zu müssen und dein System keinen SOC benötigt, dann Ok brauchste auch keinen genauen SOC, sondern entlädst einfach bis 3V oder 2,8V, was aber wiederum gewisse Nachteile mit sich bringt.
Nein, bei einem zu großen Peukert Wert ist nur der angezeigte SOC beim entladen zu niedrig, würde er dann zb. bei angezeigten 50% SOC welche eigentlich 70% sein müsten voll laden, dann springt der SOC bei etwa 80% einfach auf 100% weil er dann synchronisiert, da die Kriterien dafür erfüllt sind sofern auch der eingestellte Ladewirkungsgrad passt. Aber all das passiert garnicht erst wenn er es handhaben tut wie oben beschrieben .
Doch kommen wir, die höhe des Entladestromes (schwankend) nützt dir nix. Er muss es selbst testen im normalen Betrieb mit den gewöhnlichen Lasten die er sonst auch am laufen hat und darauf den Peukert Wert richtig anpassen. Und das ganze unter der Vorgehensweise wie oben beschrieben. Aber es scheint das bei ihm noch was anderes nicht stimmt bzw. hat er falsch eingestellt oder er schätzt es falsch ein.
Hallo U-F-O, vielen Dank erstmal für die ausführlichen Erläuterungen.
Mein Victron hat vorhin auf 100 % synchronisiert. Ich habe jetzt mal das E-Atuo an die Wallbox gehängt und sauge die Batterie mit maximaler Leistung was der SolarEdge WR hergibt leer. Das sind 5KW also habe ich aktuell einen Entladestrom von ca. 94,5A das entspricht bei der gegebenen Kapazität des Akku von 334Ah etwa 0,3C.
Zur Überprüfung welchen Einfluss der Peuert-Exponent hat, habe ich diesen jetzt erstmal auf 1.00 gestellt. Da kann ich jetzt perfekt die verbrauchten Ah mit dem angezeigten SoC vergleichen. Meinem Verständnis nach sollte der Shunt wenn ca 300,4 AH verbraucht sind einen Rest SoC von 10% anzeigen, da es ja keine Verluste durch den Peukert Effekt gibt.
Mal schaun wo ich auskomme! Ich vermute das der Shunt schon bedeutend früher einen SoC von 10% ausspuckt, was ich dann ja mal wieder nicht verstehen würde.
Meine restlichen Einstellungen sieht man in den angehängten Bildern.
Den Strom Schwellwert wollte ich noch reduzeiren um auch den Verbrauch des JK Inverter BMS mit zu erfassen. Da muss ich aber noch recherchieren was der Shunt im Standby, im Normalbetrieb mit und ohne Balancen verbraucht, danmit ich da einen Wert einstelle der mir kein Rauschen mitzählt.
An dem Shunt habe ich keine Nullstromkalibrierung gemacht, weil Victron sagt, des es out of the box nicht notwendig wäre.
Mit der Stromzange am Batterie Minus Ausgangskabel zum WR messe ich den gelichen Wert wie mir das BMS anzeigt. Aktuell ist mir noch nicht ganz klar wo die ca. 1A Differenz zum Smart Shunt herkommen….
Das wird geschätzt nicht passieren, ich wette dagegen
Sieht alles jetzt schon sehr gut aus... bei mir steht der Peukert-Exponent auf 1,01, ich hab auch maximal 0,37C.
Strom Schwellwert kannst du ruhig auf 0,05 Ampere stellen.
Wenn der angezeigte Strom Null ist wenn keine Lasten am Shunt angeschlossen sind dann brauchste es nicht. Ich persönlich drück bei einem neuen Akku Aufbau trotzdem immer einmal drauf, auch wenn der Strom Null ist (für`s Ego^^).
Schweifstrom Einstellung von 1% erscheint mir sehr niedrig, hängt aber natürlich mit der Schweiffstrom Einstellung vom Lader und der höhe des maximalen Ladestromes zusammen. Ist wieder ein anderes Thema, da fehlt bei dir aber ziemlich sicher der Feinschliff . Die Zeit für die Ladezustandserkennung ist mit 3 Minuten doch recht hoch, kann passieren das du damit hin und wieder keine Synchronisierung bekommst. Spannung wenn Aufgeladen sollte um 0,1V tiefer liegen als die Ladeschlusspannung. Der Rest passt... Ladewirkungsgrad must du halt beim laden schauen ob es passt, aber das ist für gewöhnlich nur eine Anpassung im 1% Bereich bei um die 98-99%. Du kannst auch mal schauen wo die Spannung vom Akku liegt wenn du bei 10% angekommen bist (unter Last).
Das sieht wirklich ganz gut aus Die verbrauchten Ah stimmen perfekt mit dem Rest SoC überein.
Beim nächsten mal schaue ich noch wie die Spannung unter Last bei 10% SoC ist, vielleciht kann ich ja noch ein paar Ah rauskitzeln. Leider habe ich keine Möglichkeit mit dem SolarEdge WR unter 10% zu entladen, da der WR dann keine Leistung mehr aus der Batterie zieht.
Mal schauen, wenn ich die Batteriekapazität im Shunt etwas höher einstelle, kann ich mehr entladen bis der Shunt 10% zeigt….