Frage zu schaltbarer Außensteckdose für Balkonsolar

Hallo,

ich bin neu hier im Forum und auch faktisch in dieser Materie. Ich plane die Anschaffung von einem Balkonsolar von priwatt prifat duo und möchte dies auf unserem Carport aufstellen. Wir haben aktuell nur 1 Außensteckdose zur Verfügung. Diese ist aber schaltbar aus dem Wohnzimmer.

Ist es möglich / ist es sinnvoll das Balkonsolar dort anzuschließen?

Klar ist mir, dass der Schalter dann dauerhaft eingeschaltet sein muss. Aber gibt es technische Gründe sowas nicht zu tun?

Vielen Dank
Carsten

Nee, ist doch ok, das die zum Abschalten ist, hat den Grund, das wenn Du dem Einbrecher noch Strom lieferst, kann die Versicherung Dir Probleme machen, wobei die Balkontüren meist aufgehebelt werden. Da muß kein Schloß aufgebohrt werden oder sonstiges. Heute gibt es da sowieso wohl ganz andere Möglichkeiten in dem Berufszweig.

Die paar Watt die die Anlage liefert ist kein Problem würde ich sagen, wobei die Leitung schon über einen LS Schalter verfügen sollte, aber das wird wohl bei 99% der Fall sein.

Gruß

Grundsätzlich kein Problem. Lohnt sich aber, mal ein paar kleine Tests zur Qualität der Installation zu machen. Ich würde mal die Netzspannung an der Außendose messen und schauen, wie die einbricht, wenn du mal einen Großverbraucher mit 2-3 kW anschließt (Wasserkocher, Heizlüfter). Viele Energiekostenmessgeräte können dir auch die Spannung anzeigen (z.B. die meisten von revolt/Pearl). Mehr als 2-3 % sollte die Spannung nicht wegsacken.

Habe vorab nach einem existierenden/ähnlichen Beitrag gesucht, da ich eine ähnliche Situation habe. Die Außensteckdose auf der Terrasse der Mietwohnung wird über einen handelsüblichen (Licht)schalter im Innenbereich des Wohnzimmers an- und ausgeschaltet.

Mir ist bewusst, dass bei 800 Watt "nur" ca. 3,5 A im Grenzfall über den Schalter fließen. Der Kreis ist zudem auch mit mehreren Kleinverbrauchern zusammengeschaltet (TV etc.) und über einen Leitungsschutzschalter 16 A abgesichert. Grundsätzlich tendiere ich auch eher dazu die Anlage separat anzuschließen, wäre aber mit erhöhtem Aufwand verbunden.

Ist das aus eurer Sicht gängig und unproblematisch was eine Erwärmung der Schalterkontakte bei "Dauerlast" angeht oder könnte es problematisch werden? Und wie könnte ich das ggf. entsprechend überprüfen?

Danke sehr!

Den Schalter überbrücken ?
Zu einfach ?

Verbraucher mit bekanntem Strom einstecken, Spannungsfall messen. Schalter, Aussensteckdosen altern, werden schlecht. - Es gibt auch LS mit 10A.

Grundsätzlich sehe ich kein Problem. Allerdings sollte der Schalter geprüft werden, ob die Kontakte noch ok sind. Den Spannungsfall vor und nach Schalter mal prüfen, wäre sinnig. Dabei mit z.B. 2000 W Heizlüfter belasten und den Unterschied zu unbelastet. Lässt sich mit einem simplen Multimeter prüfen.

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Interessante Theorie......

Etwas praxisfern, auch die Umsetzung bestimmt interessant, aber man lernt ja immer mal wieder was Neues

Wie kann mit einer üblichen Meßspitze für 230V, der Kontakt eines Schalters mal eben auf Spannungsabfall gemessen werden ?

Ja OK - so wird das nix, es ist dazu dann Gefrickel notwendig.

Einen Laien zu empfehlen die Abfallspannung über einen Schaltkontakt zu messen, würde ich nicht aussprechen - nicht bei 230V.

Um das zu ermöglichen muss der Schalter vollständig demontiert werden - dann ist eine Brücke im spannungsfreien Zustand schnell gesetzt und verhältnismäßig sicher.....

Energiekostenmessgerät geht auch gut als Spannungstester.

Schalter brücken: Wago 221.

Danke sehr für die Anmerkungen. Ich würde es vermutlich erstmal über den Schalter laufen lassen und dann live beurteilen. Alternativ brücke ich den Kontakt mit einer Wagoklemme.

Oben ist ein Schalter von hinten abgebildet zu sehen.

Der hat eine Wagoklemme "integriert"

Den geschalteten Draht, auf 230V - zum anderen stecken :wink:

Niemand will freiwillig eine zusätzliche Klemme hinter einem Schalter bei flacher Dose montieren - mal so nebenbei...

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ja. 1 x ohne, 1 x mit Baustrahler ablesen Taschenrechner fertig :slight_smile:

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