Hallo,
ich weiß, das Thema Förderirrsinn wurde hier bereits zigfach besprochen. Ich möchte dennoch einen Versuch starten, um evtl. eine Lösung zur Förderung in meinem konkreten Fall zu finden.
Vorab: Der Klimatechniker hatte das Thema Förderung durch die sich ständig ändernden Anforderungen quasi abgehakt (speziell im Hinblick auf 2022/2023), sicherte aber seine Unterstützung zu.
Bei uns wurde im Juli 2023 eine Multisplit-Klimaanlage von Daikin mit folgenden Geräten durch den Techniker installiert:
Innengeräte: 2x FTXJ25A2V1BW, 1x FTXJ20A2V1BW (Emura 3)
Außengerät: 3MXM40A2V1B9
Ich ging davon aus, dass eine Förderung möglich ist und stellte einen Förderantrag im März 2023. Den Zuwendungsbescheid dazu erhielt ich nach etwas Hin- und Her im Juli diesen Jahres (Antwort meinerseits jetzt ausstehend). Die Kombination weist auch generell die Kriterien zur Energieeffizienz auf, jedoch liegt dem Zuwendungsbescheid noch der Antrag zur Fachunternehmererklärung bei, in dem auch der Punkt zur Netzdienlichkeit aufgeführt ist. Diesen Punkt hatte ich vorab in den <a href=" Link entfernt " target="_blank" rel="noopener">TFAQs (Version 03/2023) übersehen:
Förderfähige Wärmepumpen müssen mit offenen (nicht- proprietären), als anerkannter Stand der Technik veröffentlichten, und geeigneten Kommunikationsschnittstellen ausgestattet sein, die Signale aus dem Stromsystem empfangen und verarbeiten können, um netzdienlich gesteuert und betrieben werden zu können (siehe z. B. Eckpunktepapier der BNetzA zur Festlegung nach § 14a EnWG zu stufenlosen Leistungsgrenzwerten in Überlastsituationen). Die netzdienliche Steuerbarkeit gilt ohne weiteren Nachweis als erfüllt, sofern förderfähige Wärmepumpen mindestens: die unter Punkt 2.1 des aktuellen SG Ready Regulariums (V 2.0) festgelegten Anforderungen umsetzen können oder die in der VHP Ready 4.0 Spezifikation festgelegten Anforderungen umsetzen können oderSoweit ich das nun sehe, bietet Daikin hierzu lediglich den <a href=" Link entfernt " target="_blank" rel="noopener">EKRHH Home Hub Controller an, der jedoch nicht mit Emura sondern lediglich <a href=" Link entfernt " target="_blank" rel="noopener">mit Stylish kompatibel ist (Dokument ist bei Daikin selbst nicht mehr abrufbar): über eine digitale Kommunikationsschnittstelle, bspw.
gemäß VDE-AR-E 2829-6 / EN 50631, an ein
zertifiziertes Smart-Meter-Gateway (SMGW)
angeschlossen werden können oder
die im FGK Status-Report 60 Version 2 festgelegten
Anforderungen erfüllen.
Eine Nachrüstpflicht besteht nicht.
Es wird empfohlen, Wärmepumpen einzusetzen, welche
über eine digitale Schnittstelle an ein intelligentes
Messsystem mit zertifiziertem SMGW angeschlossen
werden können (ggf. auch via zusätzlicher Hardware),
damit energiewirtschaftlich relevante Mess- und
Steuerungsvorgänge über ein SMGW entsprechend den
Anforderungen des Energiewirtschaftsgesetzes und des
Messstellenbetriebsgesetzes abgewickelt werden
können. Ab dem 1. Januar 2025 werden nur noch
Wärmepumpen gefördert, die an ein SMGW
angeschlossen werden können und über das SMGW
energiewirtschaftlich relevante Mess- und
Steuerungsvorgänge abwickeln können.
Eine Bagatellgrenze für die Leistungsabnahme existiert
nicht.
...Nun zu meinen Fragen:Anwendungsfall 4 – Modbus für Klimatisierung des Wohnbereichs
Alle Stylish-Einheiten, die den WLAN-AdapterBRP069C4* der 4. Generation
unterstützen, sind kompatibel....
- Gibt es irgendeine Möglichkeit die Förderung zu erhalten ohne dieses Zusatzgerät?
- Gibt es alternative Hardware, welche die Anforderungen erfüllt (wie in TFAQ gelistet)?
- Gibt es technisch keine Möglichkeit das EKRHH Modul mit Emura zu betreiben? Im obigen Dokument wird speziell auf das WLAN Modul BRP069C4* hingewiesen. Dieses ist auch bei unseren Geräten verbaut. So wie ich das sehe, wird das ganze über das Modbus Protokoll umgesetzt, das ja ebenfalls unterstützt sein sollte.
Mal abgesehen von dem ganzen Sinn und Unsinn der Förderung, finde ich es insgesamt sehr enttäuschend, dass das preislich teurere Modell diese Unterstützung nicht aufweist.
Vorab vielen Dank für jegliche Rückmeldung.