Finanzielle Effizienz Förderung, CO2, Gebäudebereich

siehe auch:
https://akkudoktor.net/t/aw-midea-xtreme-save-blue-mit-r290-und-3-5-kw/34003/3?u=detlef_mannheim

Bei angenommenen 100 Heiztagen spare ich für MEIN HAUS fast eine tonne CO2/Jahr.
Das macht bei einer Investition für zwei Klimaanlagen von 4000€ eine "Wirtschaftlichkeit" von "ca. 4€/kgCO2/Jahr.

Ich kann natürlich auch für 40.000€ eine "große Wärmepumpe" einbauen lassen.
Das ergibt dann eine Wirtschaftlichkeit von 40€/kgCO2/Jahr.

Oder andersrum: Wenn ich mit CO2-freiem Öko-Strom heizen würde von 30Cent/kWh, dann könnte ich für 40.000€ 10 Jahre lang mein Haus rein elektrisch heizen.

Jetzt werdet ihr sagen: Ja, der Energieverbrauch meines Hauses ist ja so gering.
Ja, aber das ist ein typisches 1980 SÜBA-Haus. Und in meinem Wohngebiet stehen hier hundert solche Häuser. Und die haben schon neue Fenster und eine 30cm-Poroton-Wand. Und es sind überwiegend Mittel-Häuser. Nicht optimal, aber ganz ok.

Und jetzt wird die in absehbarer Zeit die Gasleitung stillgelegt.
Und die ganzen Häuser bekommen jetzt eine teure Wärmepumpe verpasst mit 15.000€ Förderung oben drauf.
Und das ganze für "minimale" CO2 Einsparungen.

Irgend jemand hat oben geschrieben, dass wir uns auf die "Low Hanging Fruits" konzentrieren sollten.
Genau! Und das ist halt nicht die "große Wärmepumpe" für ein Haus von "mittlerem Standard".
Für so einen Unfug sollte es überhaupt keine Förderung geben. Die Wirtschaftlichkeit ist einfach nicht gegeben.
Stattdessen sollte das begrenzte Fördergeld dort eingesetzt werden, wo es maximale CO2 Einsparung bringt.
Und ich bin entsetzt, dass die Wirtschaftlichkeit bei der Förderung wohl überhaupt keine Rolle spielt. Und ich hoffe das ändert sich bald. Denn das Förder-Geld ist begrenzt und gegenwärtig verplempern wir es.
Das erste, was ich machen würde, ist die GEG Förderung abschaffen. Und dann noch mal neu anfangen und Wirtschaftlichkeitsaspekte mit einfließen lassen.

Vielleicht gibt es ja hier auch einen politischen "Einfluss" bei den Admins...