Ich betreibe 3 Anlagen in verschiedene Himmelsrichtungen. Um die erlaubten 600 Watt nicht zu überschreiten oder halt nicht zu viel einzuspeisen schalte ich nach Bedarf zu oder ab. (Ich weiss das ich das so nicht darf aber als Elektrofachkraft kann ich das schon einschätzen weil jede Anlage an einem eigenen Stromkreis und an einer andere Phase hängt) Ich verwende Messsteckdosen von Perarl, jedes mal fällt beim abschalten ein FI 30mA. Egal in welcher Verteilung, jedesmal ein anderer FI Hab nun einen Funkschalter in eine Verteilung eingebaut, keine Probleme mehr. Kann mir jemand erklären warum das so passiert? Es sind ein paar Meter Kabel dazwischen aber ich schalte weiterhin einphasig ab.
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Ich verwende Messsteckdosen von Perarl, jedes mal fällt beim abschalten ein FI 30mA. Egal in welcher Verteilung, jedesmal ein anderer FI Hab nun einen Funkschalter in eine Verteilung eingebaut, keine Probleme mehr. Kann mir jemand erklären warum das so passiert? Es sind ein paar Meter Kabel dazwischen aber ich schalte weiterhin einphasig ab.[/quote]
Ich vermute, da sind die Abschalter in den Messsteckdosen nicht sauber aufgebaut und verursachen Fehlerströme.
Ich schalte mit Tasmota Steckern von Nous und habe keine Probleme mit dem 30mA FI.
Hast Du mal den Auslösestrom mit ansteigender Flanke gemessen bei Deinen FI‘s. Einmal ohne eingestellte BKW‘s und einmal mit eingesteckten BKW‘s. Wenn die BKW‘s einen Gleichspanungsfehlerstrom in Netz bringen und diese Abrupt wegbrachte, lösen FI‘s aus. Wenn jedoch die BKW‘s runterfahren und dann vom Netz genommen werden, wurden der Gleichspannungsfehlerstrom abgebaut und einen Auslösung wurden verhindert.
Mein MTECH-Prüfgerät wird bei der Messung der ZL-PE mit 200mA auch erst der FI mit Gleichspannung „Blind“ gemacht, die Messung durch geführt und anschließen wieder die Gleichspannung abgebaut. Wenn ich den Stecker vor dem Abbau der Gleichspannung rausziehe, fliegt mir auch der FI.