Ich habe zwei Pv-felder an einem Wechselrichter, zwei getrennte Eingänge, hängen.
Da ich im Winter das eine Feld oft vom Schnee bedeckt ist und das andere vom Nachbarhaus beschattet ist, hab ich das beschattet Feld, Süd-Ausrichtung abgebaut und an meine Hauswand ohne Anstellung flach an meine Hauswand gebaut.
Jetzt hängen noch 4 Module mit je 370W an der alten Ausrichtung mit ca 45° und erzeuge damit 1000W an einem extra Growatt Wechselrichter. 600W auf 1000W aufgebohrt.
5 Module mit je 370W hängen an der Hauswand, flach, und bringen zeitgleich 200W, zwei Module aktuell beschattet.
Bei voller Einstrahlung erzeuge ich nur 800W.
Ist der Verlust wirklich so extrem?
Im Winter wird es sicher besser werden. Sonne steht flacher.
Und genau deswegen sind die ganzen Grenzen die sich auf die Modulleistung beziehen kontraproduktiv für die Energiewende.
Jeder bleibt bei 25kWp (bisher FRE) oder 30kWp (derzeit steuerlich) stehen und montiert die an den möglichst ertragreichsten Stellen.
Entscheidend ist aber nicht der Gesamtertrag sondern wann wieviel produziert wird. Gäbe mehr als genügend nutzbare Garagendächer, Norddächer und Fassaden die man noch belegen könnte. Schlichtweg verschenktes Potential.
Berichte mal nach dem Winter.
Du hast (sofern augezeichnet) ja direkten Vergleich zum vorherigen Winter.