Hallo zusammen,
nachdem Andreas in seinem Video „Balkonsolar mit AKKU - So geht's richtig !“ das Thema Speicher auf meinen Schirm zurückgebracht hat (danke dafür! :twisted: ), habe ich mein bereits im Bau befindliches Mini-PV-Projekt auf meiner Hausfassade nochmal zurück auf den Prüfstand gestellt. Leider fehlt mir Erfahrung und wahrscheinlich auch ein gerüttelt‘ Maß an Grundwissen!
Meine ursprüngliche Planung war simpel und sah so aus (alle Teile bereits vorhanden):
Ich nutze dabei für die Einspeisung eine Leitung die ich erst neu gezogen habe, die exklusiv an einer eigenen 16A-Sicherung hängt. Da sollte mal ein 3000W Heizstrahler dran, aber wer kann sich das heute noch leisten! :?
Ich habe also nun überlegt, ob ich die Anlage mit den verhandenen Teilen auch anders bauen könnte um das Thema Akku zumindest im Design schon einmal vorzusehen:
Ich würde dazu die Leitung für die Einspeisung kappen und bis in den Keller für die DC-Anbindung an den Laderegler nutzen und von dem aus auf den Wechselrichter gehen. Da der HM-1500 nur 11,5A pro Eingang verträgt, würde ich die Zuleitung wieder auf drei Anschlüsse aufteilen (wenn sich beim Zusammenführen der Strom addiert, würde er sich doch so aufteilen?!). Das ich damit die ganze MPPT-Funktion verliere ist mir klar, aber die Module sind „unverschattbar“. Das die 2x2,5mm^2 für die knapp 33A von den Modulen nicht optimal ist, ist mir auch klar, aber der Aufwand 2x 6mm^2 oder sogar 6x das Ganze in den Keller zu ziehen ist riesig, wenn nicht unmöglich. Außerdem komme ich zum und vom Laderegler dann ja auf jeden Fall mit einem Kabel und weiter auf den Wechselrichter muss das ganze aus besagtem Grund eh auf die Eingänge verteilen (wie gesagt, den Wechselrichter habe ich schon).
Was meint ihr, kann man das so machen oder ist das riskant/unmöglich? Was könnte ich unter den genannten Gegebenheiten sonst in Betracht ziehen?
Freue mich auf eure Anregungen/Kommentare!
Danke und Gruß
Tobias

