ich habe mit meinem Elektriker meine Anlage im Juni 2023 bei edis-netze (das ist kein Scherz) angemeldet.
Genau 364 Tage später, nach hunderten Anrufen und Mails, habe ich die Zusage erhalten und mein Eli hat noch am gleichen Tag unterschrieben, also im Juni '24. Ein paar Montage später, ca. Oktober erhielt ich eine Nachricht, in der mit mitgeteilt wurde, dass in den nächsten Monaten (man beachte die Mehrzahl) eine entsprechende Messeinrichtung installiert wird (ich habe 2018 gebaut, man hat mir schon eine moderne Messeinrichtung installiert, jedoch nur in eine Richtung konfiguriert, Langsam reicht es mir, gibt es rechtliche Möglichkeiten, die 1,5 bis 2 Jahre hinhalten einzuklagen? Oder wenigstens den Abschluss der Angelegenheit durchzuführen.
Hatte schon überlegt, einen Brief pre Einschreiben zu senden, in dem ich schreibe, "sollte bis Ende Mrz 25 keine Messstelle installiert worden sein, werde ich meine - wenn auch ungeeichten - Messmittel nutzen und Ihnen in mit 0,15€ pro kwh in Rechnung stellen. Sollten Sie bis Mitte Mrz nicht anworten, sehe ich meine Bedingung als akzeptiert an und somit als rechtsgültig."
Bin langsam echt genervt. 21kwp , seit letzten Sommer speise ich ein, da ich die Anlage schonen will und die Anlage offiziell abgenommen wurde. Ansonsten hohe Kosten ohne Amortisationsmöglichkeiten...
Soweit ich es aus meiner Inbetriebnahme aus Anfang 23 weiss reicht eine vorliegende Einspeisezusage. Der Verbaute Zähler ist/war vollkommen irrelevant.
Am Tag der Fertigstellung hat der Elektriker die Inbetriebnahme durchgeführt und die Anlage eingeschalten. Binnen einer Woche war dann ganz schnell der Netzbetreiber vor Ort und hat die moderne Messeinrichtung mit 1.8.0 gegen eine mit 1.8.0/2.8.0 getauscht.
Das war meines Wissens auch so in Ordnung, liegt einmal die Einspeisezuge vor, kann gebaut und auch sofort eingeschalten werden. Wenn man es rechtlich übergenau nimmt, kann man bei Einrichtungszähler sogar per Ersatzwertbildung die Einspeisevergütung einfordern. Soweit habe ich es aber nicht getrieben, man muss ja nicht unbedingt Ärger heraufbeschwören.
Immer der gleicher Fehler ... Dinge die wichtig sind, per Einschreiben und nichts anderes. Wenn etwas sehr wichtig ist, kostet die Zustellung über einen Gerichtsvollzieher auch nur wenige Euro.
Es gibt doch überall lokale stromversorgungsunternehmen. Die werden von den kommunen betrieben, das ist eine leichte, sichere Art, einnahmen zu generieren. Zumindest bis die eigene pv Anlage angemeldet ist, würde ich beim lokalen stromversorger bleiben.
Hilft jetz nicht weiter.
Was ist denn für ein stromzähler verbaut ? Gibt es ein symbol "zweirichtungszähler" ?
Natürlich ist einschschreiben schreiben am besten. Dan aber das unternehmen verklagen ist ne ganz andere kiste. Auch wenn man dabei mit dem einschreibe schreiben etwas bessere karten hat.
Es ist wie überall. Das personal wird runter gefahren, die mitarbeiter können die sachen gar nicht in annehmbarer zeit abarbeiten. Dann wird auch nicht viel bezahlt, es finden sich dann nur leute, die eigentlich gar nicht in der lage sind, die Arbeit korrekt und kompetent zu machen.
Dann passiert genau das, es kommt ein Antrag rein, der nicht nach vorgegebenem schema bearbeitet werden kann. Der wird raus gelegt, ein "vorgesetzter" soll entscheiden, was zu tun ist. Im überlastungsbetrieb wird das dann vergessen, oder immer wieder von der priorität nach hinten geschoben.
Jetzt verklagt man die firma. Viel spass. Überlastung der Gerichte . . . . . . . . Es wiederholt sich. Und ob man dabei nicht drauf legt ist auch nicht sicher. Das einschreiben ist keine garantie, dass man am ende komplett recht bekommet.
Für ein rechtliches Verfahren, in dem man auf Einschreiben verweisen kann, benötigt es eine Rechtsgrundlage. Das ist die eigentliche Frage, muss der Netzbetreiber jemanden in einer bestimmten Zeit anschließen oder kann er das halten wie er will.
Und ja, es ist ein EMH eHZ mit Zweirichtungssymbol verbaut, nur kommt man nicht unndie 2er Ebene, da diese Rauskonfiguriert zu sein scheint.
Dann wird gezählt, wie viel strom du in das netz lieferst, das ist schon mal was. Und es bedeutet, dass der stromzähler überhaupt nicht mehr getauscht werden muss. Auf nicht vorhandenes material kann sich niemand berufen.
Der kleine mann hat keine Aussichten, eine entschädigung zu bekommen. Im fall einer klage wird wahrscheinlich versucht werden, deine Anlage als "nicht korrekt installiert" zu verunglimpfen. Denn dadurch kannst du die Anlage gar nicht zuschalten, ein stromzähler braucht nicht getauscht werden, da deine Anlage die bedingungen nicht erfüllt. Das ist jetzt nur ein beispiel, was passieren könnte. Auf jeden fall wird es maximalen Ärger geben. Steht im beitrag, wegen der paar euro lohnt es nicht, sich das anzutun.
Ich kann jedem nur raten, über eine pv inselanlage nachzudenken. Überhaupt nix einzuspeisen. Alles selbst zu verbrauchen, z.b. split klimaanlagen und bwwp installieren.
Nein, man kann ein günstiges Einschreiben für alles nutzen. Es hat ein psychologischen Effekt wenn ein Einschreiben oder der Gerichtsvollzieher kommt. Und es hat den Vorteil, das man gezielt argumentieren kann. Hab ich öfter, das ich sage "Sie haben am xx.xx.xxx die Mitteilung XYZ von mir bekommen" ... "Kann hier nichts finden" ... "Schön das der Postbote den Einwurf bei Ihnen dokumentiert hat" ... "Ahhh , da ist es doch, war nur falsch abgeheftet" ...
Zumindest für uns. Bei kündigungen ist das auch sehr gut, man kann nachweisen, dass das kündigungsschreiben korrekt zugestellt wurde ( die frist eingehalten wurde)
Dass dies bei besagtem unternehmen was bewirkt, wage ich zu bezweifeln.
Einen hab ich noch (ot):
Ich habe per mail widerspruch bei einer stadt (nicht mein haus, nicht mein wohnort) gegen den grundsteuerbescheid eingelegt. Auf meine mail antwortete ein bot, dass die mails wegen überlastung nicht bearbeitet werden können. Man soll es in ein paar monaten nochmal probieren.
Habe ich damit einen beweis, dass der widerspruch zugestellt wurde ? Ich habe "zugestellt" und "gelesen" angehakt, also dass ich diese rückmeldungen haben will. Bekam nur eine bot Antwort.
Das ist kein scherz, das kam wirklich. Thilo sarrazin hat es 2010 schon gesagt "Deutschland schafft sich ab".
so eine Zustellung per Gerichtsvollzieher nutze ich immer mal wieder. Kostet unter 10 Euro.
Einfach Original des Briefes und eine Kopie an die Gerichtsvollzieherverteilerstelle des zuständigen Amtsgerichtes schicken. Dann geht alles seinen Weg.
Wirkt sehr gut bei Banken und Sparkassen... Plötzlich gibt es schnelle Antworten oder Entscheidungen...
Viel Erfolg
mobilsolar
Ich hab 2x bei verivox verglichen, ob es was günstigeres als meinen lokalen anbieter gibt. Man kann bischen was sparen, wenn man jedes jahr wechselt und den neukundenbonus einrechnet. Reich wird man dabei lange nicht. Da bleibe ich lieber beim lokalen versorger. Meine stromrechnung hab ich durch eigene pv Anlage schon sau weit runter bekommen. Beim lokalen versorger arbeiten menschen aus meiner stadt. Man kennt sich. Das hilft auch sehr viel.
Die edis-netz arbeitet wahrscheinlich nach dringlichkeit ab. habe im letzten Sommer 2 Anlagen angemeldet, beide mit Marktstammdaten register, Eli, Inbetriebnahmeanzeige usw. Volles Programm. Es sind 2 Nebeneinander liegende Häuser. Beim ersten war noch ein rückwärtsdrehender Ferraries Zähler drin, da kam nach 2 Wochen einer vorbei und hat einen digitalen 2 Wege Zähler montiert. Anmeldung abgeschlossen, Edis zahlt monatlich Geld. Die zweite Anlage hat schon einen digitalen 2 Wege Zähler, speisst munter seit dem Sommer ein, und ist immer noch in der Prüfung bei edis netz.....
Bei mir ist es ähnlich, (WESTNETZ) seit dem 01.08.24 ist meine 16kWP Anlage im Betrieb, alles offiziell vom Eli abgenommen und Fertig gemeldet. Im Portal von WESTNETZ ist alles grün abgehackt, trotzdem hat sich der Laden keinen einzigen Mal bei mir gemeldet. Ich rufe 1x im Monat an und habe sogar schon Beschwerdefälle aufmachen lassen, da interessiert die 0,0. Nicht einmal eine kleine Reaktion. Leider habe ich einen digitalen Zähler mit Rücklaufsperre...
Ich weiß langsam auch nicht, was ich noch machen kann damit der Saftladen in die Pötte kommt...
Hat deine Anlage ein Smart-Meter (also die auf Hutschiene für die PV, nicht der offizielle Netzzähler) mit MID Eichung? Wenn nicht lass dir einen einbauen, direkt hinterm Netzzähler mit getrennten Zählwerken für Bezug und Einspeisung, dann speist du ein, zählst über deinen Zähler die Einspeisung und stellst die dem Versorger am Jahresende in Rechnung
Dann würd ich auchs wenns nochmal Geld kostet und nervig ist noch einen Zähler mit MID-Zulassung verbauen, die sind zur Abrechnung zugelassen, das kommt immer besser als ungeeichte Zähler zu nutzen