Seit einiger Zeit kommt bei meinem mobilen Setup etwas merkwürdiges vor.
Nach Vollladung auf 3,6 Volt pro Zelle springt mein BMS auf 100 % SOC (auch der Wert SOC-100-% V ist auf diesen eingestellt).
Jetzt das große Problem:
Nach einigen Wochen (letzte Vollladung liegt im August zurück) geht plötzlich, bei SOC (Im BMS der Wert "Remain Battery") von 66 % (Einstellung 304 Ah und nicht einmal 105 Ah entladen), die Spannung auf 11,3 Volt hinunter, obwohl bisher nur jeden Tag mein Smartphone damit geladen wurde).
Liegt es an den Zellen selber oder sind meine BMS-Einstellungen falsch?
Wenn Du nur minimale Leistung zum Laden Deines Smartphones entnimmst, dann kann das BMS diese Ströme kaum messen, schon gar nicht genau. Der SOC-Wert des BMS ist für die Katz, den kannst Du in diesem Szenario komplett vergessen. Miß die Akkuspannung - auch der einzelnen Zellen - und dann kannst Du über Tabellen den ungefähren SoC ablesen (ohne Be- oder Entlastung am besten - also weder beim Laden noch Entladen, die Ruhespannung).
Im Übrigen sind 3,6V als Ladespannung schon sehr hoch, vor allem, wenn mit geringem Strom geladen wird. Bei 3,4V ist eine LFP-Zelle zu 100% gefüllt! Alles darüber ist Stress für die Zellen. Das ganze Setup ist overkill für das Smartphone!
Ich probiere mal nach dem Vollladen einmal PTC-Heizlüfter mit 1,5 kW für 2h zu betreiben und dann nochmals vollladen und dann sehen ob die Akkus eh die Kapazität ungefähr aufweisen oder nicht.
Ich lade aktuell mit maximal 25 Ampere über ein Standard-LFP-Ladegerät und absolut max. 50 Ampere über Solar (440-Wp-Solarmodul habe ich dafür).
Ich möchte So oder so für längere Lagerung eine Ladeerhaltungselektronik erarbeiten, der die Spannung auf Float mit 13,8 Volt halten soll, damit ich jederzeit das externe Ladegerät später abklemmen und mobil anwenden kann.