EVE LF280K V3 verschiedene Terminals?

Ich bin gerade dabei, ein zweites 16S-Pack mit EVE LF280K zu besorgen. Das erste hat noch V2, das neue soll jetzt die V3 bekommen. Ich war bisher davon ausgegangen, das die V3 immer die Doppelterminals hat. Allerdings habe ich mehrere Angebote für die V3 bekommen, die die selben Stiftterminals wie die V2 haben sollen. Versucht man hier, mich über den Tisch zu ziehen oder gibt es das tatsächlich? Ich würde eigentlich gern die Doppelterminals haben, da mir die deutlich größere Kontaktfläche besser gefällt (die der V2 finde ich etwas knapp bemessen). Hat jemand sicher V3 mit den "alten" Terminals und sind meine Bedenken bzgl. des "Nachteils" übertrieben?

Ich mag falsch liegen aber ich denke es gibt noch beide Terminals, der Unterschied sollte eher sein, dass die alten Terminal unten runde Einsätze haben die neuen 6? Eckig sind.

@anotherone

Die EVE Zellen werden meist mit "blanken" Polen von EVE geliefert; die V3 seit März 2023 (wenn ich mich richtig erinnere) mit dem bekannten Achteck. Die Reseller lasern dann die Terminalanschlüsse drauf: Entweder einen Edelstahlgewindebolzen M6 oder die Alublöcke mit den 2x M6 Gewinde. Letztere sind ja hin und wieder in Verruf gekommen (z.B. bei EEL oder auch schon wenige bei NKON), weil aufgrund zu "dünner" Schweißung beim Festdrehen mit 3Nm diese abgerissen sind.

Aufgrund Kompatibilität zu älteren Zellen & Gehäusen und weil prinzipbedingt kein Hebelarm vorhanden ist, habe ich die LF280KV2 & V3 und die ganz neuen EVE MB30 & MB31 mit den M6 Gewindebolzen...und bestelle die fleißg weiter.

PS: Um es auf den Punkt zu formulieren: Zwischen Terminalform und Zellenvariante gibt es keinen eindeutigen Zusammenhang.

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Vielen Dank Euch beiden für die Klarstellung, das mit den achteckigen Polen hatte ich gar nicht auf dem Schirm, meine V2 haben in der Tat noch die runde Version mit dem schwarzen und goldenen Kunststoffrahmen. Das mit dem (fehlenden) Hebel ist natürlich ein Argument. Mit wieviel ziehst Du die Muttern an, ich hatte 5Nm bei den V2 genommen. Zuviel?

Die mit dem Gewindebolzen verkraften 6NM Manche ziehen mit 5,5 an. Wichtig die Kontakte mit Isopropanol abreiben Ich mache noch zusätzlich Kontaktspray drauf um die Oxidation zu vermeiden... Am Besten erst mit 5NM anziehen und dann bei der zweiten Runde, wenn sich alles gut anfühlt nochmal mit 6NM nachziehen.

Und was soll das Kontaktspray machen ? Aluminiumoxid beseitigen ?

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@carolus da wird Nix beseitigt! Nur ein Schutzfilm gebildet.
Soll jeder machen wie er will, hab geschrieben wie ich es mache und gute Erfahrungen damit gemacht. Die Diskussion mit „was schmiere ich auf die Kontakte „ kenne ich, und möchte die nicht nochmal hier anfragen

ps. Die Busbars sind nicht aus Alu :wink:

Ist mir lax.

Ich komme vielleicht darauf weil ich Sondermaschinenbau gelernt habe. Aber ihr wisst es ja IMMER besser.

Ist ok

[quote data-userid="29094" data-postid="230401"]

"geschmierten" Schrauben anzuziehen.

[/quote] Wer schmiert die Schrauben beim Akku?

Maschinenbau hin, oder her. So hat es bei mir Elektrotechnisch am besten funktioniert. (habs nachgemessen) Was die Schlosser machen ist mir relativ egal, bin Elektrotechniker :sunglasses:

Wie definierst du "gute Erfahrungen ? Messwerte der Übergangwiderstände ?

Sieht man. du bist ja mittendrin dabei....

Aber die Pole, auf die du die Busbars auflegst, sind aus Alu.

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Ich wüsste mal gerne, woher die vorschrift , oder auch nur die Idee des Schmierens, kommt.

Dir ist sicher bekannt, das geschmiert bei gleichem Drehmoment eine höhere Spannkraft der Schraube zustande kommt ? Und dass die Begrenzung auf 6 Nm ausschliesslich dem Schutz des Alugewindes im Pol dient?

Und dass die 6 Nm mir bis vor kurzem als 5 Nm bekannt war?

Und dass es völlig wurscht ist, ob du mit 3 Nm und ordentlicher Flächenvorbereitung anziehst oder mit 6 Nm ohne? Das ZIEL ist nicht eine mechanisch notwendige Spannung aufzubauen (wie bei einer Zylinderkopfschraube) sondern eine elektrische Verbindung unter schwierigen Materialien !

Jep gemessen. Mit Kontaktfett war es am schlechtesten und so am besten.

Kontaktfett ????

Ah, Schlosser und Maschinenbauer sind für dich das gleiche? Soll ich sagen, das sagt alles ? :slight_smile:

Machst du das eigentlich extra???

Ich habe das Gefühl das macht dich richtig glücklich, wenn du die Leute ärgerst. Als @admin sollst du eigentlich das Gegenteil bewirken!

Hab das bei dir schon öfters feststellen müssen (leider)

Naja, jedem das seine, wenn dich das glücklich macht, dann Bitteschön.

Ah, und Spaß verstehst anscheinend auch nicht. (Schlosser und Elektriker, wie war das nochmal?) Und das noch bei der Frage die du garnicht gestellt hast :clown_face:

Und was soll das heißen? "Soll ich sagen, das sagt alles ?"

Sie sind immerhin Mitglieder der: "Schlosser- Schmiede- und Maschinenbauer-Innung" passt also doch gut zusammen

Mal wieder zurück zur Technik.

Also ich habe aktuell 3 Packs aufgebaut und seit ein paar Wochen-Monaten laufen.

  • eins mit der schwarzen Pest als Kontakpaste (847 Carbon)
  • eins mit dem Noalux oder wie das Zeuchs genau heist
  • eins nackig
alle vorher mit Alkohol gereinigt - bisher keine Unterschiede. Wenn ich die Materialien richtig verstanden habe dienen die u.a. zum Korrosionsschutz und nicht wirklich dazu ein besser leitende Oberfläche hinzubekommen. Das mag in Fällen mit unebenheiten in der Kontakfläche evtl. mal anders sein. Langfristig zumindest wenn die Akkus nicht in einem schön trockenem Raum stehen sollte es mit den Pasten vermutlich besser sein. Fragt mich also in 5 Jahren nochmals :)

Ich nehme so ca. 4,5Nm. In Anbetracht der Toleranzen bei meinem "Schätzeisen" habe ich lieber etwas Luft nach oben. Solange ich keine erhöhten Kontaktwiderstände an den Polen habe - Thermokameraaufsatz fürs Handy, über 100A aus dem Akku ziehen = alles bleibt handwarm - übertreibe ich es mit dem Drehmoment lieber nicht.

meiner sagt 4Nm - mach ich genauso 100++A und Wärmebild - wobei man das meist auch gut mit den Fingern fühlen kann.

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