2 Solarmodule Horay HS440-TC-MHO-D mit je 440 Watt (bifazial)
1 Dyness Junior Box 1600 Silver
1 Wechselrichter Hoymiles HMS-800-2t
Meine Anlage läuft eigentlich ganz gut. Zuletzt habe ich über Home Assistent in Verbindung mit einem Tasmota Lesekopf eine Nulleinspeisung realisiert.
Ich hatte folgenden Gedankengang:
Ich würde gerne mehr Module nutzen, und gleichzeitig die Kapazität erhöhen. Ich würde also noch einmal zwei Module anschaffen, und dann die insgesamt vier Module parallel verschalten (also je zwei). Hintergrund ist, dass bei mir das Balkonkraftwerk auf der Garage steht, die Box aber im Keller, also eine ziemlich lange Kabelstrecke.
Die vier Kabel gehen dann in den Keller. Ein Satz kommt an die vorhandene Junior Box (Aufteilung mittels y Stecker wieder auf vier Ports), der zweite Strang käme an eine zweite Box nach dem Schema. Von jeder Box geht dann jeweils ein DC Ausgang an den Hoymiles Wechselrichter, der die Abgabe ans Hausnetz dynamisch steuert. Ist das okay, das so zu machen, bzw. funktioniert das?
Laut dem was ich gelesen habe, würde der Wechselrichter dann aus jeder Leitung maximal noch 400 Watt ziehen, und ich habe deutlich mehr Leistungsreserven, um auch Nachts was vom erzeugten Strom zu haben. Die einzelne Box ist bei mir meist so um 0:00 Uhr leer.
Scheint nicht ganz billig zu sein. Es könnte reichen, eine Erweiterungsbatterie zu nehmen, und noch 2 Panels auf die Garage.Wenn man die geschickt aufstellt, je Eingang eins nach SO und eins nach SW, wird die ganze Leistung abgeholt.
Haken ist der Preis. Für ein "rundes System" bräuchte man 2 x Kopf + 2 x Erweiterung. Hab selber knapp 2000Wp + 7kWh, das ist gut. Ausrechnen, ob man mit so einer Batterie (7kWh) plus einem Laderegler günstiger kommt https://de.aliexpress.com/item/1005009066236680.html (Produktbeispiel)
das Problem , was ich habe, ist dass man die Dyness Junior Box zwar erweitern kann, allerdings gibt es praktisch weder den Verbindgsstack noch die Erweiterungsakkus zu kaufen. Ich hab da leider damals aus Unwissenheit ins Klo gegriffen, aber das ist nun einmal so. Von den Kosten her sehe ich das nicht ganz so kritisch. Da bei mir der Hoymiles Wechselrichter die Einspeisung regelt, kann ich mir nen günstigen zweiten DC Speicher hinstellen (Marstek oder nen günstigen Aussteller), wäre also von der Kostenseite eigentlich ganz gut aufgestellt. Ich Frage mich eher, ob estech isch Funktioniert, oder ob es bessere Lösungen für nen schmalen Taler gibt . Danke schom mal für deine Antwort.
Hallo,
laut Datenblatt kann der PV Eingang max 1.200W verarbeiten, die 65V dürfen nicht überschritten werden. Es gibt nur einen PV MPP EIngang, richtig?
Dann kannst du alle Module auf dem Dach parallel schalten und gehst mit 6 oder 10mm2 Querschnitt zur Box.
Den Zusammenschluss beider Solarmodule per Y-Kabel an einen einzigen Eingang (weder beim Wechselrichter noch beim Speicher) solltest du nicht vornehmen. Das führt zu massiven Ineffizienzen und kann die Elektronik überlasten.
Das Problem per Y-Kabel: Der Hoymiles erlaubt m.W. pro Eingang einen maximalen Strom von 14 A bis 15 A. Ein kombinierter Strom könnte den Eingangsbereich des Wechselrichters überlasten.
Der Marstek B2500 verträgt an seinen PV-Eingängen ebenfalls maximal 13,5 A pro Eingang. Auch hier könnte der doppelte Strom den Eingang des Speichers überlasten.
Hallo Piewe, okay, verstanden. Du hast es dann bei dir scheinbar anders gelöst? Hast du dann zusätzlich Kabel gezogen? Weil die Verschaltung direkt am WR sollte ja nicht so kritisch sein. Wie ich das verstanden habe, nimmt der WR nur das an, was er tatsächlich verarbeiten kann.
Der Selbstbau klingt interessant, aber irgendwie trau ich mir das noch nicht zu. Der Gedanke war, günstige Hardware zu besorgen und meinen Plan mit möglichst wenig Kostenaufwand zu realisieren. Wenn es daran scheitert, dass ich die Module am Dach nicht verschalten und dann wieder trennen, sondern je Modul einen Strang brauche, dann wüede ich das halt machen, auch wenn das wieder ein größerer Aufwand wäre. Wichtig ist mir dass es sicher funktioniert und mir nicht die Hütte abbrennt.
Das Ganze steht auf dem Garagendach und die beiden Speicher in derselben. Dafür war schon einiges an Kabel (4mm) nötig.
Der Wechselrichter selber regelt eigentlich gar nicht. Die Regelung erfolgt über einen EverHome-Tracker, der allerdings einen digitalen Zähler erfordert. Sofern das BKW angemeldet ist, kommt der automatisch. Erleichtert wird die Konstruktion durch den Wechselrichter mit 4 Mppts. Ich könnte so sogar 6 Panels betreiben. Aber ich werde den Strom, zumindest im Sommer, ohnehin nicht los. Ich bin derzeit bei einem Zukauf von nur 1,3 kwh pro Tag (Heißwasser über E).
Wenn jeweils 2 Panels eins nach Ost bzw Südost uns eins nach West bzw Südwest schauen kannst die ohne weiteres parallelschalten. Das ergibt dann ziemlich gleichmäßige Leistung auf dem Kabel über den ganzen Tag. Holst dir halt die 200€ Dyness box aus Kleinanzeigen damit hast wenigstens das gleiche System was schon da steht
okay, danke @Bastelopa_987
dann kannst du verfahren, wie beschrieben: 2 Module auf dem Dach parallel schalten, 2 mal plus und 2 mal minus zur Box und fertig. Entgegen der hier getroffenen Aussage, geht dann nichts kaputt. Die 4 Module könnten war 1600W liefern (bei bessem Wetter), die Box lädt den internen Akku jedoch nur mit 1200W. Das macht nichts, denn die Box nimmt sich nur soviel Strom, wie sie max. verarbeiten kann. Das "Mehr" an Strom wird dann gar nicht erzeugt. So wie bei einer Steckdose im Hausnetz 2400W liefer kann und kein Verbraucher, der weniger verbraucht, kaputt geht, ist es auch beim PV Strom.
Wie gesagt, von jedem Panel gehen zwei Kabel (über die Speicher) an den Wechselrichter der vier Eingänge hat. Vom zweiten Speicher geht nur ein Ausgang an den Wechselrichter, weshalb ein dortiger Eingang für das fünfte Panel frei ist.
Jeder Ausgang und das Panel liefert rd. 400 Watt, was zusammen im günstigen Fall rd. 2000 Watt am Eingang erzeugt. Der 1600 4t drosselt dies auf 800 Watt/1600 Watt je nach deiner Einstellung .
(In meiner Skizze ist ein Strich gleich zwei Kabel)
geht bei mir mir dem HMS 800-T seit 2 Jahren wunderbar. Und der HMS ist mit einem Akku (nicht mit PV) verbunden. Hab eine 40A Sicherung zwischen Akku und HMS. Der Akku würde mehr als 100A liefern, wenn der HMS auf die Idee käme, soviel zu ziehen - tut er aber nicht.