Das funktioniert vor allem dann, wenn es die gleichen neuen Akkus aus gleicher Charge sind. Teilweise werden die sogar ausgemessen und selektiert.
Wenn du jetzt alte Zellen hast, kannst du natürlich auch ausmessen. Aber wenn die völlig unterschiedliches Alter und einen anderen Lebenslauf hatten, kann es sein, dass selbst passende Zellen nach 6 Monaten starke Abweichungen haben.
Was auch gilt: Je mehr Zellen du in Reihe schaltest, um so kritischer die Situation. Dann fällt beim Entladen nämlich nicht mehr auf, wenn eine Zelle schon unter ihre Minimalspannung fällt. Beispiel: Nehmen wir 10,8V als Minimalspannung für ein 12V Pack und 12,8V als relativ voll. Wenn du jetzt 4 Stück in Reihe schaltest, liegt der Bereich von 10,8V * 4 = 43,2 bis 12,8V * 4 = 51,2V. Wenn jetzt bei Entladung alle auf 12,5 V sind, aber eine bereits bei 10,8V, hast du insgesamt 48,3V, bist also noch weit von der vollständigen Entladung und vermutlich von deinem Abschaltpunkt entfernt. Wenn du dann weiter entlädst, geht der eine Akku auf vielleicht 7V runter, bis du dann abschaltest. Das schädigt den aber stark.
Wobei man Bleiakkus sowieso nicht soweit entladen sollte. Die sollte man maximal bis 30% Restladung entladen.
Insofern: Man kanns probieren, kann aber auch schief gehen. 24V könnten reichen, so tief wie möglich bleiben macht Sinn.