Ich hätte das jetzt so verstanden, dass er vermutlich x Stunden den Raum über Heizlüfter auf Temperatur Y gehalten und den Verbrauch gemessen und durch die Zeit geteilt hat und dann mit der jeweiligen Raumgröße auf W/m² umgerechnet hat? Aber bildlich ist mir die Lage leider auch nicht ganz klar.
Genau so war es. Und dann zurückgerechnet den heizbedarf. Ja leider war natürlich alles komplett augekphlt und alles beim Start innen auf 2 grad. Ich bräuchte halt schnell Wärme für den Teilbereich und ab und zu mal für den gesamten Raum wohlfphltemoeratur evtl. Mit längerer Vorheizphase. Deshalb die Überlegung einer überdimensionierten Anlage
Ich habe mit einen Heizlüfter der 5KW oder 10kw an Leistungsstufen hat zum Heizen verwendet und über die 7 Stunden jeweils auf eine Temperatur hin geheizt. Das Nebengebäude ist natürlich ein Heizenergie fresser, das ist mir bewusst. Danke schon mal für eure Hilfe
Das ist jetzt ziemlich eindeutig, dass du die falsche Einheit nutzt. Ein Heizlüfter kann 5kW heizen, das ist die Leistung. kWh ist ein Verbrauch, das wäre in diesem Zusammenhang unsinnig.
Wenn du so einen Test gemacht hast, weißt du doch jetzt recht gut, ob du mit 5kW Heizleistung hinkommen würdest. Das würde dann eine 5kW Split-Klima bei 0 Grad auch schaffen, wobei sie da nicht sonderlich effizient läuft. So Anlagen laufen gut, wenn sie bei 0 Grad eher so bei 1/2 der Nennleistung laufen.
Überlege dir das gut. Wenn du es “nur” zum heizen benutzen willst, dann kommt es ganz darauf an, wie oft du das dann nutzen möchtest. Kühlen wird ja ggfs. nicht nötig sein.
Wie @win schon geschrieben hat: kWh sind der Verbrauch, nicht die Leistung. Die Leistung wäre dann 5 bzw. 10 kW oder eben 5-10.000 Watt. Es ist auch nicht klar, was
…bedeuten soll. Was nun?
Wenn ich nun zb. 10.000 Watt durch die 51 m² rechne, kommen 196 Watt raus. Wenn dieser 10 kW Heizlüfter dann zb. durchgehend laufen muss um den Raum zu heizen, dann müsste entsprechend auch eine Klima diese Leistung bringen.
Wenn es “nur” zum heizen ist, und da ggfs. nur bedarfsweise in seltenen Fällen, wird sich das finanziell nicht lohnen mit Klima und ggfs. je nach Gerät auch schlechter funktionieren.
Rechne dir einfach aus, wieviel Strom dann in Summe verbaucht werden würde durch den Heizlüfter und wieviel das dann kosten würde. Bei tiefen Temperaturen ist ja der COP der Klima generell schlechter, da könnte es dann ggfs. sehr lange dauern bis die Anschaffung wieder reinkommt (wenn überhaupt).
Wenn das aber regelmäig oder gar dauerhaft beheizt werden soll, sieht es wieder anders aus.
Nein Kühlen ist nicht nötig.
Ja es ist tatsächlich so, dass es nach etwa 4 heizperioden reinvest ausgeglichen wäre.
Wie oben beschrieben dann eher der kleinere Raum mindestens 12h in der Woche genutzt wird.
Also ein Workaround um das Takten aufgrund der 450-500W min. Leistung zu reduzieren ist die optione über den ESP einen Remote-Temperatursensor runter zu geben. Dies hilft enorm. so kann ich sogar effektiv die Anlage steuern, da sich über das Delta zur Zieltemperatur die Leistung ergibt.
Und da ich ja die angeschlossenen Räume mit heize über da Gerät, kann ich mich nach der Temperatur in diesen Räumen richten. Wenn das Schlafzimmer tagsüber einen Tick wärmer ist, stört mich das wenig und Abends bleibt sie in der Regel aus.
Ich hänge mich hier mal dran weil ich vor der Entscheidung zwischen diesen beiden Geräten stehe. Vielen Dank schon mal für die fundierten Informationen!
Ausgangssituation:
Beheizt werden soll das Wohnzimmers (52m^2) eines Altbau mit Dachschräge und großen Fensterflächen. Im Raum sind Heizkörper (Ölheizung, die langfristig auf LWWP umgestellt werden soll) und ein Kamin vorhanden.
Wärmelast: ca. 5kW bei -13 Grad Normaussentemperatur (nach Berechnung und Energieausweis)
erforderliche Kühlleistung (laut diverser Rechner im Internet): ca 4-5kW
Da ich selbst installieren will würde ich R290 stark bevorzugen und da sehe ich folgende Optionen:
- Mitsubishi MUZ-RZ35VUHZ (3,5kW) oder MSZ-RZ50VU (5kW)
- Kältebringer R290 neu 5,4kW
(- Midea Xtreme Save Blue 3,5kW)
1) Klar ist dass die Mitsubishi sicher sehr gut heizen, aber die Frage is natürlich ob sich der deutlich höhere Anschaffungspreis ggü. der Kältebringer rechtfertigt?!?
Der Unterschied ist in etwa 1700 Euro zu 3400 Euro. Selbst wenn die Mitsubishi 20% effizienter sein sollte, amortisiert sich das nicht in ~10 Jahren in meinem Anwendungsfall.
2) Würdet ihr bei der Mitsubishi auf das kleine oder große Modell gehen?
Wäre es die einzige Wärmequelle würde ich wohl auf 5kW gehen, aber ich kann ja wenn es wirklich kalt ist auch anderweitig zuheizen. (Die höhere Menge an Propan bei der 5kW Version (700g @ 5kW vs. 390g@3,5kW) sollte kein Problem sein, bei 52m2 und >3m mittlerer Deckenhöhe).
3) Gibt es andere Gesichtspunkte die zu berücksichtigen sind?
Die Midea Xtreme Save Blue 3,5kW ist wahrscheinlich zu schwach, deswegen in Klammern gesetzt.
Danke!
Florian
Fraglich bleibt, ob du im 52m² Altbau mit einem IG hinkommst so von der Wärmeverteilung. Willst du denn mit Öl zuheizen, um Temperaturverluste in irgendwelchen Raumecken zu kompensieren?
Wie kommst du auf solche Preise?
Persönlich halte ich den ganzen R290 Kram noch für stark überteuert.
Das mit dem einen IG ist natürlich ein Punkt. Aber wenn möglich würde ich schon gerne bei einem IG bleiben und dann etwas mit Öl zuheizen.
Zu den Preise. Bei Kältebringer ist der Preis gerade 1700 Euro, da sind aber zB auch schon Leitungen dabei. Die 3400 für die “kleine” Mitsubishi sind tatsächlich etwas überzogen, ich hab sie nun auch für um die 3000 Euro gefunden (ohne Leitungen).
Klar ist R290 überteuert, wobei die Nordic Modelle mit R32 halt auch nicht um Welten günstiger sind, die man im Vergleich zur Mitsubishi ja heranziehen müsste.
Oh, das hätte ich nicht vermutet, dass die dermaßen teuer ist. Halte ich für extrem überzogen. Das macht doch auch überhaupt keine Sinn. Eine gleichwertige Anlage bekommst du mit R32 im Bereich 1000-1600 Euro. Da kannst du auch alles selber installieren und überlässt nur den Anschluss des Kältekreislaufes einem Profi. Dann zahlst vielleicht 500 Euro. Das ist dann immer noch deutlich günstiger.
Nachdem ich gerade den Bericht von @Strohblogger gelesen habe, dachte ich, ich poste auch mal ein Update.
Hier mal die (grob!!!) COP-Normalisierten Wärmebedarfswerte.
Beim Heizbedarf pro Grad delta muss man die Sprünge etwas mitteln, da das Haus natürlich träger ist als die Außentemperatur, aber man sieht ganz gut, dass dieser relativ konstant ist. Im Herbst ist der wert bei mir generell etwas besser, vermutlich ist die obere Bodenschicht noch nicht so ausgekühlt.
Hier die Heizkosten.
Man sieht gut, wie diese durch die Kombination von PV-Strom und Wärmepumpe geringer ausfallen.
Leider kann ich meine Ölheizung nicht ganz abschalten und der Frostschutz geht immer rein ab 8 Grad. Sonst würde die Übergangszeit noch besser aussehen. Aber ich denke wenn man die Gelbe Kurve anschaut erkennt man einen ganz guten Trend.
Vergleicht man das mit dem Grafen davor, dann ist der Unterschied “erzeugte Wärme” vs “Kosten” schon deutlich erkennbar oder? Öl habe ich aktuell noch mit 1,1€ (so hatte ich das letzte mal gekauft) drin und die Stromkosten werden exakt berechnet ob direktverbrauch, aus dem Akku (mit Verlusten) oder aus dem Netz inkl. bei Teilnetzbezug anteilig.
Integration via ESP32:
Man kann einen Remote-Temperatursensor für die Steuerung wählen. Aktuell hängt meine Anlage im Schlafzimmer, ich nehme den Temperatursensor einfach mit ins Büro und die Anlage richtet sich Tagsüber nach diesem. die Raumverteilung macht das möglich, sprich es wird tatsächlich auch im Büro passend warm. Außerdem wird durch diesen das takten quasi verhindert (ich habe so maximal 3 Taktungen pro Tag, wenn die Ölheizung aus ist teilweise keine, solange alle Türen in die Wohnung offen sind). Ganz geht es nicht, da die Minimale Leistung im Heizbetrieb mit 450-500W recht hoch ist. Aber da sich das über die Räume bei mir verteilt, passt das schon.
Ich habe den Code noch angepasst, so dass der Abtauzyklus bei der MSZ richtig ausgewertet wird. der COP wird über zwei Temperatursensoren gemessen. Diese will ich noch in den ESP integrieren, aktuell sind diese Separat und werden über Homeassistant berechnet. Es handelt sich auch nur um eine Schätzung (zumindest bei allen non-max Lüfterstufen) bisher, ich arbeite noch an den Details.



