Erfahrungen mit Adler Schmelzsicherungen: zu heiß oder ok?

Bei Amazon gibt es aussagen, dass die "zu heiß" werden. Was habt ihr für Erfahrungen?

Nachtrag2: was kann/soll man machen um die Akkus mit solchen oder ähnlichen Schmelzsicherungen richtig und sicher abzusichern?

Nachtrag:
Schmelzsicherungen und auch LSS haben eine gewisse Verlustleistung bei Nennstrom und erwärmen sich unter Last. In den Datenblättern sollte diese Verlustleistung zu finden sein.

In den Datenblättern steht die Verlustleistung bei Nennstrom. Daraus habe ich mal den Innenwiderstand berechnet und darüber die Verlustleistung bei 100A (also deutlich weniger als Nennstrom). Die Dinger werden ordentlich warm, wenn man sie in der Nähe ihres Nennstroms betreibt. Für Kurzschlußschutz werde ich sie überdimensionieren.

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Eine Schmelzsicherung die bis 99.9 % des Nennstrom kalt bleibt, und bei 100% des Nennstroms so heiss wird dass sie schmilzt…. muss noch erfunden werden..

Ich habe aber nicht viel Hoffnung.

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Nur mal als Beispiel: Unsere 160A NH-00 sind mit 10 Watt Verlustleistung bei Nennstrom angegeben. Wer mal eine 20Watt Halogenlampe angefasst hat, der wird feststellen dass ist schon ziemlich heiß :rofl:

Nach der Tabelle da oben scheinen Adler Sicherungen allerdings deutlich verlustiger zu sein als NH-00.

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Mich interessieren hier aber auch die “Normalwerte”. Ich hab hier 3x 150A Adler Sicherungen verbaut und mich gegen MEGA Fuses entschieden, in einem Lynx verbaut.

Unter volllast ziehe ich also um die 100A (max. 105A) pro Sicherung und die werden wirklich warm. Hier ist noch nichts weggeschmolzen, aber nach ca. 40min messe ich mit IR Thermometer knappe 70º an den Sicherungen im Lynx bei ca. 27º Außentemperatur im Raum. Auch die Busbar vom Lynx wird merklich warm, so das man sie nicht mehr als paar Sekunden anfassen kann.

Leider finde ich auch keine Werte im Datenblatt oder ähnliches und würde gern wissen, ob die Werte bei bis zu 70ºC im Normbereich sind bei 2/3 des Maximalstroms der Sicherungen. Auch finde ich nichts zur maximal zulässigen Temperaturbelastung des Lynx.

Hat hier jemand erfahrungen? Alle Muttern mit 14nm angezogen und vorher mit Alkohol behandelt, etc.

Wie man in der Tabelle oben ablesen kann, verbrät die 150A Sicherung bei Belastung mit 100A in etwa 10W. Die Wärme muß irgendwo hin, und das geht nur mit einer entsprechenden Temperaturdifferenz. Für eine Schmelzsicherung ist das leider normal. Bei Überschreiten von 150A soll sie ja schließlich durchbrennen, und dafür braucht es noch deutlich mehr als 70°C.

hast Du dir schon mal überlegt wie eine Schmelzsicherung funktioniert?
So rein physikalisch?
Du erwartest von der Sicherung also dass diese den Strom ohne Widerstand durchleitet und daher keinerlei Erwärmung erfährt, und dann beim erreichen der Auslösestromstärke sofort so heiss wird, das der Leiter schmilzt und den Stromfluss zuverlässig unterbricht.
Das dieses physikalisch nicht möglich ist sollte auffällig sein.

Auch die LSS Schalter im Sicherungskasten werden warm und haben (geringere) Verlustleistung um bei genug Hitze (Überstrom) thermisch auszulösen (Bimetall).

Die sind aber kühler und werden eher bis ?60 Grad heiß.

(Weiß nicht mehr genau was das maximum war was sie dürfen, kann man nachgucken im Datenblatt / Doku)
z.B.
(ABB Library

Im Kurzschlussfall wird bei denen die magnetische Auslösung aktiviert und schaltet sehr schnell ab.

Maximalen Abschaltstrom (und maximale DC Spannung) beachten.

Natürlich nicht. Ich frage mich aber, welche Temperaturen normal sind für 67% der Last und welche Hitze der Lynx aushält. Ich glaube das sind schon legitime Fragen. Die MEGA Sicherungen scheinen nicht so warm zu werden bei gleichen Strömen.