Entscheidung über Wärmepumpenrechner: Mein Endreihenhaus 160 qm2, 1969 von Öl auf Strom mit Panasonic (Montag installation!)

Hallo zusammen,

ich stehe kurz vor einer der wichtigsten Entscheidungen meines Projekts und brauche dringend euren Blick auf die Zahlen. Das Ganze hat extreme Eile, da bereits am kommenden Montag die Handwerker vor der Tuer stehen und mit der Installation beginnen.

Mein urspruenglicher Fachplaner ist duch die politische Wende leider seit Tagen auf keinem Weg mehr erreichbar ist und so habe ich den Entscheidungsprozess selbst in die Hand genommen und die Daten simuliert. Ich bin euch fuer jede Rueckmeldung und jeden Erfahrungswert unendlich dankbar.

Hier ist meine Bestandssituation: Mein Haus steht in der relativ milden Region Bonn/Köln. In den letzten 16 Jahren lag der reale Verbrauch bei durchschnittlich 2.640 Litern Heizöl pro Jahr (BJ 1986) Rechnet man den Energieverlust (0,8) heraus, ergibt sich aus dem realen Verbrauch eine praxisnahe Heizlast von rund 8 bis 10 kW. Geplant ist auch ein 300 Liter Warmwasserspeicher und ein 200 Liter Puffer für die Heizung. Dazu eine 18 kWp Solaranlage von Sigenergy (Sigenstore) mit 9 kW Akku. Auf Panasonic bin ich gekommen, da diese wohl gut damit verbunden werden kann (evtl. dann Modbus). Vaillant scheint hier etwas komplexe bei der Verbindung zu sein.

Demgegenüber steht eine offizielle, raumweise Heizlastberechnung nach DIN, die rein theoretische 12,94 kW (bzw. 11,5 ohne den Arbeitsraum im Keller der bisher im Winter nicht genutzt wird) ausweist. Ich rechte im Simulator statt mit 20640 kWh lieber mit 21120, da ich zwei Räume bisher eher kühl gelassen habe, was sich aber auch mal ändern könnte, da die Anlage ja nicht mehr so spontan reagieren wird, wenn ich mal den Raum spontan hochheizen will.

Meine Vorstellung:
Ich moechte ein langlebiges, effizientes und sparsames System, das fuer den realen Alltag gebaut ist. Ich moechte auf keinen Fall ein ueberdimensioniertes System kaufen, das als gigantischer Puffer fuer einen Extremwinter dient, der hier im Rheinland vielleicht niemals kommt. Mir ist ein materialschonender Betrieb in der Übergangszeit viel wichtiger. Zudem plane ich fuer die Zukunft ohnehin noch die Installation einer Klimaanlage, die an den statistisch extrem seltenen Ausnahmetagen im Winter als perfektes Backup fuer die Spitzenlast einspringen kann.

Drei Optionen stehen zur Auswahl, die ich mit dem Akkudoktor-Simulator durchgerechnet habe:

Option 1: Panasonic 12 kW M-Serie T-Cap

Dieses Geraet wuerde die theoretische Heizlast der DIN-Berechnung im tiefsten Winter locker abdecken. Die Simulationsdaten zeigen aber ein grosses Problem fuer den realen Alltag: In den langen, milden Uebergangsmonaten scheint die Anlage viel zu maechtig. Durch T-Cap bleibt die Leistung bei 12 KW auch wenn es richtig kalt wird. Dazu ist die tiefeste Modulation aber geringer (evt. 3000 Watt Heizleistung).

Option 2: Vaillant Arotherm Plus 10.5

Die Vaillant liegt leistungsmaessig genau zwischen den beiden Welten. Sie ist ein absolut solides Geraet, stuelpt mir aber das Problem auf, dass sie in der ganz milden Uebergangszeit bei Plustemperaturen nicht ganz so tief nach unten modulieren kann wie die kleinere Panasonic.

Option 3: Panasonic 9 kW L-Serie (Kit-WC09L3E5).
Dieses Geraet ist mein Favorit aus den Simulationsdaten. Sie passt zu meinem realen Verbrauch. Laut Datenblatt liefert der Kompressor bei minus 7 Grad nur noch genau 7,0 kW. Das fehlende Defizit in den seltenen Winternaechten wird komplett ueber den internen Heizstab aufgefangen. Um hier fuer absolute Sicherheit zu sorgen, tendiere ich dazu, die Variante mit dem groesseren 6 kW Heizstab (Kit-WC09L6E5) zu waehlen. Ich frage mich aber, ob ich die Anlage nicht zu stark unterdeminsioniere und dann der Heizstab zu viel läuft. Was meint Ihr.

Wie seht ihr die Simulationsdaten? Wuerdet ihr bei diesen Voraussetzungen auch den Weg der leichten Unterdimensionierung ueber die 9 kW L-Serie gehen? Wie muss ich die Puffer in die Simulation einrechnen. Im letzten Winter kam ich mit 50 Watt Vorlaufthemperatur aus. Gerechnet habe ich mit 45 Watt und 3 Watt aufschlag für die Verluste. Ist das realtisch?

Was ist die optimale Wahl und was habe ich evtl. nicht bedacht oder falsch berechnet?

Vielen Dank fuer eure Hilfe auf den letzten Metern!

Viele Gruesse aus Bonn,

Martin

Hier meine Simulatordaten der drei Geräte.

Wichtig: Wo habe ich evtl. Fehleingaben (z.B. Verluste durch die Puffer), Vorlaufthermperatur, Leistungsdaten der alten Heizung (ich war sparsam, da ich zwei Räume selten geheizt habe). Der Puffer wird weiterhin ja aktiv das Takten limitieren. Das kann ich aber nicht genau einschätzen.

Panasonic “M T-Cap” 12 KW (Werte aus Datenblatt). Min Modulation Einstellung gelassen (25 %)

Vaillant Arotherm Plus 105/8.1 (ca. 2500 Eur mehr als die 9er Panasonic und 1500 zur 12er M T-Cap).

Panasonic L 9 KW (tiefe Modulationswerte ca. 2000 - 2500 KW manuell ergänzt)

Heizungsbauer meinte 15 %. Ist diese zu knapp bemessen? Bei den Werte aus der Heizlastberechnung von fast 11,5 - 13 KW (mit Kellerraum als neues Zimmer) wäre das vielleicht zu eng. Das Außengerät ist deutlich kleiner. Evtl. mit 6 KW Heizstab, da das OG vermietet ist und ich im Winter keinen Ärger haben wir. Dazu evtl. später eine oder zwei Klimaanlagen (ich glaube an den Klimawandel und kann im Winter evtl. damit etwas die Last reduzieren).

Ist das Haus völlig ungedämmt, daß Du solche Verbräuche hast? Ggf low hanging fruits wie DIY Kellerdeckendämmung?

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Das Ganze hat extreme Eile, da bereits am kommenden Montag die Handwerker vor der Tuer stehen und mit der Installation beginnen.

Ich halte es für keine gute Idee jetzt dann noch herumzudoktorn.

Mein urspruenglicher Fachplaner ist duch die politische Wende leider seit Tagen auf keinem Weg mehr erreichbar ist und so habe ich den Entscheidungsprozess selbst in die Hand genommen und die Daten simuliert.

Noch viel schlimmer, du kannst das gar nicht mehr richtig in Ruhe abwägen und überprüfen.

Ich frage mich aber, ob ich die Anlage nicht zu stark unterdeminsioniere und dann der Heizstab zu viel läuft. Was meint Ihr.

Das ist kompliziert.

Die Klimaanlagen würde ich für dein Vorhaben außer acht lassen, da es davon abhängt ob der Mieter das zum heizen einschaltet oder nicht.

Die Dämmmaßnahmen oder andere Maßnahmen sind ne tolle Sache, aber wann was gemacht wird steht in den Sternen.

Was du beachten musst ist, wenn Warmwasser gemacht wird und die Wärmepumpe zu knapp dimensioniert ist, könnte die Heizlast für den Kompressor zu viel werden und dann wirklich viel mit dem Heizstab nachgeladen werden.

Dann was wieder gar nicht beschrieben wurde:Wie wurde bisher Warmwasser gemacht? Welche Temperatur das Warmwasser? Zirkulationsleitung? Denn wenn, nur als Beispiel, auf 60°C gehalten werden soll bricht der COP massiv ein, gerade wenn immer nachgeladen werden muss z.B. von 55°C auf 60°C. Jedes mal ist der Temperaturhub sehr niedrig von 55 auf 60. Aber der Hub zur Außentemperatur ist sehr hoch. Das heißt der COP wird da vielleicht noch bei 2 liegen oder sogar unter 2. Und um die Temperatur zu halten muss dann jedes Mal der Heizvorgang unterbrochen werden von der Heizung und auf Warmwasser umgeschaltet werden. Das kann die JAZ sehr weit runter ziehen obwohl die Vorlauftemperatur fürs heizen niedrig ist.

Das geht mit Öl noch relativ gut, bei der Wärmepumpe zieht das, je nachdem wie hoch der Warmwasseranteil ist, sehr nach unten. In jedem Fall würde ich für eine faire Abrechnung dann 2 Wärmemengenzähler einbauen lassen, und ggf. noch welche für den Mieter damit man fairer abrechnen kann.

Nun hast du also die Wahl, du kannst entweder eine größere Wärmepumpe nehmen, dann ist genug Energie im System wenn sie abtauen muss. Und genug Spielraum um das Warmwasser wieder aufzuwärmen ohne dass direkt der Heizstab anspringen muss. Ein Wirkungsgrad von COP2 ist besser als der Heizstab mit COP1. Wenn sie überdimensioniert ist, sollte der Pufferspeicher größer gewählt werden um mehr Energie auf Vorrat zu haben beim Abtauen und Umschalten. Die Verluste des Puffers sind abzuwägen mit “ich habs in jedem Fall effizienter weil das über den Kompressor als über den Heizstab geht”.

Bevor auch das kommt: Eine Brauchwasserwärmepumpe bringt hier nichts. Die benötigt Abwärme, die du aber am besten vermeidest. Weil da drin ein kleinerer Wärmetauscher ist, wäre der COP noch schlechter! Lieber das die große Wärmepumpe machen lassen.

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Stimmt -. Das hatte ich nicht erwähnt. Zur Dammung und Nutzungsverhalten.

Kellerdecke (8 cm) und oberste Geschossdecke (16 cm) habe ich selbst gemacht. Außendämmung mit Plastik scheint mir keine so gute Lösung. Fenster aus 1990. Verluste kommen auch durch eine alte Terassentür noch ohne Isolierverglasung. Wobei das eher ein Druchgangsraum ist. Deswegen habe ich den bisher im Winter kühler gelassen. Ebenso die Küche.

Da ich keine Messvorrichtung habe (Kosten) haben meine Mieter eine Pauschale für Heizen und Wasser. Das ist in den alten Verbräuchen alles drinn. Die neue Heizung wird durch den hydraulischen Abgleich ja gleichmäßiger über das Haus heizen. Die Wohnung im EG und OG sind beide ca. 82 qm groß. Dazu gibt es einen Kellerraum, den ich zeitweise als Büro nutze. Als das Öl teuer wurde bin ich zum Arbeiten im Winter ins Wohnzimmer gezogen.

Es kam schon vor, dass frühere Mieter das Og hochgeheizt haben und mit kurzen Sachen rumliefen. Ista-Ableser. Ich bin vielleicht auch faul da jedesmal die NK abzurechnen.

Die würde ich (in den extrem kalten Tagen, wo das Sinn macht einschalten und stelle mir vor, dass das dann Gesamtsytem entlasten. Im Winter habe ich ja dann was davon.

Da hast du Recht. Warumwasser wurde mit der alten und neuen Heizung gemacht. Ich hatte das auf 65 Grad stehen. Bei der neuen Anlage könnte das niedriger sein, weil die ja mal kurz hochheizen.
Keine Zirkulationsleitung.

Wobei die Probleme ja tatsächlich bei den extrem Tagen kommen. Steinigt mich nicht - hier habe ich die KI mal um Rat gefragt und das ist die Einschätzung.

Jahr 2026 | Tage unter 0 Grad: 20 | Tage unter -5 Grad: 0 | Tage unter -10 Grad: 0
Jahr 2025 | Tage unter 0 Grad: 51 | Tage unter -5 Grad: 3 | Tage unter -10 Grad: 0
Jahr 2024 | Tage unter 0 Grad: 44 | Tage unter -5 Grad: 7 | Tage unter -10 Grad: 1
Jahr 2023 | Tage unter 0 Grad: 40 | Tage unter -5 Grad: 2 | Tage unter -10 Grad: 0
Jahr 2022 | Tage unter 0 Grad: 38 | Tage unter -5 Grad: 5 | Tage unter -10 Grad: 0
Jahr 2021 | Tage unter 0 Grad: 47 | Tage unter -5 Grad: 9 | Tage unter -10 Grad: 2

Durchschnitt - 5 ca. 4 Tage (aber nur Nachts für wenige Stunden) Angeblich nur 30 Eur zusätzlich. Extremwinter evtl. dann ca. 100 Eur nach KI). Ich habe auch noch eine Heizkassette, wobei die nicht im Einsatz war. Bringt nicht so viel. Dafür könnte mal ein kleiner Ofen kommen.

Abtauen kann ich nicht so einschätzen. Ja und es kann sein, dass das Gerät mal im tiefsten Winter ausfällt oder die meine WP abschalten (14a). Dann wäre der größere Kompressor natürlich gut. Würdest du dann also 12 KW nehmen. Die große 12 Panasonic kann leider nicht so runter moduliere, da3 Phasig ca. 850 Watt (4.200 Watt) und bricht duch T-Cap nicht ein. Die L 9er 450 Watt (2.300 Watt) und geht auf 7 KW im Winter runter.

Was meinst du zu den Digrammen? Ist die 12er nicht genau das was man vermeiden sollte (takten)?

Oder rettet das System der 300 Liter das größere System und verhindert das takten dadurch effektiv? Ist meine Annahme 3 Grad mehr Vorlauftemperatur realtisch?

Wenn Montag schon die Handwerker kommen, was hast denn nun bestellt? Hat der 9 und 12 kW am Lager?

Die Batterie ist lächerlich klein, rechne mal dass du 30kWh wenigstens hinstellst wenn kein eAuto laden dabei ist

Deine Mieter zahlen also, irgendwas was du denen vorrechnest? Familie? :wink:
Also hast du doch Messgeräte, wenn du die auch selber abliest.

Die neue Heizung wird durch den hydraulischen Abgleich ja gleichmäßiger über das Haus heizen.

Wie? Dazu musst du mehr über die jetzige Heizung schreiben. Ihr habt also Heizkörper die fest eingestellt sind und nie mal aufgedreht oder abgedreht werden und die Temperatur in den Räumen ist immer gleich? Der Ölbrenner weiss außengeführt genau, was er liefern soll?

Die würde ich (in den extrem kalten Tagen, wo das Sinn macht einschalten und stelle mir vor, dass das dann Gesamtsytem entlasten

Du gehst also in die Mietwohnung und schaltest dort die Klimasplit zum heizen ein? Aber wie soll das dann mit der Wärmepumpe verrechnet werden, der Strom wird doch sicherlich oben einzeln abgerechnet?

Bei der neuen Anlage könnte das niedriger sein, weil die ja mal kurz hochheizen.
Keine Zirkulationsleitung.

Ich bin kein Oberlehrer, aber weil wir von Vermietung sprechen, du musst auch ab und zu eine Legionellenüberprüfung machen lassen und das Wasser darf da drin nicht stehen und muss eine bestimmte Temperatur haben.

Wobei die Probleme ja tatsächlich bei den extrem Tagen kommen. Steinigt mich nicht - hier habe ich die KI mal um Rat gefragt und das ist die Einschätzung.

Eben nicht. Auch wenn man in dem Bereich +3°C und -2°C ist, taut sie viel ab, weil das die kritische Temperatur zum vereisen ist. Wenn dann noch Warmwasser gemacht wird, sie also viel Leistung braucht, dann vereist sie noch schneller. Während des Abtauens kommt keine Energie in den Heizkreis, dann muss also jedesmal nachgeheizt werden. Also mehr Leistung. Was mehr vereisen…. du verstehst? Wieviel das insgesamt ausmacht kann ich nicht sagen, es wird aber die JAZ noch weiter nach unten ziehen.

Die 4200W kannst du mit einem ausreichend dimensionierten Puffer ausgleichen. Das wäre dann meiner Einschätzung nach bei 5K Unterschied ein 1000l Puffer. Gut dämmen!

Was meinst du zu den Digrammen? Ist die 12er nicht genau das was man vermeiden sollte (takten)?

Mh… ich persönlich halte nichts von Unterdimensionierung. Das kommt sehr stark auf das Modell an. Wenn du wirklich nur jene 3 Modelle hast die du nehmen wolltest kann man genauer darauf schauen. Wenn das Modell dir egal ist, dann wirds genauer.

Es kommt auch massiv darauf an, was du ausgeben willst, und welche JAZ du erreichen willst. Es gibt die Wärmepumpen meist in den Leistungsklassen 5 , 7, 9KW und 9,12, 16KW. Bei einem ganzen Haus mit Warmwasser wäre das die 9,12,16KW Größe. Je nach Gerät kosten die vielleicht 500€ mehr für die größere Leistungsklasse. Eine 12KW T-CAP liefert dir zwar auch die 12KW bei sehr niedrigen Minustemperaturen, eine vergleichbare Anlage ohne T-CAP mit 16KW kann das vielleicht auch erreichen. Bei niedrigerem Preis…. Ich würde dann, sofern der preisliche Unterschied nicht zu hoch ist, dann immer die maximale nehmen. Sprich 9KW oder 16KW. Einfach weil mehr Reserve ist. Die modulieren meist genauweit herunter. Das wäre also egal. Die 5,7,9 bis ca. 2500W Wärme, die 9,12,16 bis ca. 4500-5000W Wärme. Ja es gibt Geräte mit besserer Modulation. Die sind signifikant teurer.

Mit normalen Geräten schätze ich eine JAZ von 3. Mit vielleicht so Monster-Geräten von Lambda und Co. 4,5.

Die sind wohl auf Lager (Panasonic) und werden vom Großlager geliefert. Leider bekomme ich den Berater seit einer Woche nicht ans Telefon. Total überlastet.

Der Sigenergy Sigenstore kann mit einem zusätzlichen Modul VTH (DC). Wobei man im Winter ja eh keine Leistung vom Dach bekommt und für die Hausverbräuche reicht es.

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WP zieht dir in einer kühlen Nacht 30kWh raus

Warum kommt im winter nix? Panels Nordseite?

Da ofen vorhanden bzw geplant ist, würde ich die 9kW WP vorziehen

Vergiß das Geschwätz von der „atmenden Wand“, wenn das Deine Sorge ist. Ansonsten kann man auch mit Mineralwolle, Glaswolle, Holzfaser, … dämmen. Wenn die frei Seitenwand nach Süden geht auch schön mit zusätzlichen PV Modulen für die dunkle Zeit verkleiden … Dachüberstand herstellen ist halt doof, wenn das Dach nicht eh dran ist.

Ja. Da ich im gleichen Haus wohnen darf man das. Ista-Ablesung kostet ja auch eine Menge. Messgeräte gibt es hier nicht. Es gibt normale Thermostate. Das bleibt auch so - Nur mit hydraulischem Abgleich.

Nein ;-). Ich schalte meine Klima dann ein und denke so in den wenigen Tage das zu entlasten.

Danke. Das mit dem Vereisen ist ein guter Hinweis und würde für die 12er sprechen. Den Puffer mit 200 Liter finde ich schon ganz groß für den Raum + 300 Warmwasser - da der dann durch die Kellerdeckendämmung eher kühler steht. Ich lasse die so verbauen, damit ich selbst noch mal ein Gehäuse für beide machen kann.

Naja - Laut verbrauchstdaten der letzten Jahre und der Abzug von 20 % für die schlechten Energiewerte der alte Ölheizung (Vissmann Biotherm 86) ohne Optmierung und ohne Brennwertechnik, braucht mein Haus unter 8 KW. Laut Din dann 11,5 - 13 KW. Hier sind aber Sicherheitszuschläge und solare Aufheizung durch die großen Fenster (Ost/West) nicht eingerechnet. Ich möchte ja ungerne für die 4 kalten Tage planen UND wahrscheinlich ist der Puffer die Lösung gegen das Takten und bringt mehr Sicherheit und Reserven (Abtauen) bei der 12er. Ohne T-Cap hat er die nicht angeboten. Das wäre vielleicht noch eine Option.

Kennst du die Panasonic Gerät konkret? Tatsächlich wäre das wahrscheinlich eine Option. Der Leistungseinbruch ist ja dann immer noch gut abgefangen. Leider haben die anderen Geräte der 12 und 16er Leistungsklasse die gleiche hohe untere Modulationuntergrenze. Leider steht das nicht so eindeutlich in den Unterlagen. Ich verlasse mich auf die Aussagen des Energieberaters vor 2 Wochen. Die 9er als T-Cap wäre ja auch eine Option ist hier aber nicht besser. Also vielleicht ohne T-Cap. Da ist angeblich der gleiche Kompressor eingebaut und hier startet die Leistungsabgabe auch recht hoch. Mich wundert, dass die Firma die überhaupt angeboten hat.

Ja. Das macht Sinn. Ich habe die 9er in Betracht gezogen, da Sie wirklich eine spannende Leistung hat. Vielleicht aber knapp zu wenig (Heizlastberechnung - Für reale Nutzungsdaten… Oh.. ich habe einen großen Fehler gemacht… Neuer Betrag damit das nicht untergeht.

Danke für den Austausch. Das ist hilfreich.

Ich habe gerade gemerkt dass ich den Ölverbrauch von der KI hab berechnen lassen und die KI dabei gleich die Verluste der Ölheizung angerechnet hat. Also habe ich die durch den Simulator x 0,8 doppelt abgezogen. Real liege ich jetzt bei 9.6 KW (Energieverbrauch).

Deswegen die deutlichen Abweichungen mit der Heizlastberechnung. Dann vielleicht doch die 12er mit T-Cap (WXG12ME8). Die ist dann auch dreiphasig.

Wenn die den gleichen / ähnlichen Kompressor hat, scheint die Version ohne T-Cap deutlich mehr Energie zu brauchen (nach dem Datenblatt - gegoogelt). Dann wäre die vom Verbrauch schlechter als die T-Cap. Dann wäre es wohl besser diese doch zu nehmen.

Ich finde für eine gute Abwägung, welche Wärmepumpe besser geeignet ist, fehlen die wesentlichen Daten.

Bauweise, Sonstige Modernisierungen, Heizfläche, NAT, Raumtemperaturen, Heizverhalten, Heizzeiten, Volumenstrom, Vorlauftemperatur, Heizkörper und oder Fußbodenheizung, Personenanzahl?

Werden Magnetit und Schlammabscheider verbaut?

Wärmetauscherfläche des Warmwasserspeichers?

Die wesentlichen Angaben zur Hydraulik, Dimensionierung der Leitungen, Fernwärmeleitung, Dämmung, Schema usw fehlen komplett.

2640 Liter für Baujahr 1986 finde ich persönlich hoch.

Wie schaut es denn mit Nebeltagen aus, die T Cap hat durch die größere Wärmetauscherfläche deutliche Reserven und bekommt die Hütte auch schneller wieder warm. Gibt die Hydraulik den Mindestabtauvolumenstrom ohne Probleme her?

Wieso 12er T Cap und nicht 9er T Cap?

Hat dein Fachplaner bzw Heizungsbauer die berechnete Heizlast fast 1:1 umgelegt auf die WP?

Grundsätzlich sollte man sich vorher in Thematik einarbeiten und den Fachplanern die richtigen Fragen stellen.

Und genau deswegen kann man das nicht so übers Knie brechen.

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Danke erstmal.

Ja - das ist jetzt sehr hecktisch alles. Und ich bin von der Beratung sehr enttäuscht. Wenn ich den Auftrag nicht unterschieben hätte und der Termin für mich jetzt passt, hätte ich das noch mal mit einem externen Experten durchgeplant.

Ich habe jetzt die 12-T-Cap gewählt. Danke für eure Beträge, die mir hier einen kleinen Schubs gegeben haben nicht die ganz kleine 9er (aufgebohrte 5er) zu nehmen. Die 9er T-Cap moduliert genauso wie die 12er. Deswegen macht es Sinn die diese zu nehmen.

Gerne teile ich meine Erkenntnisse, wenn die Anlage in der Praxis läuft. Das war jetzt echt ein Ritt und ich danke euch erneut herzlich für zwei - drei richtig gute Hinweise.

Gruße aus Bonn,

Martin

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Wenns eine 12 kW sein muss, dann ist die Samsung EHS R290 sehr interessant, falls nochmal jemand eine 12 kW Maschine sucht.