In Li-Ionen Zellen treten beim Laden und Entladen Spannungsabfälle in verschiedenen Teilbereichen der Zelle auf.
Kathode und Anode benötigen jeweils eine Überspannung ( overpotential ).
Bei der Anode spielt dabei auch ein alterndes Solid Electrolyte Interface (SEI) eine besondere Rolle.
Auch für den Transport der Ionen durch das Elektrolyt wird etwas Spannung benötigt.
Diese Spannungsabfälle lassen sich natürlich als nicht-lineare Widerstände modellieren.
Dazu kommen dann auch noch die "echten" Ohmchen Widerstände der Kathoden- und Anoden-Metallfolien
Bezogen auf LFP wird das beispielsweise hier etwas detaillierter beschrieben:
oder auch hier
Dass es sich hier üblicherweise nicht dominant um Effekte von "echten" Ohmchen Widerständen handelt, sieht man beispielsweise daran, dass die Abnahme der entnehmbaren Ladung typischerweise eine stark nicht-lineare Charakteristik zeigt.
Bis zu einer gewissen Stromstärke ist die Abnahme relativ gering, bis es dann zu einem ziemlich abrupten Einbruch kommt, weil die Zelle pro Zeiteinheit einfach nicht mehr genug Ionen für den Ladungstranfer bereitstellen kann.
Die Stromstärke bei der dies auftritt hängt von der Dicke der Elektroden ab, also ob die Zelle als Hochkapazitäts- oder Hochstromzelle ausgelegt wurde.