wusste jetzt nicht, in welche Rubrik das genau passt…
Im Moment wird ein EFH (meiner Freundin) saniert:
Aktuell:
Umrüstung auf WP (Hoval)
Kombi-Speicher (1000 l)
Überschuss/Heizstab (Soll im Sommer zur Warmwasser-Bereitung dienen und auch Überschüsse in Speicher heizen)
Nächstes Jahr dann noch
Aufdach-Dämmung
15kWp-PV mit Hybrid-Wechselrichter
Speicher (~30 kwh)
Wallbox (allerdings nur gelegentlich & am WE anwesend zur Sonnenzeit)
Nun will man das ja alles sinnvoll “verschalten”, z.B. soll der Heizstab im Sommer statt der WP laufen, da PV da eh massig übrig sein wird und die WP “geschont” werden soll.
Außerdem soll die WP möglichst mit PV-Strom betrieben werden / modulierend etc.
Welche Software / Hardware etc. ist hier empfehlenswert?
Sollte natürlich
günstig in der Anschaffung sein
Stabil laufen, wenig “Gebastel” später
Mit möglichst allen Geräten kompatibel sein
Ggf. mit Steuerung von WaMa, Geschirrspüler etc. in der Zukunft
Welcher Hybrid-WR ist da empfehlenswert, welches BMS bzw. welche Fertig-Batterie?
Bin zwar IT-affin usw. hab aber leider rel. wenig Zeit für einlesen, stundenlanges rumprobieren etc. - wäre super, wenn’s da schon ein “Projekt” gibt, ist ja in Summe eigentlich Standard
Sorry, off topic, aber ich würde dringend empfehlen, das Speicherkonzept zu hinterfragen: https://www.youtube.com/watch?v=4zAttQNeL5w Bei Deiner eigentlichen Frage kann ich Dir leider nicht helfen. Hier im Forum ist ja ein eigenes Software-System in Entwicklung, aber das ist halt noch nicht fertig und nicht Plug&Play. EVCC könnte vielleicht einen Blick wert sein, aber ich hab da keine Expertise/Erfahrung mit.
EVCC wäre da sicher einen Blick darauf wert! Man kann mit EVCC nicht nur das Auto laden mit PV Überschuss sonder auch jetzt einen Heizstab oder die WB und einiges mehr einbinden und dem sagen was die nach der reihe mit Überschuss versorgt werden soll. Zuerst ist der Hausverbrauch dann der Akku und ab einen bestimmten SOC Wert kommen dann nach der reiche die anderen Verbraucher dran.
Was die Hardware dazu angeht, kannst du einfach einen RPi verwenden die kosten nicht viel und brauch auch wenig Strom.
@JensDecker: Ist leider systembedingt so notwendig (Einrohr-Heizungssystem) - oder ich versteh Deinen Einwand nicht. Ist auch kein “klassischer” kombi-Speicher, sondern das Ding von Paradigma - da reichen 40 Grad, da kein TrinkWW-Speichervolumen
OK, mit Frischwasserstation muß man das Wasser zumindest nicht wegen Legionellen hochjubeln, mit 40 Grad wäre meine Frau in der Küche aber auch nicht zufrieden, aber da könnte man einen kleinen DLE als Booster hinsetzen. Mir würde es halt so oder leid tun um die Wärmeverluste, die so ein Kubikmeter Wasser im Keller produziert, zumal wenn der dann mit Heizstab betrieben wird. Thermische Energie zum Heizen kann man ja auch nur in dem Maß puffern, wie man bereit ist, die Temperatur über die nötige Vorlauftemperatur hinaus zu erhöhen. 1.16 kWh pro Grad und Kubikmeter. Für die Hydraulik sollte eigentlich auch nicht so ein enormes Volumen nötig sein. Hilft natürlich das Takten einer zu groß ausgelegten WP, die dann nicht weit genug runter moduliert, zu kaschieren. In dem Bereich kann es jedenfalls nicht schaden, sich selber Gedanken zu machen und den Handwerkern bzw. Vertrieblern nicht blind zu vertrauen.
Hi, hab mir schon ausreichend Gedanken gemacht - weiteres Argument für große WP und großen Speicher ist die dann große PV, die dann den Strom im Winter, wenn mal Sonne vorhanden, komplett “wegheizt” - wenn ich nur eine 8kW WP einbaue, hab ich ich im Winter 4-5 kW Überschuss und “belastet” die Batterie dann wieder - ist aber alles ein für und wieder. Außerdem ist noch die Challenge, dass das Haus öfter mal 2-4 Tage “leer” steht, also niemand da ist - den “Minderbedarf” will ich auch möglichst gut speichern (Batterie + Kombi + Heizung als Puffer).
Soll aber ja hier nicht das Thema sein. Wärmeverluste gibt’s eigentlich nicht, da der Puffer im (wenn jemand da ist) genutzten Keller steht (Werkstatt). Heizstab ist eh nur für den Sommer gedacht, wenn eh “überfluss-Betrieb”.
wie gesagt, ich schau mir das EVCC mal an - falls jemand noch andere Ideen hat, gern her damit!
Für mich klingt das alles extrem kompliziert und nach einem ziemlichen Eigenstrick. Das ist mit den Kriterien aus dem ersten Post nicht zu vereinbaren.
Paar Punkte:
Ich habe ein Einrohrsystem. Meiner Meinung nach: Entweder man betrachtet dies mit der Wärmepumpe zusammen und setzt darauf das einem das einen Volumenstrom und damit die Energie für das Abtauen liefert (mit einem Reihenspeicher) oder es sollte bei der Sanierung durch Zweirohr ersetzt werden. Ist das bzgl. Vorlauftemp und Heizleistungen gerechnet? 40° kommt mir wenig vor. So eine Heizung ist normalerweise für viel höhere Temperaturen ausgelegt.
Du solltest alles an Strom möglichst effizient nutzen wollen. Das gilt im Winter mehr als im Sommer. An der Stelle würde ich die Überlegungen trennen. Alles an Überschuss aus der Solaranlage soll als Strom in dem Batteriespeicher gespeichert werden. Das lässt sich dann nämlich für alle anderen Anwendungsfälle nutzen.
Heizstab würde ich weglassen. Zu kompliziert.
Wärmepumpe sollte autonom laufen. Die holt sich den Strom aus dem Speicher.
Das einzige was man bauen müsste wäre eine Lösung für das Überschussladen. Würde hier auch EVCC sehen. Sieh zu das du Komponenten auswählst die kein Sponsoring Token brauchen.
Keine automatische Steuerung von Haushaltsgeräten. Zu kompliziert
Hi, Danke für die Ideen / Punkte - ich mach mir Gedanken.
Heizstab ist schon “gesetzt” - schon allein wg. Sommerbetrieb. Da wird die Batterie eh viel zu schnell voll - und Elektro-Auto ist erst in “Planung” - insofern wird erst mal viel zu viel Strom da sein von April - Sept.
Am Haus wird innen nix gemacht - sonst alles TippTopp und noch relativ neu - nur eben “Sparheizung” - insofern ist das keine Option, leider - ist Baujahr 1998 - Heizungen sind schon 2-3-Flächige - die werden dann “nach Bedarf” noch getauscht / ersetzt, wenn absehbar ist, wo sie nicht reichen
Eben Radiatoren einfach so tauschen geht bei der Einrohrheizung halt nur bedingt gut. Das beeinflusst dann alles andere in dem Strang. Willkommen in der wundersamen Welt der Einrohrheizung.
Nimms nicht persönlich aber das genau auszulegen ist m.E. das entscheidende. Das wird den Energiebedarf erheblich beeinflussen. Du klingst da oben auch so das du eine “große” WP einbauen willst (grösser als 8kw). Wieviel Leistung soll die denn haben? Bei welcher Fläche? Was hat das Haus bisher an Energie gebraucht?
Und zum Heizstab - Also erst willst du Geld ausgeben um den einzubauen. Dann verwenden um Strom möglichst schlecht in Wärme zu wandeln? Ich kann ja verstehen wenn jemand sowas bei einer Gasheizung einbaut aber bei einer Wärmepumpe die effizient Strom → Wärme wandelt dann das absichtlich schlecht machen??? Das verstehe ich nicht. Um was zu tun? Den einzigen Takt am Tag im Sommer wegzuoptimieren der wegen Warmwasser nötig ist?
Sorry - Ich komme aggressiver rüber als ich das möchte. Ist nicht meine Art.
Ganz kurz: Hab einen Heizungsbauer, der sich ganz gut mit Einrohrheizungen auskennt, der hat auch die WP ausgelegt, mit der Anmerkung, dass die Heizkörper nicht reichen werden, wir haben aber “erst mal” entschieden, dass wir die drin lassen - Tauschen ist (hydrauslicher Abgleich wird dann nötig) immer noch eine Option - aber erst, wenn das Dach auch gedämmt ist, vorher macht das eh nur bedingt Sinn.
Haus hat ein Vollgeschoß, einen größtenteils genutzen Keller im Hang (vorne ebenerdig) und ein ausgebautes Dach (aber nicht wirklich genutzt).
Ggf. kommt nächstes Jahr, wenn Gerüst eh steht, noch ein Dämmputz drauf (das für und wider hierzu ist mir auch alles klar)
Ob und wie der Heizstab eingesetzt werden wird, werden wir sehen - die Option ist jedenfalls immer da… Plan wäre eher, dass wenn Batterie voll ist, kein Strombedarf da ist und auch kein Auto angeschlossen ist, ich lieber den Heizstab modulierend nutze, als die WP (unnötigerweise) hochzufahren - dafür und für Überschussladen ins Auto und das modulierend steuern der WP wäre eine Steuerung sinnvoll - die Batterie würde dann abends / nachts und bei schlechtwetter leergeheizt… aber wie gesagt, wir werden sehen…
Hi, falls das Thema noch aktuell ist, ich setze bei mir IoBroker ein. Ich erfasse über einen Lesekopf von meinem ImSys Zähler die aktuellen Verbrauchsdaten im Sekundentakt und schicke diese dann nach Vorgabe zum MyPV Acthor für den Heizstab. Lese aber auch damit den Solardege Wechselrichter sowie zwei Huawei Wechselrichter aus. Temperaturen der Heizung etc laufen über 1-Wire mit einem kleinen ESP8266.