Energieberater VS. Heizungsbauer

Das würde ich nicht machen. Der Estrich und das Haus können so als thermische Masse benutzt werden. Betonkernaktivierung.

Das ist eine Heizung. Die Heizung läuft um es warm zu machen. Wenn die Masse einmal warm ist, reguliert die durch ihre Trägheit. Da eine Isolierschicht wäre kontraproduktiv.

Zum Keller bzw. falls nicht vorhanden dem Erdreich hin sollte schon eine Dämmung da sein, innerhalb der warmen Hülle gebe ich Dir Recht.

Das sehe ich anders. Selbst zum Keller hin verschiebst du das Problem, falls es eines gibt, nur. Nehmen wir an, du machst nun eine Isolation zum Keller hin. Dann wird die Wand in den Ecken kühler werden durch die Außentemperatur und der Kellertemperatur. Du bekommst dann ggf. eine Taupunktverschiebung in den Ecken und Kanten und dort ggf. Schimmel, also dort, wo die Isolation Keller/Wand/Boden ist. Bevor ich das riskieren würde, würde ich eher mehr heizen. Weil bisher gab es das Problem noch nicht.

Davon ab der Preis was das kostet das alles rausreißen und wieder reinmachen. Die Einsparung wird nicht signifikant sein. So sehe ich das bei dem Bedarf aber auch für die Dachdämmung.

Verhältnismäßigkeit. Nur zum überdenken, die genauen Werte kenne ich nicht. Vorher 12 000kWh im Dachgeschoss wird dann mit COP3 mit 4000kWh Strom erzeugt. Dach für 15 000€ dämmen lassen, Verbrauch geht auf 4000kWh runter mit 1000kWh Strom erzeugt. Vorher Heizkosten 1200€, nachher 300€. Sind 16,7Jahre.
Oder man investiert 10 000€ in 5 Klimasplits am Dachboden. Sind 12 000kWh mit COP5 = 2400kWh inkl. kühlen im Sommer.

Das sind alles nur Überschlagswerte, ich warte jetzt erst einmal, was der Themenersteller schreibt. :wink:

Die Wände bekommen ja weiterhin über die Raumluft Wärme ab und angesichts der massiven Energievergeudung die so ne Deckenheizung des Kellers bzw. Bodens unter dem Fundament bedeuten würde, würde ich das nicht einfach auf Verdacht hin ohne Dämmung machen wollen.

Wie schon geschrieben wurde: Es kann sein, dass z.B. eine 7kW WP bis 2kW runter modulieren kann, eine 10kW aber nur bis 5kW. Das bedeutet bei der 10kW dann, dass die viel öfter takten muss und das kostet immer Effizienz.

Umgedreht: Ein Freund von mir stand vor der Entscheidung, ob 10kW oder 12kW. Ein Blick ins Datenblatt zeigte, dass die Geräte baugleich waren und genauso weit herunter modulierten. Die 10kW war sozusagen nur softwaremäßig begrenzt. In so einem Fall kann man dann auch gleich die 12kW nehmen. Das hätte keine Nachteile, außer höhere Anschaffungskosten.

Ich sehe es auch so, wie andere geschrieben haben: Mal konkretisieren, wie du auf 17.000 kWh Gas gekommen bist, wenn das eine gemeinsame Gastherme ist. Und wie viel Holz ist auch wesentlich, um mal den Gesamt-Wärmebedarf des Hauses zu kennen. Da ist dann ja auch die Frage, ob du längerfristig genauso mit Holz weiter heizn willst/kannst oder ob die WP das Haus auch mal komplett versorgen können muss.

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Meine Midea 8/10KW da diese nur mit einem dippschalter umschaltbar ist kann bis auf 2,8kw Thermisch was 850W Elektrisch sind runter regeln, allerdings ist bei mir bei -7 Grad dann auch die grenze erreicht wo sies einfach nicht mehr schafft Warmwasser zuerzeugen und das im Allgäu.