Das hat mich motiviert, auch mal zu messen. Masse des Oszis habe ich an Minus der Anlage angeschlossen. Es ist eine Gleichtaktstörung aus der Überlagerung der Netzfrequenz mit der Ausgangsspannung des Wechselrichters mit etwa 20Vss zu messen. Es gibt pro Schwingung zwei Spannungssprünge mit sehr hoher Steilheit. Zunächst ohne Datenverkehr:
Mit Datenverkehr. Der Helligkeitsunterschied liegt an der Belichtungszeit des Smartphones. Dunkel ist Nachleuchten Hier sieht man, dass die Spannungssprünge etwa den Pegel der Daten haben. Sie könnten die Ursache für die Empfindlichkeit sein:
Bei einem der Wechselrichter entsteht bei Belastung zusätzlich ein sinusförmiges Signal mit 40ms Schwingunsdauer und einer Spannung von 5Vss. Das führt aber nicht zur Störung des Datenverkehrs.
So nun vor Ort mal etwas angefangen zu messen etc. Da sowohl die Batterie voll ist als auch die PV Leistung nicht mehr reicht, kann ich nur mit der Entladeleistung testen.
Hab mir zu erst mal den Datenverkehr angesehen und da ich sowas nicht oft mache ohne wirkliche Erkenntnis. Der Spannungspegel ca 2Vss kam mir recht gering vor.
Dann mal etwas Gefummelt und dann ist mir aufgefallen, dass bei Berührung oder leichter Bewegung des USB Anschlusses des USB Hubs alle LEDs der Wandler schlagartig ausgehen.
Dann das USB Kabel mal etwas massiert und mehrfach möglichst ordentlich eingesteckt.
Aktuell kommt es mir stabiler vor, als ob Dreck auf den Kontakten war oder das Kabel nicht richtig/schief eingesteckt. Jedenfalls bleiben jetzt bei leichter Bewegung alle LEDs an.
Dann mal den Entladestrom auf 87A erhöht und alle RS485 Signale bleiben stabil.
Ich lass das jetzt Mal so und schaue Morgen beim Laden was er da macht.
Ich hatte gerade gestern bei einer USB Buchse mit Stromversorgung Probleme.
Die zwei Federn nachgebogen, ist etwas fummelig, mit Nadel kommt man dahinter.
Jetzt ist es wieder stabil.
Bin noch unentschlossen und wollte morgen abwarten. Der USB (3.2) Hub ist kein Monat alt. Entsprechend überlege ich eher ihn umzutauschen. Evtl. hat die USB 2.0 Version durch simplere Stecker Vorteile und die zusätzliche Geschwindigkeit brauche ich hier eh nicht.
Anderseits gibt es aktive Hubs für nen 10er warum ich weiter zu solchen 30€ Dingern greifen soll, bezweifel ich gerade.
ich habe einen verglechbaren Signalpegel. Deshalb hab ich noch mal auf dieser Seite nachgeschaut, ob das so o.k. ist. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Gleichspannungsoffset zwischen A und B mit etwa 30mV sehr gering ist. A soll eine Ruhespannung von 2V haben und B eine von 4V . Dabei fiel mir wieder ein dass mein Bruder sagte, er würde bei seinen Anwendungen nicht nur terminieren sondern auch Widerstände zu +5V und zu 0V anschließen um einen Offset zu erzeugen. Ein anderer Beitrag bestätigt das:
"Damit der Signalzustand unter den obigen Bedingungen eindeutig wird, verwendet man in der Regel einen „Pull up“-Widerstand zwischen +5 V und der Signalleitung A und einen „Pull down“-Widerstand zwischen GND und der Signalleitung B. Die Widerstände sind theoretisch an einer beliebigen Stelle im Bus platzierbar, werden aber in der Regel beim Master in einem Spannungsteilerverbund mit Abschlusswiderstand eingesetzt, da es hierfür fertige Stecker gibt."