Empfehlung für DHH und Multisplit Klimaanlage

Wenn die Leistung der IG größer ist als die des AG erfolgt eine Aufteilung der zur Verfügung stehenden AG-Leistung nach obigem Schema auf die jeweiligen IG.

Danke, und bei dem Gerät 3MXM52 eben bis 5,2kW Kühlleistung.

In der Tabelle steht aber auch Gesamtleistung max 7.3, bedeutet das Gerät kann kurzzeitig mehr Last ausgleichen?

So verstehe ich das. Dauerleistung im Kühlbetrieb ist i.d.R. aus der Typenbezeichnung entnehmbar.

Völlig vermeiden kann man das takten nicht. Das ist auch erstmal kein Drama, nur wenn das mehrfach pro Stunde passiert ist das auf Dauer ungünstig. Im Kühlbetrieb fällt mir das allerdings deutlich weniger auf als im Heizbetrieb.

Kann man auch machen. Für Schlafzimmer Nordseite mit 16m2 ist vermutlich selbst 1,5 kW schon zuviel, im EG kann man vermutlich auch 2,5 nehmen, weil die kalte Luft ja auch von oben kommt.

Letztlich wirst du in der Realität vermutlich keinen Unterschied merken. Meiner Meinung nach reicht für dich locker ein xx52 Außengerät.

Ich habe eine 4er Mulitsplit, da ist die kleinste Version die xx68-Version, und das ist für uns eigentlich zuviel. Wenn ich allerdings nicht verschatten würde durch Markise, Rolladen u.ä. wäre die vermutlich genau richtig oder sogar zu wenig.

Ich nehme auch an, wenn ein Gerät weniger Leistung braucht, dann die Leistung wieder den anderen zur Vergügung steht?

Ich kann dir auf jeden Fall sagen, dass du mit den drei Innengeräten und einer xx52-Anlage es im Sommer immer angenehm temperiert haben wirst. Das wird auf keinen Fall zu wenig Leistung sein bei einem KfW55-Haus. Eher noch fast zuviel. (Ausnahme: Solche Geschichte wie Wintergarten Südseite, wo die ganze Zeit die Sonne reinballert, verglaster Giebel etc.)

Bei mir geht die im Sommer so ungefähr 10-12 Uhr an und läuft dann bis 18 Uhr. Da haben wir immer angenehme Temperaturen.

Letztlich ist ja auch die Gesamtleistung des Geräts entscheidend. Wie hier schon richtig angemerkt wurde, dein Haus ist ja ein dichtes System und es geht darum, da die Wärme rauszuschaffen. Bei alten Häusern ohne Isolierung, undichten Fenster etc. sieht das schon wieder anders aus.

2 „Gefällt mir“

Und das ist das primäre Ziel… ich möchte einfach nur sicher gehen, das Geld auch richtig auszugeben. :nerd_face:

Wobei ich im EG wahrscheinlich eher 3,5 kw wählen würde.

Also

1,5 + 3,5 + 3,5

Für mich nochmal zum besseren Verständnis. Wird den ein 3,5kW Gerät, jemals vom Außengerät die 3,5kW zugeteilt bekommen? Sofern alle 3 laufen, vermutlich nicht, schalte ich aber 2 von 3 aus, dann ja?

Was die unterste Modulation angeht, schau dir mal die Eurovent der jeweiligen Anlage an. Infos zu Eurovent findest du hier:

Den Artikel Eurovent verstehen. Da steht auch, wie du die Mindestmodulation herausfindest.

Was die Leistung angeht, die wird vor allem durch das AG vorgegeben. Wenn das 4kW schafft, kann es diese auch an 2 IGs abgeben, wenn das dritte ausgeschaltet ist.

Wichtig ist natürlich, die Anlagen in einem sinnvollen Leistungsbereich zu betreiben, insofern du Effizienz erwartest. Beispiel: Unsere 2,5kW Single-Split läuft beim Kühlen im Bereich von 150-300 W typisch, ab und zu auch mal bis 500 W. In diesem Bereich 150-500 W ist die noch recht effizient. Maximal könnte die bis 1300 W hochfahren. Gemeint ist hier die Aufnahmeleistung.

Nein, in keinem Fall. Das liegt daran, dass die ausgeschalteten Geräte trotzdem von dem Kältemittel durchströmt werden und der Wärmetauscher hier arbeitet - aber halt nur marginal, da die Ventilation aus ist. Dennoch nimmt das aber einen Teil in Anspruch.

Ich weiß, du hast Sorgen, dass die Leistung nicht ausreicht, aber das brauchst du nicht. Da sind so viele Reserven hinter. Ich weiß nicht, ob du schon Erfahrungen mit einem Monoblock-System oder so ähnlich hast, das ist überhaupt nicht zu vergleichen.

Meine erste Erfahrungen waren tatsächlich mit einer Monoblockanlage in der Mietwohnung. Außer Energie verblasen, hatte das nicht wirklich was gebracht.

Drei Themen beschäftigen mich noch, denke dann werde ich einen Auftrag vergeben.

  1. im EG 3,5 oder 2,5kw.

Ich vermute 2,5kw reicht aus. Sehe ich es aber richtig, dass die 3,5kW fast genauso weit runter regeln kann?

Ich hätte nur zu 2,5kW tendiert, da diese ca. 200€ günstiger ist und ich vermutet hätte die läuft gleichmäßiger durch, da eben nicht soviel Leistung und der Raum dann nicht zu schnell gekühlt wird. Wenn die 3,5 aber auch auf 1,4kW runter kommt, ist das fast gleich auf und es wäre doch noch Reserve vorhanden, falls warum auch immer wir da mal mehr bräuchten.

  1. im Schlafzimmer wird es die 2kW bleiben, da mein Klimabauer nicht mit den 1,5 Modellen arbeitet. Irgendwie wird die auch von Daikin in den Flyern nur so nebenbei erwähnt…

Zur Situation im Schlafzimmer interessiert mich vorallem das Thema Geräusche.

Klar wenn sie läuft, hört man das aber ich denke Nachts haben wird die aus. Sollten jetzt aber das Gerät im DG oder EG laufen, können da Geräusche im Schlafzimmer trotz ausgeschaltetem Innengerät entstehen? Weil ich habe euch so verstanden, der Kühlkreislauf dort wird ja trotzdem mit gekühlt aber die Lüfter sind aus.

Besteht das Risiko, dass durch die Leitungen von außen, Geräusche in den Schlafraum kommen?

  1. lässt sich das Innengerät komplett ausschalten (vom Strom nehmen) bzw. das WLAN zeitlich ausschalten? Wir haben eigentlich eine keine Elektrogeräte Regelung Zuhause fürs Schlafzimmer.

Danke euch für die bisherige Hilfe und Unterstützung.

Im Kühlbetrieb nur wenig. Manchmal hat man ein paar Strömungsgeräusche vom Kältemittel, aber ist eher selten.

Im Heizbetrieb kanns aber ungemütlich werden, wenn die Anlage abtaut. Durch die Kreislaufumschaltung hat man deutliche Geräusche bei allen IGs. Aber auch erst unterhalb von 3-5 Grad Außentemperatur, also in der Übergangszeit kein Problem.

So grundsätzlich gilt: Die Geräte im Bereich 1,5kW - 3,5kW sind bei vielen Herstellern nahezu baugleich. Da wird nur etwas mehr oder weniger Leistung produziert durch etwas andere Lüfter- und Verdichterdrehzahlen. Das ist reine Software, die Hardware ist oft identisch. Damit auch die untere Modulationsgrenze.

Bei deinen 52m² im EG nimmt man in der Regel ein 3,5 kW IG. Spricht denn irgendwas gegen, außer die 200 Euro mehr?

Mein Gedanke war nur, dass das 2,5kW eventuell konstanter läuft und somit effizienter. Das 3,5kW würde eventuell zu schnell den Raum kühlen und dann an und aus gehen…

Da mir aber aufgefallen ist, dass das 3,5kW fast gleich weit herunter regeln kann, war das vermutlich einfach eine falsche Annahme.

Somit macht das 3,5kW Sinn um mögliche Reserven nach oben zu haben.

1 „Gefällt mir“

Hallo Tobias,
eher Grundsätzliches wg Dimensionierung bzw Montage.
Deine schlechte Mietwhg-Erfahrung bezog sich wahrscheinlich auf schlecht gedämmtes Haus bzw wenn du der einzige bist der kühlt dann geht die Wärme über die Innenwände, Boden ‘verloren’. Oder in der Anlage war nicht mehr viel Kältemittel.

Hier, 107m², Bj 2002, eher viel Glas auf S-Seite, Pultdach, Multisplit–Anlage (Samsung Hofer-/Aldi-Angebot vor 3 Jahren) mit 2 Innengeräten (ca 2,5kW und 3,5kW). Das kleine im Bad, das größere in Teenager Zimmer, beides im OG.
Im Sommer Bad offen (oder wenn Tochter in Schule dann ihr Innengerät, selten beide zusammen) und Klima auf kleiner Stufe, bei Stiegenabgang Pappe-/Karton-’Tür’ als Sperre dass die kalte Luft in unser Schafzimmer am Ender des Ganges sickern möge, das tut sie nur bedingt - nicht anders zu erwarten.
Aber im gr WoZi-Küche-Bereich unten ist es wirklich angenehm, nicht wirklich kühl aber mMn ist es vor allem die niedrigere Luftfeuchtigkeit die das Wohlfühlklima hebt, null Zugluft, null Geräusche! An heissen Tagen wollen wir oft nicht so raus zum Essen auf die beschattete S-seitige Terrasse.
Kühlt/heizt Teenager (z.T. mit Freund) ihr Zimmer bei geschlossener Tür beginnt die Anlage zu takten = überdimensioniert.
Man sollte bedenken wie sich Nutzerverhalten im Haus in 10…15 Jahren ändert. Bei kl Kindern ist offene Zimmertür bzw offenes Wohnen gerne gesehen, werden sie älter ist die Türe fast immer zu. Bei uns ist der nächste Schritt wird einmal eine Pflegekraft hier wohnen?
Ich überlege deshalb ob für Schlafzimmer und kl Arbeistzimmer eine Multisplitanlage oder lieber nur eine Single-Anlage für das Schalfzimmer das gut runtermodulieren kann –> je nach Wertter in 10….15 Jahren auch nachts eingeschaltet ist.
–> Wenn Klimatisierung im Vordergrund steht nur oben Geräte einbauen, im EG vom Absinken der Luft profitieren. Sind die Mauern oben erträglich kühl profitert sicher auch das EG unten davon, aber Montage eher dort wo tagsüber auch Tür offen sein kann.
–> Beim Gerät hätte ich gerne eines das nicht die Temperatur als Zielweet hat sondern wie bei Heizlüfter, Radio… Stufe 1,2,3… dann könnte die Anlage gemütlich dahindümpeln bzw je nach PV-Überschuss (billigem Stromtarif) tagsüber auch auf höherer Stufe laufen.

Nein, geht nicht.

Welchen Hintergrund hat diese Elektrogeräte-Regelung?

Ist mehr so eine Glaubensfrage :slight_smile: .

Danke für deine Erfahrungswerte. Ich vermute auch, dass wir das EG durch die Klimatisierung im DG/OG mitkühlen bzw. entfeuchten. Daher ja auch der Gedanke, dort ein nicht so großes Gerät zu wählen. Die Außeneinheit kann bis zu 3 Geräte und meiner Erfahrung nach, wenn der Installtionstrupp schon da ist, macht ein Gerät mehr den Gesamtpreis in der Dienstleistung auch nicht mehr soviel teurer. Das mit den offenen Türen ist tatsächlich so… bei den Kinderzimmer wäre jedes Gerät vermutlich bei geschlossenen Türen überdimensioniert bei uns, daher haben wir diese erstmal dort ohne Geräte geplant. Da es bei uns noch ein paar Jahre sind bis die beiden in das Alter “Türzu” kommen.. schauen wir mal wie es sich bis dahin entwickelt. Aktuell können die Räume vom Effekt des DGs und auch bei tagsüber offener Tür des Schlafzimmers sicherlich gut mit profitieren.

1 „Gefällt mir“

Meines Erachtens wäre es sinnvoller die Kinderschlafzimmer auf der Südseite zu kühlen als das Elternschlafzimmer auf der Nordseite, aber ich sehe die bauliche Problematik

Wenn du kein WLAN im Schlafzimmer haben willst, kannst du mitunter das WLAN-Modul komplett aus dem Gerät ausbauen. Unsere Anlagen haben alle kein WLAN, brauchen wir nicht. Kommt aber sehr auf das persönliche Nutzungsprofil an.

Ja denke ich auch, aktuell aber nur mit größerem Aufwand möglich. Habe mir mal die Temperaturkurven des letzten Sommers angeschaut, wir haben das OG eigentlich ganz gut im Griff. Es gab nur wenige Nächte über 22grad. Interessant finde ich, dass wir die beiden Kinderzimmer nachts deutlich besser abgekühlt bekommen haben, wie das Schlafzimmer. Gut, unsere beiden Kleinen haben auch öfter in unserem Bett mit geschlafen, wie in ihrn Zimmern… das ändert sich sicherlich.

Die Delle nach dem Urlaub ist spannend, wo das nächtliche Lüften weggefallen ist. Was es ausmacht, wenn die Wärme mal drin ist.

Vielleicht starte ich auch mit DG und EG und entscheide in ein paar Jahren wie wir das OG kühlen müssten, wenn die Kinder größer sind. Wäre von der außen Verrohrung an der Wand auch optisch schöner, wie das ZickZack.

Egal wie, es gibt immer mehr oder weniger Optionen. :sweat_smile: