Als ich meinen alten Akkuschrauber ersetzen wollte, fiel mir auf, wie lange meine alte Hitachi gehalten hatte – ganze 15 Jahre. Da hab ich gesehen, dass Makita ein riesiges Sortiment hat, vom Akkuschrauber bis zum Rasenmäher. Mein alter Rasenmäher hat mich jedes Jahr genervt, weil er einfach nicht anspringen wollte. Deshalb hab ich mir dann eine Makita gekauft. Beim ersten Loch ist die Maschine schon kaputt gewesen – der Motor ist durchgebrannt. Ich hab sie eingeschickt, eine neue bekommen und langsam Zweifel an der Qualität bekommen. Da hab ich mir gedacht, die Nachbauten können nicht viel schlechter sein. Also hab ich ein paar im Internet bestellt – und siehe da, sie waren tatsächlich deutlich schlechter.
Mit der Zeit haben sich dann die Akkus angesammelt, und ich hab angefangen, sie zu zerlegen, um zu schauen, ob sie reparierbar sind. In den meisten Packs war nur eine oder zwei Zellen kaputt, oder das BMS. In dem teuren Original-Akku, den ich nicht mehr nachkaufen konnte, waren zwei Zellen mit dreieinhalb Ampere kaputt. Die schwächeren Zellen mit zweieinhalb Ampere hab ich dann eingebaut, das BMS rausgelötet und alles wieder zusammengesteckt. Das hat viel Zeit gekostet. Da kamen mir dann Bedenken, ob sich das Reparieren überhaupt lohnt, vor allem wegen der Haftung und der Feuergefahr. Ich hab schon gehört, dass Handwerker keine Versicherungsdeckung bekommen haben, weil die Versicherung im Gebäude nicht explizit für erhöhtes Risiko ausgelegt war – es war nur eine allgemeine Feuerversicherung.
Ich hab auch eine thermische Aufnahme gemacht – der Akku ist nur von 24 auf 26 Grad hochgegangen. Als die Ladeaufnahme dann von 7, 8 Ampere auf 4 Ampere runterging, hab ich die Übung eingestellt. Trotzdem hab ich ihn aus Sicherheitsgründen ausgesteckt und über Nacht draußen in einem Mini-Grip-Beutel schlafen lassen. Morgen geht's weiter, aber ich frag mich, was ihr zum Einbau von unterschiedlichen Ampereleistungen sagt. Merkt das BMS das überhaupt?