Einstieg in PV mit Midea Portasplit + Gartenhütte – Tipps & System erweiterbar planen?

Hallo Leute,

bei uns wird’s im Sommer leider immer heißer – daher haben wir uns entschieden, eine Klimaanlage anzuschaffen. Die Wahl fiel erstmal auf eine Midea Portasplit. Gleichzeitig war mir wichtig, nicht nur Komfort zu gewinnen, sondern das Ganze auch möglichst umweltfreundlich zu gestalten. Deshalb wollen wir direkt mit einer kleinen PV-Anlage starten – als Einstieg in die PV-Welt.

Zur Ausgangslage:

  • Standort: Niederösterreich, St. Pölten (48.2263, 15.6317)
  • Ich habe eine Gartenhütte mit Flachdach (Bitumen), ca. 3m x 4m
  • Eine Phase ist dort bereits vorhanden, der Anschluss wäre also möglich.
  • Ziel: Klimaanlage im Sommer (teilweise) über Sonnenstrom betreiben.
  • Ein Akku ist optional – nur wenn’s Sinn macht, kann aber gerne dazukommen.
  • Wichtig: Der Wechselrichter sollte in Home Assistant integrierbar sein.

Ich bin auf folgendes Angebot gestoßen, das erstmal ganz passend wirkt:
:backhand_index_pointing_right: Balkonkraftwerk mit Anker Solix Solarbank 3E (Greensolar)

Daten:

  • 1600W peak, müsste man auf 800W drosseln (gesetzlich)
  • Akku: Anker Solix Solarbank 3E mit 2,7 kWh
  • 4 Module mit je ~400W
  • Einspeisung über normale Schuko möglich

Ein Baum steht leider südlich und ziemlich nah an der Hütte – daher würde ich 4 Panele aufstellen statt 2, damit immer mindestens 2 besonnt werden können, und bei Bedarf einzelne Module deaktivieren. Hat da jemand praktische Erfahrungen?

Die Sonneneinstrahlung in meiner Region ist ganz ordentlich (Jahresertrag realistisch bei 950–1.100 kWh/kWp, wenn gut ausgerichtet), aber durch den Baum natürlich nicht optimal.


Langfristige Planung:

  • Auf dem Flachdach unseres Hauses soll später eine vollwertige PV-Anlage mit ca. 10–15 kWh Speicher entstehen.
  • Ich möchte möglichst das jetzige System weiterverwenden oder integrieren (z. B. Akku, Module, Wechselrichter, sofern sinnvoll). Allerdings kann ich mich auch damit abfinden, den Akku z. B. zu verkaufen, wenn später ein größerer Speicher kommt.
  • Ich werde die anderen zwei Phasen zur Gartenhütte legen lassen (Elektriker), damit dort auch eine dreiphasige Lösung möglich wird. Ich würde generell auch gerne den großen Speicher dort platzieren.

Meine Fragen an euch:

  1. Macht das Paket (Panel + Anker Solix + 800W Drosselung) in meiner Situation Sinn?
  2. Hat jemand Erfahrung mit der Integration von Anker-Geräten in Home Assistant?
  3. Tipps zur optimalen Panelaufstellung bei Teilverschattung durch Bäume?
  4. Gibt’s bessere Alternativen, wenn man zukünftige Erweiterbarkeit (10–15 kWh, Hausdach, dreiphasig) im Blick behält?

Würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Erfahrungen oder Meinungen mit mir teilt – vielleicht war ja jemand schon in einer ähnlichen Situation.


Blau: Hütte
Grün: Baum

Danke und liebe Grüße
Zwarag