ich bin recht neu im Forum. Ich möchte mir ein Balkonkraftwerk zusammenstellen. Da ich mit dem Vermieter wegen seiner Bedingungen (Vertrag sieht u.a. generellen Haftungsausschluss des Vermieters (WBM) vor sowie ich die Pannels nur flach anliegend anbringen muss) gezögert habe liegt bei mir seit Sommer ein HM 800 im Schrank.
Ich suche nun nach Panelen (2x). Hat jemand einen guten Shop, mgl. sogar zum Selbstabholen für Berlin und Umland im Auge ?
p.s. den Wechselrichter würde ich mit einer AhoyDTU zunächst auf 600 W konfigurieren. Smartmeter ist da, gleichwohl ich hier vsl. nur mit LORA rankomme (Keller). Die Einbindung erfolgte dann über LORA -> LAN / MQTT an Homeassistant.
Die 600.W, da das m.E. derzeit noch nach an erkannten Regeln der Technik so sein sollte, insbes. dan, wenn ich mich auf den Haftungsausschluss einlasse.
Die DTU dient der Kommunikation insbes. für die Konfiguration des Wechselrichters - hier der HM800.
Ja, das sind die typische Auflagen für Mieter. Nicht so einfach zu erfüllen. Ich hoffe ja darauf, dass ein paar Elektriker das Potenzial sehen und relativ günstig so eine Prüfung von BKW anbieten.
Derzeit ist es leider so, dass es sehr schwer ist, jemanden zu finden, der überhaupt dazu bereit ist.
Für mich und weitere interessierte im Haus die Formulierungen zum Haftungsausschluss, der Anstellwinkel (hier flach anliegend) und der Nachweis über die Installation und Abnahme durch ein Fachunternehmen (kritisch). Letztes wird sich kaum finden lassen, wenn man die Anlage selbst zusammenstellt, so dass man praktisch sehr nahe an ein Verhindern herankommt. Für meinen Fall wird sich noch zeigen, ob jemand den Stecker der Anlage, die ich installiere reinstecken und die Abnahme schriftlich erklären mag.
Ich unterstelle nicht, dass das in der Absicht der Verwaltung lag noch nicht lieg;t aber es zeigt m.E. im Beispiel das einseitige Interesse auf.
Mir persönlich fällt keine Möhre ein, die den Eigentümerm bzw. deren Vertretern hingehalten werden könnte, um die untergesetzliche Harmonisierung durch Rechtsprechung (Gerichte) zu vermeiden, denn das dauert mind. 10 Jahre nach meiner Einschätzung. In der Gesamtbetrachtung passt das aber gut in den Zeitrahmen zur Justierung der noch relevanten Netze.
Das ist ganz klar, die wollen, bzw. haben Anweisung, Mieter-PV so weit wie irgend möglich zu verhindern. Da hilft auch keine Möhre, weil es eben nicht an einzelnen Mitarbeitern hängt.
Ich würde es an Deiner Stelle sein lassen. Du hast nur Ärger und hohe Kosten bei ungewissem Ausgang. Auf der anderen Seite kommt kaum was rein, wenn Du es geschafft hast. Da müsste der Idealismus schon grenzenlos und das Schmerzempfinden klitzeklein sein.
Investiere Deine Kraft besser in einen Wohnungswechsel zu einem PV freundlichem Vermieter. Wohnungsgesellschaften sind das selten.
Den HM-800 wirst Du ganz sicher gut wieder los, wenn Du keinen neuen Vermieter findest.
Ich sehe darin eher unsere Kultur, dass sich jeder gut absichern will, um später nicht dafür zu haften. So ist das in fast allen Bereichen. Und es wird jährlich schlimmer, wenn man sich die ständig neuen EU-Regulierungen anschaut, die man als Selbständiger erfüllen muss. Schaut euch nur mal eine Bedienungsanleitung an, mit welchen Sicherheitshinweisen man da bombadiert wird. Müssen die alle so reinschreiben, weil vorgeschrieben oder um sich abzusichern.
Ich kann mir gar nichts anderes vorstellen, wenn eine Wohnungsgesellschaft dieses Thema angeht. Da wird ein Fachanwalt hinzugezogen, der das so formuliert, dass die rechtlich abgesichert sind.
Das ist also alles sozusagen ein ganz normaler Vorgang, wie unser gesellschaftliches System funktioniert.
Man ist sozusagen da nicht Opfer einer bösen Wohnungsgesellschaft, sondern Opfer eines bürokratisiert-absichernden Systems, in dem wir leben.
Die verschiedenen Sichten auf die Lage vor dem Hintergrund der noch jungen Änderungen am WEG sind aus dem entsprechenden Blickwinkel wahrscheinlich richtig jedenfalls berechtigt. Ich sehe den Ausgleich von Interessen als etwas sehr Grundsätzliches, damit ein für unsere Gesellschaft nicht spezifisches Phänomen. Ob und wie der Ausgleich der Interessen zwischen Mieter und Vermieter bzw. Eigentümer erfolgt wird sich m.E. noch zeigen, genauer, ob es einen weiteren Eingriffs durch den Gesetzgeber braucht.
In meiner Situation werde ich mich dem Idealismus hingehen und den Ausgleich durch mein dann vielleicht unnötig hohes Engagement schaffen, indem ich die geforderten Bedingungen zu erfüllen versuche.
Mglw. fällt mir doch noch ein welche Möhre ich vor meine Verwaltung hängen kann.
Danke für eure Ratschläge - ich berichte zu gegebene Zeit ;).
Ja, dieses Schreiben hat jemand mit juristischem Sachverstand und nicht unfreundlichem Grundton verfasst.
Da haben wir ja schon ganz andere gesehen, die man nur als Pamphlet bezeichnen kann. Etwa der private Vermieter, der sich selbst was zusammengeschrieben hat.
Bekannte wohnen in Mehrfamilienhäusern, wo auch der Besitzer mit im Haus wohnt. Der Vermieter hat noch für seine Mieter, die eine Anlage wollten, diese mit seinem VW-Bus geholt und sich selbst natürlich auch eine. So kann das auch gehen.
So kritisch ist das nicht. Im Sommer hast du sowieso oft mehr, als du brauchst, insofern kein Akku. Und im Winter ist senkrecht auch ganz nett vom Ertrag, zumindest wenn mal die Sonne scheint.