ich plane eine Balkon-PV-Installation (also wirklich Balkon) und könnte dort ein Kabel, das zu einem stillgelegten Aussenfühler der Heizung gehörte, als AC-Leitung verwenden.
Das Kabel ist 3x1,5mm2 ausgeführt und ich könnte es zur Stromleitung umfunktionieren. Es führt direkt in den Heizungskeller. Dieser ist im Sicherungskasten mit einer eigenen Sicherung abgesichert. Als Verbraucher gibt es dort nur eine Ölheizung mit Brenner, Steuerung und Umwälzpumpen.
Auf den ersten Blick ideal, aber mich würde interessieren, ob es rechtliche (Installations-technische) Gründe gibt, warum die Heizung ganz allein auf einer Sicherung hängt, und welche Spitzenlast so eine Ölheizung (Bj. 1991) so üblicherweise erzeugt (zB Zündfunke Brenner, usw.).
Aus meiner Sicht sollte der Sicherheitsbereich auf dieser Sicherung mind. 2 Balkonkraftwerke vertragen... auch wenn ich natürlich weiss, dass das nicht legal wäre und auch nicht geplant ist.
So alte Heizungen haben manchmal eine elektrisch betriebene Anode, dann ist der Stromkreis ohne FI. Kontrolliere, daß dein WR hinter FI sitzt. Normalerweise brauchen Verbrennheizungen weniger als 6A, außer es ist eine elektroheizung dabei. - Warum läuft die Heizung ohne temperaturführung? Das ballert doch unnötig raus?
Die Heizung hat eine eigene Sicherung bekommen, damit sie möglichst immer laufen kann. Also auch bei sonstigem Huddel im Hausnetz nicht durch einen Kurzschluß im Froster plötzlich die Hütte kalt bleibt. Ansonsten könnte die Heizung auch am Lichtstromkreis oder sonstwo hängen.