Eigentumswohnung (Altbau) mit Klimaanlage heizen

Bei Deiner winzigen Heizlast befürchte ich, das eine 8,5kW Anlage, durch wildes getakte, den Wirkungsgrad völlig versaut.
Der schöne SCOP von 4,6 ist dann nur auf dem Papier vorhanden.

Warum eigentlich so umständlich?
Du hast doch eine funktionierende Heizung?
Mit viel weniger Aufwand kannst Du da doch eine winzige Luft-Wasser Wärmepumpe ranhängen (so ähnlich wie das Außengerät der Klima).
z.B. mit 3-4kW Leistung, die dürfte die dann im optimalen Zustand mit gutem SCOP bzw. JAZ durchlaufen.
Moin Uschi... ;)
Wie ist das mit dem "wilden rumtakten" ... ist es nicht so , dass bei der Invertertechnologie garkein Takten mehr stattfindet, weil der Kompressor einfach mit niedriger Leistung weiterlaufen kann, was erheblich effizienter als das an / aus System ist?
Ich lese oft von dem Takten und frage mich, ob das überhaupt noch relevant ist, sofern ich ein Invertergerät nehme ....

Oh, es ist leider sogar sehr relevant. Die Inverter haben oft eine ziemlich hohe Mindestleistung.

z.B. hat die aktuelle 5kW-Geisha eine Untergrenze von ca. 2 kW Wärmeleistung.
Bei Frühlingswetter sind diese 2 KW bei einem 5 kW Haus oft viel zu viel.

Meine kleine 2kW-MHI Klima im Wohnzimmer hat als Untergrenze gute 1 kW bei nur 180W Leistungsaufnahme.
Die letzten Tage musste ich sie mehrfach Zwangsabschalten, weil sie zu takten anfing, da Wohnzimmer völlig überheizt.
Lasse ich sie durchlaufen, schaltet sie für z.B. 20 Minuten ab um danach wieder mit hohem Anlaufstrom, hoher Drehzahl und entsprechend Lärm anzulaufen. Eine halbe Stunde später beginnt das Spiel von vorne. Der Wirkungsgrad ist entsprechend beschissen, trotz hoher Außentemperaturen die eigentlich super sparsam sind.

Um so mehr eine Wärmepumpe (Klima) überdimensioniert ist, um so größer das Takten Problem.

Oh, es ist leider sogar sehr relevant. Die Inverter haben oft eine ziemlich hohe Mindestleistung.

z.B. hat die aktuelle 5kW-Geisha eine Untergrenze von ca. 2 kW Wärmeleistung.
Bei Frühlingswetter sind diese 2 KW bei einem 5 kW Haus oft viel zu viel.

Meine kleine 2kW-MHI Klima im Wohnzimmer hat als Untergrenze gute 1 kW bei nur 180W Leistungsaufnahme.
Die letzten Tage musste ich sie mehrfach Zwangsabschalten, weil sie zu takten anfing, da Wohnzimmer völlig überheizt.
Lasse ich sie durchlaufen, schaltet sie für z.B. 20 Minuten ab um danach wieder mit hohem Anlaufstrom, hoher Drehzahl und entsprechend Lärm anzulaufen. Eine halbe Stunde später beginnt das Spiel von vorne. Der Wirkungsgrad ist entsprechend beschissen, trotz hoher Außentemperaturen die eigentlich super sparsam sind.

Um so mehr eine Wärmepumpe (Klima) überdimensioniert ist, um so größer das Takten Problem.
ok danke für die Erklärung ... diese Untergrenze mit der die Klima laufen kann, der wird scheinbar nirgends angegeben ... jedenfalls nicht in den Shops, gibts da einen Namen nach dem ich suchen kann in den Datenblättern oder so ? Ist der überhaupt groß unterschiedlich ?
Wenn ich eine Klima zum Heizen nehmen will, reicht es da zur Größenberechnung das Raumvolumen mit den BTU des jeweiligen Innengerätes in Bezug zu setzen ? Ich lese hier 100 BTU / Kubikmeter wäre gut... Oder ist das zu ungenau ... wenn ich mir die Überlegungen von HorstHorstmann zu diesem Thema ( https://forum.drbacke.de/viewtopic.php?t=2718 ) anschaue, dann ist es doch deutlich komplizierter das zu errechnen... was für Erfahrungen habt ihr dazu ?

Das is eigentlich kein hexenwerk. Man sollte sich etwas mit dem energetischen Standard seines Hauses auseinandersetzen, dann wird das auch was. :+1:

Das is eigentlich kein hexenwerk. Man sollte sich etwas mit dem energetischen Standard seines Hauses auseinandersetzen, dann wird das auch was. 👍
tja der ändert sich gerade;) Dach wird komplett neu Gedämmt nach BAFA und Haus mit 14 cm Fassegedämmt ...

Das is in der Tat dann schwierig. Ich habe meinen Mittelwert an Gasverbrauch aus den letzten 4 Jahren in denen sich energetisch nicht viel getan hat. Wenn man das nicht hat muss man noch mehr ins blaue hinein schätzen.

Das is in der Tat dann schwierig. Ich habe meinen Mittelwert an Gasverbrauch aus den letzten 4 Jahren in denen sich energetisch nicht viel getan hat. Wenn man das nicht hat muss man noch mehr ins blaue hinein schätzen.
Tja am End muss ich dann mal versuchen... wegen des Taktens zählt wohl die Gesamtleistung des Außengerätes, oder ? Dh wenn ich einem Raum bei meinen Schätzungen ein zu starkes Innengerät verpasse , ist das nicht erheblich bei diesem Problem?
Hast du denn eigentlich den billigen 3er Split von Hisense genommen? Bist du zufrieden ? Ist er nicht sehr laut - insbesondere das Außengerät ? Die geben da was von 65 DB an ...

Also wenn ich mal so grob überschlage, ich möchte 4 Räume im OG und Spitzboden heizen , wiegesagt ab sofort alles Supi gedämmt :

12,6 m² , 27m³
15,6 m² , 34 m³
9,3m², 20 m²
28,8 m² (Spitzboden), 25³

Sind zusammen 66 m² nach den ganzen Tabellen die so zu finden sind brauche ich ca 45 -60 Watt / m² ... dann wären das ja für das Außengerät nur knapp 4 KW Leistung ... Die Dinger haben aber bei einem 4er Splitt meist um die 10 KW ... das wäre ja viel zu viel ... :o

Noch habe ich nix genommen. Da ich sehr auf den Preis achten muss gehe ich sehr mit diesen Hisense dingern schwanger...was die am Ende an Lautstärke am außengerät haben is mir im Grunde genommen auch lachs :mrgreen: . Die 4er weiß ich jetzt nicht, was die an minimum Leistung hat. Die kleine 3er irgendwas um die 1,3kw glaube. Ja...es wird experimentell werden. So wie diese &
Klimaanlage generell...jedem dem ich das hier erzähle erklärt mich für verrückt was ich mit den dingern vor habe würde doch im Leben nicht gehen und erst recht nicht wirtschaftlich usw. . Abwarten :+1:

Noch habe ich nix genommen. Da ich sehr auf den Preis achten muss gehe ich sehr mit diesen Hisense dingern schwanger...was die am Ende an Lautstärke am außengerät haben is mir im Grunde genommen auch lachs :mrgreen: . Die 4er weiß ich jetzt nicht, was die an minimum Leistung hat. Die kleine 3er irgendwas um die 1,3kw glaube. Ja...es wird experimentell werden. So wie diese &
Klimaanlage generell...jedem dem ich das hier erzähle erklärt mich für verrückt was ich mit den dingern vor habe würde doch im Leben nicht gehen und erst recht nicht wirtschaftlich usw. . Abwarten 👍
Jo ich finde es auch interessant, der Preis bei dem italienischen Shop ist auch unschlagbar .. Hat hier jemand mal bei diesem Shop bestellt , klappt das mit dem Transport problemlos? Ich kann auf der Seite nichts zu den Rohleitungen finden. Die sind wahrscheinlich nicht dabei. Außerdem ist da ist zu lesen : Lunghezza Massima Tubazioni : 60 m. Also maximale Leitungslänge 60m. Sind die nun vorbefüllt - auf 60 Meter??
Also maximale Leitungslänge 60m. Sind die nun vorbefüllt - auf 60 Meter??
Garantiert nicht.
Oberhalb von 10/15m brauchste einen Kältetechniker, der die Füllung entsprechend der Länge anpaßt.
Jo ich finde es auch interessant, der Preis bei dem italienischen Shop ist auch unschlagbar .. Hat hier jemand mal bei diesem Shop bestellt , klappt das mit dem Transport problemlos? Ich kann auf der Seite nichts zu den Rohleitungen finden. Die sind wahrscheinlich nicht dabei. Außerdem ist da ist zu lesen : Lunghezza Massima Tubazioni : 60 m. Also maximale Leitungslänge 60m. Sind die nun vorbefüllt - auf 60 Meter??
Hallo Filip, hier in diesem Beitrag https://forum.drbacke.de/viewtopic.php?p=19165#p19165 habe ich eine Klimaanlage gepostet (die in unserer Firma verbaut ist), die mit einem Wasserkreislauf arbeitet, für Heizen und Kühlen.
Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und man kann alles selbst einbauen.
Wenn man Clever ist, bindet man (für den Heizbetrieb im Winter) eine Flächenheizung (Fußboden)ein.
Eine Fußbodenheizung kann man auch mittels Trockenbau nachträglich einbauen, das habe ich auch gemacht und z.B. die Fermacellplatten weggelassen, funktioniert auch https://forum.drbacke.de/viewtopic.php?p=16632#p16632
Die Speicherwirkung (Fermacellplatten) ist dann zwar weg, aber die Heizung kann mit noch weniger Vorlauf betrieben werden und ist im Gegenzug nicht mehr so träge.
Bei solchen Kaltwasseranlagen ist die Isolierung der Leitungen sehr wichtig, da das Glycolgemisch mit -5°C im Kühlbetrieb zirkuliert und bei mangelnder Isolierung mit Kondensation zu rechnen ist.
Der Vorteil ist, das du hier große Leitungslängen realisieren darfst und nur eine zentrale Wärmepumpe hast.
Im Sommer Klimaanlage, im Winter Heizung.
Oh, es ist leider sogar sehr relevant. Die Inverter haben oft eine ziemlich hohe Mindestleistung.

z.B. hat die aktuelle 5kW-Geisha eine Untergrenze von ca. 2 kW Wärmeleistung.
Bei Frühlingswetter sind diese 2 KW bei einem 5 kW Haus oft viel zu viel.

Meine kleine 2kW-MHI Klima im Wohnzimmer hat als Untergrenze gute 1 kW bei nur 180W Leistungsaufnahme.
Die letzten Tage musste ich sie mehrfach Zwangsabschalten, weil sie zu takten anfing, da Wohnzimmer völlig überheizt.
Lasse ich sie durchlaufen, schaltet sie für z.B. 20 Minuten ab um danach wieder mit hohem Anlaufstrom, hoher Drehzahl und entsprechend Lärm anzulaufen. Eine halbe Stunde später beginnt das Spiel von vorne. Der Wirkungsgrad ist entsprechend beschissen, trotz hoher Außentemperaturen die eigentlich super sparsam sind.

Um so mehr eine Wärmepumpe (Klima) überdimensioniert ist, um so größer das Takten Problem.
Ich hab nochmal eine Verständnisfrage dazu:
Wenn ich ein Multisplit nehme dann sehe ich da :
Leistungsaufnahme (min. - max.) (kW) 2,25 (0,58-4,00)
Ich nehme also an, dass das Ding invertergesteuert auf 580 Watt "dimmen" kann...
Die Innengeräte haben jetzt eine Leistung von :
Heizleistung: 2,5 KW (9000 BTU)

Wieviel Strom die nun nehmen steht da nicht ... ist das unerheblich? Und ich kann mit dem gesammtbedarf von 580-4000 Watt rechnen? Dann muss das Aussengeröt auch an mehr als eine Phase angeschlossen werden nehm ich an ....

Nein, bis 4,6 kW elektrische Leistung ist in DE auf einer Phase zulässig.

In den technischen Daten muß stehen ob 230 oder 400V Anschluß.

Nein, bis 4,6 kW elektrische Leistung ist in DE auf einer Phase zulässig.

In den technischen Daten muß stehen ob 230 oder 400V Anschluß.
jap stimmt... 230 passt ... und die Aufteilung / Leistung Innen Außen?

Innen ist normaler weise nur Steuerung und Gebläse, dürfte elektrisch irgendwas unter 50W pro Gerät sein.

Innen ist normaler weise nur Steuerung und Gebläse, dürfte elektrisch irgendwas unter 50W pro Gerät sein.
Ok dann dürfte es aber egal sein ob ich stärkere oder weniger starke Innenteile hole ... die Multisplit gibt es zb mit 4x7000 oder auch 4x9000 BTU, das Außengerät ist ja immer das gleiche. Wenn ich also nun das Takten vermeiden will habe ich in beiden Fällen das gleiche Problem: Angenommen ich lasse nur ein Innengerät laufen , der Raum ist warm und das Gerät fordert keine Leistung mehr, fährt das Außengerät runter und fängt irgendwann an zu takten, egal ob das Innengerät 7000 oder 9000 Leistung hat. Der Vorteil ist aber, dass ich zb an heißen Sommertagen mehr Kühlleistung habe. Oder habe ich was übersehen ?
Innen ist normaler weise nur Steuerung und Gebläse, dürfte elektrisch irgendwas unter 50W pro Gerät sein.
Ok dann dürfte es aber egal sein ob ich stärkere oder weniger starke Innenteile hole ... die Multisplit gibt es zb mit 4x7000 oder auch 4x9000 BTU, das Außengerät ist ja immer das gleiche. Wenn ich also nun das Takten vermeiden will habe ich in beiden Fällen das gleiche Problem: Angenommen ich lasse nur ein Innengerät laufen , der Raum ist warm und das Gerät fordert keine Leistung mehr, fährt das Außengerät runter und fängt irgendwann an zu takten, egal ob das Innengerät 7000 oder 9000 Leistung hat. Der Vorteil ist aber, dass ich zb an heißen Sommertagen mehr Kühlleistung habe. Oder habe ich was übersehen ?

Moin zusammen,
Also das würde mich auch sehr interessieren, ob das Aussenteil nicht das ausschlaggebende ist 🤔?
Innen ist normaler weise nur Steuerung und Gebläse, dürfte elektrisch irgendwas unter 50W pro Gerät sein.
Ok dann dürfte es aber egal sein ob ich stärkere oder weniger starke Innenteile hole ... die Multisplit gibt es zb mit 4x7000 oder auch 4x9000 BTU, das Außengerät ist ja immer das gleiche. Wenn ich also nun das Takten vermeiden will habe ich in beiden Fällen das gleiche Problem: Angenommen ich lasse nur ein Innengerät laufen , der Raum ist warm und das Gerät fordert keine Leistung mehr, fährt das Außengerät runter und fängt irgendwann an zu takten, egal ob das Innengerät 7000 oder 9000 Leistung hat. Der Vorteil ist aber, dass ich zb an heißen Sommertagen mehr Kühlleistung habe. Oder habe ich was übersehen ?
Genau diese Frage hat mich auch immer wieder geplagt und ich habe noch keine für mich zu 100 % logische Antwort finden können, wie sich das mit der Leistungsangabe von Innengeräten bei Multi-Split verhält.
Die für mich logischste Schlussfolgerung wäre folgende: Die "Leistung" der Innengeräte gibt in erster Linie das Verhältnis an, in welchem die vom Außengerät erzeugte Leistung auf die Innengeräte bei voller Auslastung verteilt wird. Belegen würde das folgende Tabelle aus dem Service Manual von Panasonic zum CU-2ZxxTBE:
![53511=8775-kombinationen.JPG|805x811](upload://2rppuvgdojG1VKxHpvRxBET2wRh.jpeg)

Wichtig sind die Spalten "Room A", "Room B" und "Total (Heating Capacity)". Die gesamt verfügbare Heizleistung (Total Heating Capacity) beträgt bis auf die Kombi 1,6 + 1,6 kW (und sogar da noch 4,4 kW) immer 4,6 kW, was der Nennleistung des Außengeräts entspricht. In den Spalten Room A und Room B sieht man nun, wie sich diese Heizleistung auf die Innengeräte bei verschiedenen Größenkombinationen verteilt. Daraus habe ich für mich mitgenommen, dass ich das Verhältnis der benötigten Heizleistungen von Innengerät A und B ins Verhältnis setze und dann die laut Tabelle naheliegendste Kombination verwende.

Auch die identische Größe der Innengeräte CS-MZ16XKE und CS-Z35XKE spräche dafür.

Innen ist normaler weise nur Steuerung und Gebläse, dürfte elektrisch irgendwas unter 50W pro Gerät sein.
Ok dann dürfte es aber egal sein ob ich stärkere oder weniger starke Innenteile hole ... die Multisplit gibt es zb mit 4x7000 oder auch 4x9000 BTU, das Außengerät ist ja immer das gleiche. Wenn ich also nun das Takten vermeiden will habe ich in beiden Fällen das gleiche Problem: Angenommen ich lasse nur ein Innengerät laufen , der Raum ist warm und das Gerät fordert keine Leistung mehr, fährt das Außengerät runter und fängt irgendwann an zu takten, egal ob das Innengerät 7000 oder 9000 Leistung hat. Der Vorteil ist aber, dass ich zb an heißen Sommertagen mehr Kühlleistung habe. Oder habe ich was übersehen ?
Genau diese Frage hat mich auch immer wieder geplagt und ich habe noch keine für mich zu 100 % logische Antwort finden können, wie sich das mit der Leistungsangabe von Innengeräten bei Multi-Split verhält.
Die für mich logischste Schlussfolgerung wäre folgende: Die "Leistung" der Innengeräte gibt in erster Linie das Verhältnis an, in welchem die vom Außengerät erzeugte Leistung auf die Innengeräte bei voller Auslastung verteilt wird. Belegen würde das folgende Tabelle aus dem Service Manual von Panasonic zum CU-2ZxxTBE:

kombinationen.JPG

Wichtig sind die Spalten "Room A", "Room B" und "Total (Heating Capacity)". Die gesamt verfügbare Heizleistung (Total Heating Capacity) beträgt bis auf die Kombi 1,6 + 1,6 kW (und sogar da noch 4,4 kW) immer 4,6 kW, was der Nennleistung des Außengeräts entspricht. In den Spalten Room A und Room B sieht man nun, wie sich diese Heizleistung auf die Innengeräte bei verschiedenen Größenkombinationen verteilt. Daraus habe ich für mich mitgenommen, dass ich das Verhältnis der benötigten Heizleistungen von Innengerät A und B ins Verhältnis setze und dann die laut Tabelle naheliegendste Kombination verwende.

Auch die identische Größe der Innengeräte CS-MZ16XKE und CS-Z35XKE spräche dafür.
Ok
🤔 Also nimmt das Innenteil ja dann auch nur die Energie ab, die es ihm zur Verfügen gestellt wird.
Je nach Größe des Innenteils (2kw,2,5kw usw.) kann dann die Energie (soweit vorhanden) abgegeben werden.
Ergo, sollte es egal sein bzw. Nichts ausmachen wenn die Innengeräte etwas größer sind 🤔?


Ok dann dürfte es aber egal sein ob ich stärkere oder weniger starke Innenteile hole ... die Multisplit gibt es zb mit 4x7000 oder auch 4x9000 BTU, das Außengerät ist ja immer das gleiche. Wenn ich also nun das Takten vermeiden will habe ich in beiden Fällen das gleiche Problem: Angenommen ich lasse nur ein Innengerät laufen , der Raum ist warm und das Gerät fordert keine Leistung mehr, fährt das Außengerät runter und fängt irgendwann an zu takten, egal ob das Innengerät 7000 oder 9000 Leistung hat. Der Vorteil ist aber, dass ich zb an heißen Sommertagen mehr Kühlleistung habe. Oder habe ich was übersehen ?
Genau diese Frage hat mich auch immer wieder geplagt und ich habe noch keine für mich zu 100 % logische Antwort finden können, wie sich das mit der Leistungsangabe von Innengeräten bei Multi-Split verhält.
Die für mich logischste Schlussfolgerung wäre folgende: Die "Leistung" der Innengeräte gibt in erster Linie das Verhältnis an, in welchem die vom Außengerät erzeugte Leistung auf die Innengeräte bei voller Auslastung verteilt wird. Belegen würde das folgende Tabelle aus dem Service Manual von Panasonic zum CU-2ZxxTBE:

kombinationen.JPG

Wichtig sind die Spalten "Room A", "Room B" und "Total (Heating Capacity)". Die gesamt verfügbare Heizleistung (Total Heating Capacity) beträgt bis auf die Kombi 1,6 + 1,6 kW (und sogar da noch 4,4 kW) immer 4,6 kW, was der Nennleistung des Außengeräts entspricht. In den Spalten Room A und Room B sieht man nun, wie sich diese Heizleistung auf die Innengeräte bei verschiedenen Größenkombinationen verteilt. Daraus habe ich für mich mitgenommen, dass ich das Verhältnis der benötigten Heizleistungen von Innengerät A und B ins Verhältnis setze und dann die laut Tabelle naheliegendste Kombination verwende.

Auch die identische Größe der Innengeräte CS-MZ16XKE und CS-Z35XKE spräche dafür.
Ok
🤔 Also nimmt das Innenteil ja dann auch nur die Energie ab, die es ihm zur Verfügen gestellt wird.
Je nach Größe des Innenteils (2kw,2,5kw usw.) kann dann die Energie (soweit vorhanden) abgegeben werden.
Ergo, sollte es egal sein bzw. Nichts ausmachen wenn die Innengeräte etwas größer sind 🤔?
Der Hersteller gibt in der Regel vor, welche Kombinationen an Innengeräten mit welchen Außengeräten möglich sind. Und daran würde ich mich strikt halten und nicht größer kaufen als freigegeben. Das Innengerät kommuniziert mit dem Außengerät und ich könnte mir vorstellen, dass nicht freigegebene Kombinationen von der Steuerung mit einer Fehlermeldung quittiert werden. Wenn du mit größer allerdings nur meinst, dass die Leistung größer ist als es die Raumgröße benötigen würde, würde ich deine Frage mit "ja" beantworten. Das könnte dann allerdings die Frage aufwerfen, ob das Außengerät nicht schon zu groß ausgelegt ist, wenn die Kombinationsmöglichkeiten an Innengeräten nicht passen.
Alle Angaben allerdings ohne Gewähr, da das nur meine eigenen Theorien sind.