Genau, das beschreibe ich ja:
Richtiger wäre natürlich gewesen zu schreiben: wie viel von der Direktstromheizung verdrängt die Nepura-Anlage, wie viel verdrängt die normale Perfera und wie viel verbrauchen die jeweils dabei.
Wobei der "Eigenvebrauch" dabei eigentlich fast irrelevant ist. (jetzt kommt der shitstorm
)
In Deutschland wäre z.b. die Rechnung: mit einer der Nepura kann ich 70% vom Gas/Öl-verbrauch ersetzen, mit einer Perfera 50%. Rechnet sich die Nepura gegenüber der Perfera.
Wenn man natürlich die Nepura in ein 12m2 Büro einbaut und die Tür geschlossen hält, rechnet sich die Nepura nie. Weil sie ja einbaubedingt nur einen winzigen Teil des Gas/Öl-verbrauchs ersetzen kann.
Wenn hingegen die normale 35er Perfera 100% der alternativen Heizung - sei es Direktstrom Gas, oder Öl - ersetzen kann, dann rechnet sich eine Nepura-Anlagen auch nie (oder schwer). Dann bleibt ja nur der "COP-Unterschied" zwischen den beiden.
Der wesentliche Hebel, oder das grosse Einsparpotential bei einer Klimasplit ist das "Verdrängen" (Ersetzen) der alten, teuren Heizenergie. (Anders, wenn die Öl-/Gastherma am Ende ist.)
Insbesondere beim Einbau der ERSTEN Anlage. Der Grenznutzen jeder weiteren Anlage nimmt dann ab. (oder der Nutzen liegt woanders)
Was ich in letzter Zeit hier im Forum beobachtet habe: häufig schreibt jemand einen Beitrag in dem er/sie erwähnt, dass er/sie eine Nordic haben will (power und SCOP; man will nicht am falschen Ende sparen). Daraufhin kommt dann die Antwort "Nordics sind völlig überbewertet, kauf Dir Anlage xyz".
Beides ist ja recht unreflektiert. Man muss sich ja die Geeignetheit für den jeweiligen Anwendungsfall anschauen.
Richtig ist, dass Daikin mit der der All Season Generation die Lücke zu den Nordics verkleinert hat, gleichzeitig hat die Nepura aber ein paar neue Funktionen wie OTA-Diagnose, Anhebung der Solltemperatur, höhere Ausblastemperatur, Wannenheizung, ... bekommen.
Vieles davon kann man sich natürlich irgendwie selber basteln; home assistant und DIY.