Für Lösungen, die keine Zukunft haben (Du willst ja zum Glück nie wieder nachtanken) würde ich keinen Puffer planen. Einfach leerheizen und dann alles raus.
Holzheizung ist ja so ein emotionales Ding - aber Du willst das ja nicht als Hauptquelle. Keep it simple - ein einfacher Kamin, kein teurer Pufferspeicher. Sowas kompliziertes kan funktionieren - aber die Chancen, das irgendwas suboptimal läuft wären mir zu hoch.
Bei den Kostenvergleichen zwischen den Energieträger Öl, Gas und Strom sind die Beiträge immer recht informativ mit den Kosten.
Bei Holz fehlt irgendwie immer wie viel das Holz eigentlich kostet. Häufig wird nur geschrieben “günstiges Holz ist verfügbar”, aber nichts genaues.
Es fehlen beim Holz auch meistens die ROI-Rechnungen. Dazu würde ja auch gehören, wie viel Heizung und ggf Warmwasser man mit dem Holz machen will. Also wie viel pro Heizsaison.
Also auch wenn es sich kWh gegen kWh rechnet, müsste man ja beachten, ob man ein paar hundert Kilowattstunden pro Jahr mit dem Holz beiträgt, oder zehntausend.
Bei dem richtigen Lifestyle und in bestimmten Lebensphasen kann Holz natürlich mehr sein als nur romantisch.
Wenn’s im eigenen Familienwald anfällt, oder in der eigenen Tischlerei, oder ähnliches, kostet es höchstens Arbeit. Da braucht man keinen ROI zu rechnen.
Und selbst wenn man in waldreichen Gehenden Holz von der Gemeinde „kauft“, das man selber im Wald machen muß, kostet das kein Vermögen.
Normalerweise wird Eigenentnahme besteuert. Aber das mal aussenvor gelassen.
Ich bewerte das Holz immer mit dem möglichen Verkaufspreis, den ich erzielen kann.
Ja, klasse. Würde mich aber auch interessieren, wie viel “kein Vermögen” ist. Bei mir hier geht die Grenze bei 58,- für den Schüttraummeter Birkenholz. Sonst ist Wärmepumpe günstiger was die Betriebskosten angeht.
Ich kann z.b. einen Schüttraummeter Scheitholz pro Stunde machen, wenn das Ausgangsmaterial, also das Langholz gut ist. Hinzu kommt ggf. Fahrtkosten das Holz aus dem Gemeindewald zu holen.
Selbst wenn das Holz tatsächlich überhaupt nichts kosten würde, muss man sich im klaren sein, wie viel Holz man ins Wohnzimmer schleppen muss, bis die Investitionskosten wieder drin sind. Insbesondere, wenn hier im Bespiel des TE eine einfache Anlage einer etwas komplexeren Anlage mit Puffertank gegenüber steht.
Wie ich bereits geschrieben habe: habe in 2025 18 Schüttraummeter Scheitholz gemacht und Verkauft. Von dem Geld bezahle ich die Stromrechnung für die Wärmepumpe.