Ecoflow hat mit der Stream Ultra einen neuen Speicher herausgebracht, welcher einen Wechselrichter mit 1200W beinhaltet. Der eingespeiste Strom wird immer auf 800W begrenzt.
Durch die eingebauten Steckdosen können aber direkt am Gerät Verbraucher mit 1200W bzw. bei Erweiterung mit Stram AC bis 2300W versorgt werden. Es scheint sehr als sein die beiden Steckdosen am Gerät fest mit dem Nezt verbunden.
Dies wiederspricht nach meiner Meinung EEG 2023, §8: 5a) Ein Steckersolargerät oder mehrere Steckersolargeräte mit einer installierten Leistung von insgesamt bis zu 2 Kilowatt und einer Wechselrichterleistung von insgesamt bis zu 800 Voltampere, die hinter der Entnahmestelle eines Letztverbrauchers betrieben werden und der unentgeltlichen Abnahme zugeordnet werden, können unter Einhaltung der für die Ausführung eines Netzanschlusses maßgeblichen Regelungen angeschlossen werden.
Anker löst das mit seiner Solix 3 Powerbank anders. Hier ist die 1200W Steckdose für Notstrom netzgetrennt.
Und nun die spannende Frage:
Darf ich das System von Ecoflom auch mit einem Victron Multiplus 2 3000 und einem Pylontech nachbauen?
Hier wäre die Einspeiseleistung auch über die integrierte Messung am AC in auf 800W begrenzbar.
Die Diskussion, ob eine softwaremässige Begrenzung auf 600W/800W ausreicht, oder nicht, ist so alt wie das EEG. In den Zeiten, als die Netzbetreiber da noch bei der Anmeldung involviert waren, gabs welche, die das akzeptiert haben, und anderen, die das nicht taten.
Wenn der Ecoflow-Wechselrichter auf der Netzseite offiziell nur 800W ins Netz speist, dann speist der auf der Netzseite nur 800W ins Netz. Das steht dann so in den technischen Daten, und das trägt man so im Marktstammdatenregister ein, und alles ist gut.
Ganz einfach, der MPII 3000 ist zum einen kein "Steckersolargerät" und zum anderen sagen die technischen Daten "3000VA" Ausgangsleistung (auch ins Netz).
Markstam interessieren die Daten des Herstellers und nicht was Du begrenzen willst.
Geht also absolut nicht als vereinfachte BKW-Anmeldung.
Wegen eigener (böser !) Erfahrung mit diesem Speicher incl. Wechselrichter möchte ich gerne weitere Erlebnisse sammeln, um klarzustellen, ob meine Erfahrung eine Einzelerfahrung ist, oder ob die Fa. EcoFlow ganz bewußt falsche Behauptungen in ihrer Werbung aufstellt.
Ich hatte meinen gekauft, um damit in Verbindung mit meinem Shelly Pro EM3 eine Nulleinspeisung hinzubekommen.
Das ging nicht : der Shelly liess sich nicht mit dem Ultra verbinden, und der Widerruf incl. Rücksendung und Geld zurück läuft noch.
Zuerst wiurde mir vom Verkäufer (weiß jetzt nicht, ob ich den hier ohne Ärger nennen darf, bin aber gerne bereit, Interessierten den gesamten email - Verkehr zur Verfügung zu stellen) ein Rücksendeticket zugesagt, 2 Tage später jedoch wieder verweigert mit der Begründung, sinngemäß : "...der Mangel müsse erst überprüft werden, deshalb müsse ich die Rücksendung selber tragen, über das weitere Vorgehen würde dann die Fa. EcoFlow entscheiden (und nicht der Verkäufer).
Würde mich sehr freuen, wenn es hier jemanden gibt, der dieses Gerät evetuell sogar von der Zusammenarbeit mit dem Shelly überzeugen konnte.
Auch und gerade vonLeuten, die ebenfalls dasselbe Problem hatten/haben würde ich gerne lesen.
P.S.: Rückzahlungszusage kam grade rein.....aber noch habe ich das Geld nicht.
Ergänzung: habe gerade einen Anruf der Fa. Ba*******om bekommen (der Verkäufer) : ".....auf dem Gerät wären Kratzer und Haare..." ich habe ihn nicht ausreden lassen, bi ihm ins Wort gefallen : "Jau, mit soner Nickligkeit habe ich schon wegen der vorherigen Vorgehensweise schon gerechnet, und das, was ich jetzt sage , geht nicht gegen Sie persönlich...die Fa. möge doch jetzt endlich auch die Rücksendekosten überweisen und danach die Schnauze halten...." . Er meinte : " Ich weiß ja, wo Sie wohnen, wenn sie mich beleidigen......"....ich : "Ich habe ihnen doch gesagt, daß ich nicht persönlich Sie meinen, und jetzt reichts " ....und aufgelegt......unglaublich