Die Anlage ist bereits vollständig installiert und grundsätzlich funktionsfähig.
Die zwei EcoFlow Stream Ultra auf der Außengarage sowie die EcoFlow Stream Ultra X auf der Terrasse, also die drei Geräte mit direkt angeschlossenen Solarpanelen, laden ihre jeweiligen Batterien zuverlässig und mit guter Leistung.
Das Problem betrifft die EcoFlow AC Pro im Dachgeschoss:
Die AC Pro wird nicht parallel zu den anderen drei Speichern geladen.
Sie beginnt nach aktuellem Betriebsverhalten erst dann mit dem Laden, wenn die drei anderen Batterien
ihre eingestellte Ladegrenze erreicht haben und
die direkt angeschlossenen PV-Geräte ihre Solarladung weitgehend beenden.
Ab diesem Zeitpunkt speisen die übrigen Geräte nur noch mit etwa 800 W ins Hausnetz ein.
Diese Leistung ist jedoch zu gering, um die AC Pro zusätzlich zur vorhandenen Grundlastsinnvoll zu laden, insbesondere an wolkigen Tagen.
Die vorhandene Grundlast durch den Netzwerkschrank beträgt dabei:
ca. 425 W tagsüber
ca. 300 W nachts
Dadurch ergibt sich in der Praxis folgendes Verhalten:
Solange die drei direkt an PV angeschlossenen Geräte noch eigene Batterien laden, erhält die AC Pro praktisch keine oder zu wenig Ladeleistung.
Wenn die drei anderen Speicher voll sind, steht nur noch eine begrenzte Einspeiseleistung von ca. 800 W zur Verfügung.
Nach Abzug der vorhandenen Hausgrundlast bleibt dann zu wenig Überschuss, um die AC Pro an Tagen mit schwankender oder geringer Solarleistung ausreichend zu laden.
Eine Priorisierung der AC Pro wurde bereits versucht, ohne erkennbaren Erfolg.
Aus diesem Grund wurde die AC Pro aktuell wieder auf Eigenstromversorgung zurückgestellt.
Du kannst das umgehen in dem du die Einspeisung der drei DC Speicher über 800W setzt. Dann hast du aber kein Bkw mehr.
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Offtopic:
NmM könntest du da mit der Modul-Leistung evtl eh schon drüber sein?
Musst du alles selbst entscheiden wie viel Guerilla du bist.
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Mein Ansatz wäre, evtl nicht alle drei DC über Smartmeter regeln, besser einen oder zwei mit festem Zeitprofil fahren. Dann würden der/die, wenn voll, jeder bis zu 800W ins Haus schieben. Damit sollte genug für den AC zur Verfügung stehen.
Wenn das System des so nicht kann: Was passiert, wenn die 3 mit Panels dran immer z.B. je 50W mehr produzieren als verbraucht wird? Was macht die AC pro dann?
Die AC läd alles was ins Netz gehen würde in seinen Speicher.
Sein Problem, so lange die 3 DC nicht voll sind, speisen sie zusammen nur den Verbrauch ein. => nix in den AC
Sobald einer, oder auch alle, voll ist/sind Speisen sie zusammen max 800W ein. => max. 800W für den AC
Bei einer Grundlast von 425W bleiben da nur 375W übrig. Wenn noch ein Verbraucher dazu kommt noch weniger. Falls der Verbrauch größer 800w ist geht gar nichts in den AC.
Unterm Strich, die Kisten machen im Verbund (am Smartmeter) was sie dürfen. Max 800W ins Hausnetz.
Ist z. B. bei Anker SB2 mit Smartmeter nicht anders.
Wenn die große PV mehr als 800W ins öffentliche Netz drückt, hört die SB2 auf zu produzieren wenn der Akku voll ist. Sie speist erst ein wenn die große Anlage weniger als Hausverbrauch+800W bringt.
Wenn du mit zusätzlichen Plugs arbeitest stehen die Chancen aber generell viel besser.
Zum Zusammenspiel mit HA kann ich nicht sagen.
NmM sollten die Speicher nichts voneinander wissen (getrennte *Anlagen”). Auf keinen Fall alle mit einem Smartmeter in direkter Verbindung stehen.
Dafür muss HA nichts regeln, kann “die Anlagen” nur überwachen.
DC Speicher A bedient Plug A (oder mehrere)
DC Speicher B bedient Plug B (oder mehrere)
Usw.
Speicher AC hängt am Smartmeter und verarbeitet den Überschuss der diversen DC Speicher bzw deckt den Verbrauch der im restlichen Haus verbrauchtt wird bis zu 800W.
Falls die DC Speicher den Bedarf der jeweiligen Plugs nicht decken können hilft der AC da mit aus, falls er geladen ist.
Was passieren kann:
Wenn alle DC voll sind und der AC den dann erzeugten Strom nicht verarbeiten kann,(AC voll oder mehr als Ladeleistung) würden evtl über 800W ins öffentliche Netz gehen.
Das kannst du mit HA verhindern durch harte Abschaltung einzelner DC Speicher/Wechselrichter.
Das Spiel kannst du anstelle der Plugs auch mit mehreren Smartmetern, z. B. in Unterverteilungen, oder für komplette Stromkreise weiter ausbauen.