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Es sei denn, Du lebst in Süd Europa.
Wir waren mit der Inselanlage natürlich Save.
Wie alt sind eigentlich deine jetzigen Module? In Gegenden in denen viel Sonne scheint War man bei den damaligen Preisen natürlich bei einer völlig falschen Planung. Da wurden Kompromisse eingegangen die Heute keinen Bestand mehr haben. Der niedrigste Sonnenstand ist 27,1°. Bei mir war das am 27.2. Da sahen die Erträge mit einer 6,78kWp Insel so aus:
Und da war schlechte Wetter! Wenn die Module schon 20 Jahre alt sind, oder auch nur 10 Jahre, müsste man bei deren Erneuerung und etwas Zubau doch über den ganzen Winter kommen, ohne Gas zu verwenden. Vielleicht für den Notfall bereithalten. Man müsste natürlich beide Anlagen zusammen legen. Hast du Fotos von der Anlage und Daten von den Modulen? Koordinaten von GoogleEarth wären zur Schattenanalyse möglicherweise besonders gut.
Hi, ich habe vor ca. 8 Jahren, können aber auch schon 10 Jahre her sein, die Solarmodule ausgetauscht. Klar die heutigen Solarmodule sind noch besser (22%) aber bei mir funktioniert alles bestens. Ich könnte ohne weiters Warmwasser Boiler installieren, aber wegen 4 oder 5 Gasflaschen im Jahr mach ich keinen großen Aufwand. Außerdem muss ich immer die Schlechtwetter Phasen berücksichtigen. Wir haben kein Stromanschluss.
Mein jetziges Problem ist die Speicherung. Meine Blei Batterien sind jetzt so 13 Jahren alt und machen so langsam schlapp und deswegen will ich die lifepo4 einsetzten, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis jetzt stimmt. Das sah für mich vor 4 Jahren noch nicht so aus.
Dein Vorschlag die Systeme zusammen zu legen ist aus Energieeffizienz richtig, aber einfach umstecken zu können wenn ein System ausfällt ist unbezahlbar.
Wie schon erwähnt 20 Jahre mit einer Inselanlage zu leben haben mich geprägt und ich habe alles so gestaltet, das auch jeder im Notfall damit klar kommt, auch wenn ich mal nicht da bin.
Aber wenn ich merke das es mit lifepo4 Zellen genauso gut funktioniert wie mit Blei, dann werde ich eine neue Phase einläuten und alles soweit vorbereiten das ich irgendwann auch ein E-PKW damit laden kann. Das war schon immer mein Traum aber leider habe ich noch kein Goldesel gefunden und aus diesem Grund Step by Step.
Ja, das mit dem Schatten ist zu einem kleinem Problem geworden. Meine Bäume sind so groß geworden das der Ertrag im Winter nicht mehr so ist wie früher. Ich habe schon geplant einen neuen String zu legen. Aber noch ist alles OK und funktioniert super.
Was mir noch einfällt, warum ich so happy bin mit den 2 Systemen, Du hast sicherlich von dem Unwetter am 29.10.24 in Spanien Valencia (Dana) gehört, das war die große Überschwemmung. Wir leben dort wo es 740 Liter geregnet hat (Jawohl, ich hatte die Hosen voll). Und am nächsten Tag hatten wir für 2 Monate kein Wasser mehr, weil die Überschwemmung alle Rohre zerstört hat. Da wir zum Glück eine Zisterne haben, kam auf einmal ein Verbraucher (1400W Pumpe) hinzu der uns mit Wasser für 2 Monate versorgt hat aber nicht unseren Haushalt durch einander gebracht hat, weil die Pumpe von dem 2ten System versorgt wurde.
Auch das kann im OFF passieren aber wir haben kaum Einschränkungen erleben müssen.
Vielen Dank für Deine Überlegung und sonnige Grüße.
Der Backup Jose
Hallo Jose,
wir haben eine Finca auf Mallorca, weit ab von jedem Stromnetz. Also die gleiche Situation wie du. Die Inselanlage habe ich 2017 aufgebaut und seit dem läuft sie problemlos. Unsere Anlage kann man live im Internet überwachen. Hier ist der Link dazu.
Auch wir haben eine 1000 Ah OPzS Bleibatterie die irgend wann mal ausgetauscht werden muss. Bis jetzt gibt es noch keinen Anlass dazu, aber die Bleibatterie mal eben zu tauschen ist nicht ganz ohne, zumal man überlegen sollte, auf ein 56 Volt System zu wechseln. Ich kann verstehen, dass das alles nicht ohne genauen Plan ablaufen kann. Es muss ja "beim ersten Versuch sitzen." Wenn man vom selbst erzeugten Strom abhängig ist, kann man nicht tagelang rumbasteln.
Ulrich
Admin der Solaranzeige
Ein Open Source Projekt seit 2016
@funkboje
Genau so hätte ich eine Erweiterung für @Jonava63 vorgeschlagen. Mir schwebten jeweils 4 hochkant Module 2S2P an je einem Smartsolar 100/50 vor. Selbst Ausrichtungen und Neigungswinkel hätte ich identisch gemacht.
Das wird so kommen... ![]()
Wenn man früh genug anfängt, hat man genug zeit aufzubauen und hat auch mehrere Startversuche mit Backup.
Dagegen steht immer das " noch geht es ja...."..![]()
Wie war ein alte Lebensweisheit:
Was man zuhause nicht probiert, wird auf der Baustelle nicht funktionieren.
Aber warum?
Bei mir funktioniert doch alles und ich habe Energie im Überfluss.
Ich möchte nur meine alten Blei Akkus in Lifepo4 tauschen.
Saludos
Generator, Gas, E-Auto
Wenn jetzt alles zufriedenstellend ist, braucht ja nichts gemacht werden.
Auch wenn ich jetzt ein auf den Deckel bekomme, ich muss mal nachfragen.
Ich habe mir zum Testen der neuen LiFePo4 Akkus so ein billigen Easun Inverter gekauft.
Ich benutze das Ding zum Aufladen der 8 Zellen Bank.
Was echt schlecht ist, es ist nicht möglich eine Absorptionszeit zu definieren was für das balancing der Zellen unabdingbar ist.
Meine Idee ist es mit der „Equalizer“ Funktion zu versuchen.
Wenn ich die Equalizer Spannung auf 27,6V festlege und das täglich für 1 Stunde programmiere ist das doch so wie die Absorptionsspannung 27,6V mit Absorptionszeit für 1 Stunde.
Hat das schon einer so gemacht?
Grüße aus dem heißen Valencia ![]()
setz doch die Absorbtionsspannung auf 27,6V. Das recht dicke, um vollzuladen. Wie sind die Einstellungen des Balancers?
Und auch zum balancieren. Darf auch länger anliegen.
Ich habe erstmal die Einstellungen komplett von off-grid-garage übernommen.
Absorbtionsspannung ist auf 27.6V eingestellt, habe nur keine Absorptionszeit zum einstellen.
Ich werde es mal mit der „Equalizer“ Funktion testen und dann berichten.
Im schlimmsten Fall macht das BMS dicht (hoffe ich).
Schau dir die Spannungsdifferenz der Zellenan, wenn 27,6 erreicht ist.
Das ist die wichtige Zahl.
Jetzt bin ich etwas verunsichert.
Situation: Da ich kein Stromanschluss habe, kann ich meinen neuen Lifepo4 Block (8 * 314Ah) mit max. 8A laden.
Mehr ist gerade nicht übrig. Halt jeden Tag ein Bisschen.
Mit Adleraugen habe ich die Ladung beobachtet.
Rechnerisch brauche ich 39 Stunden damit der Block vollgeladen wird.
Der Ladeeinstellung vom Inverter ist Absorbing (Balancing) 27.6V & Floating 26.8 eingestellt.
Bei der Ladung mit 8A habe ich eine Differenz Spannung der Zellen von 10mV
Aber seit gestern verharrt die Ladespannung bei 27.08V und will einfach nicht mehr steigen.
Sonst habe ich immer einen leichten Anstieg der Zellenspannung festgestellt.
Aber ca.8 – 10 Stunden konstant bei 27.08V finde ich schon ungewöhnlich.
Ist das normal.
Das ist echt was anderes als Blei. Alles sehr interessant.
Danke
Die Ladekurve von LiFePO4 ist sehr flach, da hat die Änderung vom Laderstrom genauso Auswirkung auf die Zellspannung wie der Ladestand. Um anhand der Zellspannung den Ladestzustand schätzen zu wollen ist schon reichlich ungenau, wenn die Zellen dann noch unter Last stehen (laden oder entladen) ist es fast unmöglich. Deswegen arbeiten die meisten BMS mit Coulombzählern und benötigen die Ladeschlussspannung zum Kalibrieren des Zählers.
das ist ganz normal. Einfach weiter laden.
Bei der duchschnittlichen Zellenspannung ist das viel zu viel. Bei weiterer Ladung wird sich die Spannungsdifferenz immer schneller vergrößern. Ab 3,5V Zellenspannung lässt sich das nur noch aufhalten, indem der Ladestrom gesenkt wird, damit der Balancer dagegensteuern kann. Also weiter beobachten
Da möchte ich höflich widersprechen. Gerade mit Strom ist jeder Differenz bezüglich Balancierung unbedeutend, solange die Zellspannungen unter 3,37 bzw. 3,4 V sind.
Ich wollte nur darauf hinweisen dass die Differenz noch viel größer wird und beobachtet werden sollte. 8A Ladestrom wird kaum Einfluss darauf haben

