E-Firmenwagen mit eigener Wallbox Zuhause laden Planung und Fragen

Moin an alle,

ich bekomme im November meinen E Firmenwagen. Jetzt geht es um das Thema Abrechnung mit meiner Firma. Die Pauschale kommt nicht in Frage, da ich mit 30€ im Monat vermutlich nicht zurecht komme.
PV Anlage ist vorhanden und es soll dann mit Überschuss geladen werden welchen ich von Hand steuern möchte.
Ich habe eine noch unbenutzte Wallbox Alpha ess smile evct11 rumliegen. Diese würde ich gerne installieren für den Wagen. Da diese aber nicht geeicht bzw. keine Abrechnungsmöglichkeit besitzt, wollte ich für die Wallbox eine abschließbare Unterverteilung montieren. Da soll ein EM540DINAV23XS1PFB als Messgerät zum Ablesen drin sitzen und nur für die Wallbox tätig sein. Ich habe mit Carlo Gavazzi gesprochen. Dieses Smartmeter ist geeicht und für solche Zwecke angemessen.
Das Kabel liegt bereits vom Zählerschrank zum Carport und ist mit eigenem Fi etc. abgesichert.
Ich habe noch einen Shelly 3EM am Ausgang der Sicherungsautomaten in Richtung Carport montiert um dann per Zählerfreunde APP das ganze auch Online auslesen lassen zu können.

Ich kann dann meinem Chef jeden Monat die benutzten kwh entweder ablesen und rüberreichen oder per APP auslesen lassen. Damit ich die tatsächlich benutzten kwh auch vergütet bekomme.

So mein Gedanke.

Ist mein Vorhaben so umsetzbar?

Vielen Dank im Voraus

Hab meinem Kumpel in der Garage einen geeichten Zähler vor eine 16A CEE Steckdose montiert. Hat zu seinem Firmenwaagen eine mobile Wallbox dazu bekommen. Er rechnet jetzt über den Zähler mit der Firma ab, Handyphoto vom Zählerstand.
Musst Du halt mit Deinem Cheffe abklären ob Deine Lösung so OK für ihn und das Finanzamt ist...

Frag deinen Arbeitgeber, was der akzeptiert. Manchen reicht ein monatlicher Ausdruck der Wallboxzählerstände, andere wollen einen eigenen Hausanschluss, mit elektronischer Datenübertragung an den Fuhrparkabrechnungsdienstleister.

Jeder Jeck ist anders.

Oliver

Bei uns in der Fa. ist so geregelt, wenn du eine eigene Wallbox verwendet, dann muss es über einen geeichten Zähler laufen, die Abrechnung machst du dann 1x pro Monat. Foto als Beweis ist ausreichend. Die Box muss RFID unterstützen.
Die zweite Möglichkeit, bei DKV eine Wallbox bestellen, die wird dann mit der Tankkarte gekoppelt, freigeschaltet wird auch mit der Tankkarte, und es wird automatisch abgerechnet. Verbindung besteht über die eingebaute Sim Karte
Bezahlt werden die Kosten aus deinem aktuellen Stromvertrag, z.B. 30ct. ob der Strom von der PV kommt interessiert den AG nicht. ist dem 100x lieber, als die Preise von der Stadt Ladesäule bei und in NRW z.Z. 62ct+ 1,50€ pro Stunde Blockiergebühr ab der ersten Minute

so kenne ich das auch. Es sind Kosten der Firma und die bestimmt wie sie erfasst werden. Man kann nur ja oder nein sagen aber an der Versorgung zB über PV selbst basteln ist dabei meist sehr egal / nicht möglich.

Und man darf ja auch darüber nachdenken, ob der grüne Daumen zählt oder man lieber das eigene Investment in Form der PV Anlage auch selbst nutzt und nicht die Firma.

Die Version über geeichte Zähler mit Fotonachweis ist mir neu, zeigt aber wie individuell die Arbeitgeber sind.

Allzu viel Beschiss geht eh nicht, abgerechnete kWh müssen ja plausiebel zu den gefahrenen km passen. Deswegen und wegen der nicht unerheblichen Einsparung gegenüber Strom von der Ladesäule wird das wahrscheinlich bei vielen Firmen recht relaxed gehandhabt.

Erstmal allen vielen Dank für eure Antworten. Mir ging in erster Linie um die rechtliche Geschichte. Da meinem Chef das ziemlich egal ist wie es läuft, habe ich von seiner Seite grünes Licht. Es geht mir um das steuerliche bzw. ob es in meinem Fall irgendwelche Hürden geben könnte bei solch einer Installation.
Durch eure Antworten, habe ich mir vermutlich nur mehr Gedanken als überhaupt nötig gemacht.
Danke nochmals

Wenn dein Chef auch fürs steuerliche und die Abrechnung direkt zuständig ist, dann passt das. Wenn nicht, wird sich noch jemand melden, der dazu dann auch eine Meinung hat.

Oliver