Ich plane den Kauf eines Durchlauferhitzers für das Obergeschoss, und zwar den Stiebel Eltron DHE Connect.
Die technischen Daten sind wie folgt: Nennspannung 400 V, Nennleistungen 18/21/24 kW, Nennströme 29/31/35 A, Absicherung 32/32/35 A, Frequenz 50 Hz, 3 Phasen + PE, Schutzart IP25, Temperatureinstellung von 20 bis 60 °C, Einschaltwassermenge größer 2,5 l/min. Die Abmessungen betragen 466 mm in der Höhe, 225 mm in der Breite und 105 mm in der Tiefe bei einem Gewicht von 3,2 kg. Die Energieeffizienzklasse ist A.
Im Sicherungskasten des Obergeschosses ist ein FI-Schutzschalter vom Typ Hager CDA463D installiert und nach dem FI mehrere Leitungsschutzschalter vom Typ Hager MBN116.
Meine Frage ist:
Welche Hager-Leitungsschutzschalter empfiehlt ihr für den genannten Durchlauferhitzer?
Und welchen Kabelquerschnitt sollte ich für die Zuleitung über eine Strecke von ca. 15 Metern verwenden?
Hat eventuell jemand damit Erfahrungen gemacht und würde diese gerne teilen?
Der Durchlauferhitzer ist nur zum duschen gedacht, sowie das Waschbecken.
Für die Küche wollen wir einen kleinen Boiler nehmen oder würdet ihr sagen lieber eine Leitung von Durchlauferhitzer zu der Küche verlegen?
Es gibt so Fragen, da fragt man sich, warum derjenige das fragt, was er fragt…
Und auch wenn die Antwort: Bau das ein, was der verantwortliche Elektriker dafür vorgesehen hat, nicht gerne gehört wird, ist die wohl doch genau richtig.
Aus der Ferne kann niemand sagen, ob die Verdrahtung zum „Sicherungskasten des Obergeschosses“ oder überhaupt die Elektrik des ganzen Hauses für das geeignet ist, was du vorhast. Das muß sich jemand ansehen, der sich damit auskennt.
Das DLH üblicherweise auch den Netzbetreiber interessieren, und die da angemeldet werden müssen, ist dir sicherlich auch bekannt.
Leider beantwortet keiner Ihrer Sätze meine Fragen!
Einzig die Information über den Netzbetreiber ist hilfreich und wird selbstverständlich im Vorfeld angemeldet.
Danke
Das ist einfach keine Arbeit, die man selber macht, wenn man fragen muß welcher Querschnitt und Absicherung angebracht ist. Wie Oliver schon schreibt, kann das auch von den örtlichen Gegebenheiten abhängen, ob man den DLE überhaupt an der UV anschließen kann. Wie ist die angebunden und abgesichert, welche Reserven sind noch da, was ist ggf. in der HV zu ändern, … Und wenn Du wie ich nen Elektriker (inzwischen in Rente) hast, der Dich zuarbeiten und Material besorgen läßt, dann sprech das mit ihm ab.
Vielen Dank für die Antwort.
Vor Kurzem war eine Elektrofirma vor Ort, die im Zuge der Abmeldung eines Nachstromzählers alle Sicherungen im Sicherungskasten ausgetauscht hat.
Damals wurde mir empfohlen, ein NYM-J Kabel mit 6 mm² Querschnitt zu verlegen.
Das Kabel verläuft zunächst in einem Kabelrohr bis zum Obergeschoss, von dort unter einer Gipskarton-Hochlochziegelwand bis zum Dach und weiter zum Bad.
Der Elektriker würde auch die Abnahme durchführen.
Ursprünglich war die Rede davon, einen Durchlauferhitzer mit 18 kW zu installieren, jedoch habe ich in einigen Foren gelesen, dass der Komfort dabei leidet oder die Leistung knapp sein könnte.
Aus diesem Grund habe ich einen Durchlauferhitzer mit einstellbarer Leistung ausgewählt und möchte vorher hier im Forum noch einmal klären, was genau ich benötige,
um den Elektriker nicht nochmals mit Rückfragen zu belasten, da ich bereits fast ein Jahr auf einen Termin gewartet habe und der Elektriker vermutlich keine Zeit für ausführliche Erklärungen haben wird.
6mm² reichen grundsätzlich für die 32A. Du musst aber auch den maximalen Spannungsfall berücksichtigen und da kommt es auf die Leitungslänge an.
Ich empfehle dir, eine KI zu benutzen, die kann dir das alles im Detail vorrechnen. Die Ergebnisse kannst du ja hier nochmal zur Prüfung vorstellen.
Der Leitungsschutzschalter muss höher liegen, als der maximale Strom des DLE, aber niedriger als die maximale Belastbarkeit der Leitung. Also vermutlich irgendwas im Bereich 32A oder 35A.
Wenn du die Dusche auf 6-8 l/min begrenzt, reichen die 18kW problemlos. Wir haben auf 6l/min begrenzt. Im Sommer zieht der DLE dann so um 9-10 kW, im Winter eher so 14-16 kW.
Wenn der Elektriker für die Frage keine Zeit hat, kommt er dann zeitnah zum Installieren ?!? Oder mußt Du Dir am Ende nen anderen Suchen und der rollt zumindest die Augen, wenn er vor vollendete Tatsachen gestellt wird? Da Handwerker oft keine Zeit/Bock haben Emails zu beantworten, würde ich den Sachverhalt in einer Email beschreiben und dann paar Tage drauf anrufen, wenn er sich nicht selber meldet. Damit hab ich ganz gute Erfahrungen gemacht.