Habe einen DEYE 15K Wechselrichter mit DYNESS HV Batterie und einem DTSU666 Messgerät. Soweit ich beurteilen kann ist alles korrekt angeschlossen.
Mit dem bei DEYE beiliegenden CT Klemmen messe ich genaue Stromwerte.
Ich stecke den Fön ein, Leistung steigt, entsprechend der Phase.
Wenn ich aber die Messwerte von dem DTSU666 verwende sieht es nicht mehr gut aus.
Die Werte der drei Phasen im Schnitt stimmen noch, ABER diese Werte sind + und - weit ausserhalb, es ist wie eine Art “Aufschwingen” was passiert.
Mal ist es gleich nach einem Reset, mal sind die Werte für Stunden genau passend.
Mit den CT Klemmen vom DEYE passiert das über Stunden/Tage nicht.
Ist das “Aufschwingen” normal und verwende ich besser die CT Klemmen?
Hätte man den DTSU666 im Grunde einsparen können, mein Solaringenieur meinte mit dem externen Messgerät ist es genauer / besser.
Das ist eine Kurve von Heute (tagsüber).
Mit dem “Reset” meine ich ich stelle beim DEYE kurz um auf CT Klemmen Messung und wieder zurück auf EXTERNE Messung.
In einem anderen FORUM habe ich folgendes gefunden:
”Ein externer Zähler ist immer langsamer beim Messen, durch die Kommunikationslatenzzeiten. Dadurch ist die Regelschleife langsamer als beim CT. Ganz klar das regelt zu langsam.”
Wenn der externe Meter z.b. mit schlechtem WiFi angebunden ist, ja... ein Ping vom Laptop zu meinem Shelly Pro 3EM liegt zwischen 5ms und 10ms.
Mein DTSU666 ist per Modbus und Busleitung mit dem Wechselrichter verbunden. Ich habe mal gelesen dass die Latenzen da so bei 10-20ms liegen, je nach Baud Rate?
Ich denke mal solche minmalen Latenzen spielen wohl kaum eine Rolle, bei der Reaktionszeit von Wechselrichtern geht es ja eher um Sekunden?