Die Idee klingt gut. Würde alle Drei Häusern mit NYY-J 5x10mm2 und Cat7-Erdkabel verbinden und dann ein WR für jedes Gartenhaus nehmen. Im Mittleren könntes Du auch einen Hybrid-WR nehmen wegen des Akkus. Bitte denke daran das du einen Überspannungsschutz Typ2 in jeder Haus einbringen muss, weil die Entfernung zu groß ist. Wenn Du genau nachrechnetest, könnte Du auch ggf. mit 5x6mm2 hinkommen und dann das 5ardige als Wechselstrom mit Verstärkungsadern verwenden, denn die den Gartenhäusern brauchst kein Drehstrom für die PV. Im mittleren kommst Du um Drehstrom nicht umhin, da die PV-Summenleistung zu groß ist.
Das Cat7 brauchst Du um die WR ggf. steuern zu können. Bei der Anmeldung ist es dann eine Gesamtanlage.
Im Winter wird es im Gartenhaus ziemlich ungemütlich für Akku, Du solltest an Heizkissen für den Akkus und an einer Isolierung denken.
Ich würde da gar nicht drüber nachdenken sondern es einfach machen.
Zumindest bei Uns sind Unterverteilungen Immer zwingend mit 5x16 mm² an zu fahren.
Das mit den 3 Wechselrichtern muss man sich ankucken ich vermute mal das einer deutlich billiger wäre und die Leitungslängen sind auch noch beherrschbar.
Die Batterien im Gartenhaus hätte den Charm das wenn doch mal was brennt "nur" die Gartenhütte abfackelt , falls der im Winter mal aussteckt geht auch nicht gleich die Welt Unter .....zumindest bei mir gibt's da eh' fast nix zum speichern....... bitte Zellen sollte halt keinen schaden nehmen.
Aber das sind dann doch Feinheiten wo jeder für sich entscheiden muss...aber machen würde ich das auf jeden fall
Wie weit ist denn das Haus von den Gartenhäusern bzw. dem mittleren Häuschen entfernt?
Wenn das deutlich mehr als 20m sind, würde ich darüber nachsdenken Hochspannung-DC ins Haus einzuspeisen und dort einen zentralen WR mit Lademöglichkeit für den Akku vorzusehen. Ein LiFePO Akku im Winter bei Null Grad und darunter sollte nicht mehr geladen werden, da die Zellen dann Schaden nehmen. Wenn Du genügend Panel in Reihe schaltest, kommt Du sicherlich auf 500 oder mehr Volt DC und das läßt sich besser (mit weniger Verlusten bzw. geringerem Leitungsquerschnitt) übertragen. Den Akku würde ich eher im kühlen, aber frostsicheren Keller des Hauses unterbringen, am besten in einem separaten, möglichst feuerfesten Raum.
Nur mal so als möglicherweise günstigere und praktischere Alternative ?
Zwar ein bisschen unscharf aber hier mal die Übersicht. In Gartenhaus zwei liegt bereits das 3x2,5mm² Kabel für die Schwimmbadpumpe.
Gartenhaus 1 wird von der anderen Haushälfte gespeist.
Schade, das sieht denn nicht mehr so ideal aus. Ich befürchte, das die WR die Spannung nach oben treiben müssen um einzuspeisen und bei 250 Volt abschalten. Da hilft nur „Try an Error“. Einen Microwechselrichter nehmen und schauen, ob er das mit dem Querschnitt hinbekommt. Wenn er das schwingen anfängt, weis Du das da doch ein anderer Querschnitt hin muss. Hast Du schon die Spannungen an Deinem Hausanschluß geloggt? Ich würde Hütte#2 an einer Phase hängen, wo die Spannung über den Tag am tiefsten ist.
Den Akku würde ich ins Haus packen, dann brauchst du die Leistung nicht begrenzen. Ein Sunny Island darfst Du an 2,5mm2 nicht betrieben, ich weis nicht ob Victron das mitmacht. Wie ist denn die Hütte#1 angeschlossen?
Ich habe bei mir 7,29kWp und bekommen den Speicher 14 kWh voll. Auch heute bei diesem Wetter ist er schon bei 71% von heute morgen 14%. Verbraucht haben ich vorher >6000 kWh/a mit E-Smart und täglicher Fahrt von 105km. Aber rechne selber unter TOOLS ist ein guter PV-Ertragsrechner, der sogar unterschiedliche Dächer berechnen kann.
Für Dein Plan würde ich Dir empfehlen, das Du einen Akku im Haus platzierst. Die DIY-Batterie 14 kWh in ein Metallgehäuse aus Stahl packst wie Seplos oder EEL, und die BKW‘S auf den Gartenhäusern an der Phase mit der kleinsten Spannung (gemessen am Hauptzähler) packst. Egal wo Du PV-Module hinpackst, der Akku wird die Energie aufnehmen, bevor sie ins Netz geht, wenn der Akku voll ist, wird erst eingespeist.
Der Sinn mit dem Akku ist immer eine Frage. Wirtschaftlich muss Du Dir das durchrechnen, ob ein 5, 10, oder 14 kWh-Akku das richtige ist. Das Gehäuse kostet meist immer das selbe, der Preis kWh pro € bei den Zellen ist das entscheidende.
@wuehler Laut VDE-AR 4105 müssen Wechselrichter ab einer Spannung von 250V abschalten um einen Überlastung des Stromnetzes zu verhindern.
Fall 1: Auf L1 sind im Haus 238V. Der Wechslerichter muss eine etwas höhere Spannung erzeugen um die Leistung der PV in Netz zu bekommen, dazu hat er 12V bis zur 250V Grenze zur Verfügung. Zeihen wir jetzt den Spannungsverlust auf der Leitung 3x25mm2 ab (zum einfachen rechnen nehmen wie 5V), dann hat er nur 7V, bis er abschalten muss.
Fall 2: Auf L2 sind im Haus 231V, mit dem Spannungsverlust von 5V sind wir bei 236V. Dem Wechselrichter bleibt 14V bis zum Abschalten.
Fall 3: Auf L3 sind im Haus 245V, mit dem Spannungsverlust von 5V sind wir bei 250V, der Wechselrichter schaltet nicht zu.
[quote data-userid="19634" data-postid="136437"]… Müsste ich 5x16mm2 zu allen Gartenhäuser ziehen? …[/quote] Das was @paddy72 da vorgeschlagen hat ist nicht ganz ohne. DC-Strom mit 500V ins Haus ziehen geht nicht mehr mit NYY, das muss schon Solarkabel sein, und das muss ins Leerrohr.
Naja, alle typ. Hauskabel ob NYM oder NYY etc. sind für 400 VAC ausgelegt und sie werden m.W. auf 1000V getestet. D.h. nicht, dass sie für 500V DC freigegeben sind, aber ich sehe das als unproblematisch an. Wenn die Verkabelung vom Elektriker abgenommen werden muß o.ä. sollte man das natürlich prüfen.
Der angeschlossene Wechselrichter bzw. Laderegler muß natürlich für 500V, besser 600V DC Eingang geeignet sein. Beachten, dass die PV-Spannung bei Kälte im Winter deutlich steigen kann, das kann schnell mal 10-20% mehr ausmachen bei klarem kaltem Wetter und direkter Sonne!
[quote data-userid="19634" data-postid="136437"]… Bezüglich Erdung der PV.
Würde es ausreichen einen Erder zu setzen und die PV Anlagen dort mit 6mm² anzubinden?[/quote] Ich habe meiner Garage noch einen Kreuzerder gegönnt und dann mit 10mm2 die PV-Module und die Verteilung versorgt. Ein befreundetet Solarteur schlug beiden Hände über Kopf und sagte, das Kreuzerder nicht mehr State of the Art seinen und es mindestens 16mm2 Erdung sein müssen. Ich habe es noch nicht nachgelesen, ob 10mm2 reichen oder nicht. Ggf. mal in den VDE schauen.
Ob Du AC oder DC nimmst würde ich mir durchrechnen. Bei DC brauchst DU lange teuer Solarleitungen und weniger WR. Bei AC bist Du ausfallsicherer, wenn etwas etwas kaputt ist. Bei DC kannst DU ggf. Auch Victron-Laderegler nehmen, wie Andy in the Off-Grid-Garage.
Wenn Du keine Wert auf „Neuwaren“ bei WR wert legt, schau Doch mal bei Ebay-Kleinanzeige ob Du nicht da einen günstig bekommen kannst. Viele wollen jetzt Hybrid-WR haben und tauschen ihre WR aus. Ich habe meinen Sunny Tripower und auch den Sunny Island über Ebay-Kleinanzeigen geschossen.