Liebes Forum,
ich bekomme im Februar/März meine PV-Anlage mit Deye-Hybrid-WR installiert. Da es ein Hybrid-WR für 48V-Akkus ist, fertige Speicher teuer sind und ich selbst Techniker bin, werde ich den Speicher selbst erstellen. 14,3kWh-Bausatz ist bereits bestellt. Mein Solarteur konnte mir jetzt auch keine weitere Auskunft geben, wie das mit einem selbst erstellten Speicher ausschaut. Ich habe die Fragen auch schon an den VNB gestellt, aber die brauchen oft Wochen bis Monate oder Antworten gar nicht.
Prinzipiell müssen Speicher ja auch angemeldet werden, laut passendem Formular muss das auch unbedingt über einen eingetragenen Installateurbetrieb geschehen und es muss Netzverträglichkeit geprüft werden. Nun gehe ich allerdings mal davon aus, dass sich das ja wegen der möglichen höheren Einspeiseleistung auf Speicher mit eigenem WR bezieht, da man da ja mit zb 12kW vom Dach +10kW vom Speicher einspeisen könnte. Beim Hybrid-WR kann ja gar nicht mehr Leistung abgerufen werden, als er eben kann.
Kann ich darauf nun ableiten, dass da beim VNB nichts mehr als extra Erzeuger beantragt werden muss? Da es sich um einen Niedervoltspeicher an einem extra Abgang des WR handelt: Greifen hier überhaupt noch irgendwelche Konzessionspflichten, TAB usw auf der Speicherseite?
Ich schätze den Speicher müsste ich unabhängig davon im Marktstrammdatenregister eintragen? Soweit ich weiss kann ich das auch selbst, stimmt das?
Die Frage also: Was ist hier zu beachten um das alles rechtlich sauber hin zu bekommen?
Wie sehen die Versicherungen eigentlich DIY-Speicher. Gibt es hier Aussagen oder Urteile?
Ich würde ein wartungshandbuch und 6-monatige Kontrolle und für die Dokumentation ein thermografisches Bild vorsehen. Das + Bilder +Messwerte sollten ja dann genügen um einen fachlich korrekten Aufbau nachweisen zu können.
Bin mal gespannt auf eure Antworten