Hallo zusammen,
ich bräuchte mal eure Einschätzung zu einer Idee für mein Balkonkraftwerk.
Ich habe aktuell ein SunEnergyXT-System mit BK215 Plus, 2× B215 Plus und EV3600. Das Ganze läuft über einen Deye-Wechselrichter und wird per SunEnergyXT-App mit Nulleinspeisung über einen 3-Phasen-Shelly geregelt.
An Modulen habe ich aktuell 4×460 W und 4×500 W, später könnten eventuell nochmal 4×500 W dazukommen. Ich würde die Modulleistung gerne besser nutzen und nicht so viel verschenken, weil das SunEnergyXT-System ja nur begrenzt Leistung pro Eingang aufnehmen kann.
Meine Idee wäre daher ein DIY-Speicher vor dem SunEnergyXT-System. Also:
Module → DIY-Speicher mit mehreren MPPTs → Akku mindestens 5 kWh → geregelt per MC4 weiter ins SunEnergyXT-System
Wichtig wäre mir, dass die Module direkt in den DIY-Speicher gehen, der Speicher per WLAN/App oder Webinterface steuerbar ist und dann gezielt Leistung an das SunEnergyXT-System abgeben kann. Da die Eingänge dort auf ca. 800 W begrenzt sind, müsste der Ausgang entsprechend regelbar sein. Am liebsten alles mit MC4 rein und MC4 raus, damit es sauber und steckbar bleibt.
Ich suche also keine normale Powerstation mit 230-V-Ausgang, sondern eher sowas wie ein größerer DIY-PV-Hub, ähnlich vom Prinzip her wie Marstek B2500-D oder Zendure SolarFlow, nur eben mit mehr Speicher, mehr PV-Eingängen und besser erweiterbar.
Was würdet ihr dafür nehmen, bzw. wie wäre eure Umsetzung? Oder ist die Idee DC-seitig vor dem SunEnergyXT-System eher Murks und man sollte das ganz anders lösen?
Mir geht es nicht um wildes Gebastel ohne Schutz, sondern um ein sauberes Konzept mit BMS, Sicherungen, DC-Trennern, Rückstromschutz usw. Falls jemand sowas schon gebaut hat oder eine bessere Idee hat, gerne her damit.
Viele Grüße
Marco