Moin zusammen,
wir standen bei unseren PV-Projekten immer wieder vor dem klassischen Problem: Wie bekommt man die schweren Solarmodule (20 kg+) ohne teuren Kran oder Schrägaufzug sicher und rückenschonend auf das Dach (in unserem Fall z. B. eine Stadtvilla auf ca. 6 m Traufhöhe)?
Da Kauf- oder Leihgeräte teuer sind, haben wir uns eine DIY-PV-Rutsche aus Standard-Dachlatten (58x38 mm) gebaut.
Das Grundprinzip & der „Trick“:
Material: Die Konstruktion besteht aus Dachlatten, Lochplatten und ein paar Schrauben (Materialkosten unter 100 €).
Das Kern-Feature: An den Längs-Stößen haben wir M10-Muttern unter den Lochplatten integriert. Dadurch entsteht alle 2 Meter eine kleine Rastkante, auf der die Unterkante des Moduls beim Hochziehen abgelegt werden kann. Das erlaubt es, beim Ziehen kurz durchzuatmen oder nachzugreifen, ohne dass das Modul abrutscht.
Skalierbar: Das System lässt sich modular für unterschiedliche Dachhöhen (4 m, 6 m, 8 m) anpassen.
Das Video zum Aufbau & Einsatz:
Wie das Ganze in der Praxis funktioniert und wie wir die Module hochgezogen haben, könnt ihr euch in unserem YouTube-Video anschauen:
Kostenlose PDF-Bauanleitung:
Da der genaue Zuschnitt und die Maße (Sprossenabstände, Klötzchen etc.) etwas Detaillarbeit erfordern, haben wir eine komplette 10-seitige Schritt-für-Schritt-Anleitung als PDF mit allen Maßen und Skizzen erstellt.
Die Anleitung stellen wir der Community komplett kostenlos bereit. Wir haben extrem viel Herzblut in das Dokument und das Video gesteckt – wenn euch die Idee weiterhilft, würden wir uns im Gegenzug riesig über ein Abo auf unserem Kanal (@DiyoBros) und einen Daumen nach oben freuen! Fairer Deal? ![]()
Wir sind gespannt auf eure Meinungen! Wie habt ihr den Transport eurer Module gelöst oder habt ihr noch Ideen für eine noch bessere Zug-Befestigung oben am Modul?
Viele Grüße
Stefano






