DIY Akku LiFePo4 für Brandschutz "einpacken" - welches Material eignet sich hierfür?

Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und freue mich auf den Austausch mit euch! Kurz zu meinem Projekt: Ich nehme gerade meinen selbstgebauten DIY-Akku mit 17 kWh Kapazität in Betrieb. Das Ganze basiert auf einem 16S-System mit LiFePO4-Zellen von EVE und hängt an meiner Photovoltaikanlage.

Der Akku steht im Keller, und auch wenn LiFePO4-Zellen als vergleichsweise sicher gelten (kein thermisches Durchgehen mit extremen Sauerstoff-Feuern wie bei NMC), möchte ich das Gehäuse aus Sicherheitsgründen gerne zusätzlich gegen Brandrisiken abschirmen bzw. "einpacken".

Ich habe mich schon ein wenig eingelesen, bin mir aber unschlüssig, welches Material für die Auskleidung oder den Bau der Brandschutzbox am besten geeignet ist. In die engere Auswahl sind bisher folgende Materialien gekommen:

  • Kalziumsilikatplatten: Sehr hitzebeständig, allerdings recht staubig bei der Verarbeitung und Feuchtigkeit saugend.

  • Feuerschutzplatten (GKF / Rigips): Preiswert und einfach zu verarbeiten, aber reicht die Schutzwirkung bei einem potenziellen Zellbrand?

  • Vermiculite-Brandschutzplatten: Extrem hitzebeständig und dämmend, aber mechanisch oft recht empfindlich/bröselig.

  • Porenbeton (Ytong): Massiv, einfach zu mauern, gute thermische Barriere.

Meine Fragen an euch:

  1. Was haltet ihr von diesen Optionen für einen DIY-Akkuschrank im Keller?

  2. Hat jemand von euch schon ein ähnliches Gehäuse gebaut und kann ein bestimmtes Material (oder eine Kombination) empfehlen?

  3. Gibt es bei LiFePO4-Zellen bezüglich der Gasentwicklung (falls mal ein Ventil öffnet) etwas Spezielles bei der Gehäusewahl zu beachten (z. B. Druckentlastung/Abluft)?

Ich bin super gespannt auf eure Rückmeldungen, Tipps und Erfahrungsberichte!

Liebe Grüße

Du willst also einen Hochofen für Aluminum bauen?
Wenn da was durchgehen würde (was es bei LFP eigentlich nicht tut) dann willst du das Ergebnis der chemischen Reaktion (reichlich kWh Wärme) einschliessen bis? unten das flüssige Aluminium rausfliesst?

Mal realistisch, was passiert, warum und wann.

Das schlimmste was eine Hausbatterie basierend auf LFP machen kann ist eine Knallgas-Explosion verursachen,
danach kommt der Kurzschluss mit seinen thermischen Ergebnis und
danach das abfackeln des BMS.

Gegen erstes hilft erst einmal Prävention (als keine Pylontech Batterien kaufen weil deren BMS scheibe ist) keine Batterien mit parallel geschalteten Zellen holen wenn es Batterien gibt mit einer echten Einzelzellüberwachung.

Dann kann man den Raum mit einem Rauchmelder ausrüsten der eine abblasende Zelle sicher mitbekommt und wenn der dann einen Zuluftventilator aktiviert der vom Nachbarraum auf Fussbodenniveau den Aufstellraum druckbelüftet (H2 ist das leichteste Molekül und sammelt sich erst einmal an der Decke) und den Aufstellraum auf Deckenniveau entlüften.

Das könnte die Knallgasexplosion verhindern.

Gegen den Kurzschluss und seine thermischen Auswirkungen gibt es bekannte und bewährte Massnahmen wie eine solide Konstruktion und Sicherungen, was ich so gesehen habe sind einige selbst zusammengemurkste Baumarktregal-Batterien abgebrannt weil eben gemurkst wurde.

Das brennende BMS soll von den Löschbomben gelöscht werden, ich halte nichts von denen schon weil die Brandlast durch das BMS nicht wirklich gross ist.

Wer dagegen eine NMC Hausbatterie sein eigen nennt sollte sich zusätzlich einen alten Heizöltank holen, den oben abschneiden, seine batterie da reinstellen und oben drüber eine Sprinkleranlage mit dem Hauswasseranschluss verbinden, wenn es dann warm wird, wird der Tank und die Batterie geflutet und die Gefahr ertränkt.

(oder er holt sich eine beheizte Batterie und stellt die draussen gut belüftet auf)

gibt jemanden (Der Temu Werbemann) der hat seine Akkus in einem “Aquarium” um im Notfall zu fluten ohne den Keller auf 1m unter Wasser zusetzen..Fragt sich wer das Aquarium füllt weil meist passiert richtig schlimmes nur wenn du grad nicht hinschaust.
Die Be und Entlüftung ist gerade im Keller eh ein Thema das kann man koppeln. Brandmelder Thermosensor BMS BSC Homeassistant …

ICH würde den Behälter mit der Batterie damit beregnen

oldschool ohne Elektricktrick

Danke für eure Tipps und Anregungen.

Der Speicher, bestehend aus LiFePo4 Zellen von EVE, wird im Keller in einer Ecke (Fliesenboden und Betonwände) platziert, die Absicherung erfolgt über NH00 und Megafuse Sicherungen (NH00 für hohes Trennvermögen und Megafuse für schnelle Reaktion) und die Ladesteuerung über ein BMS von JK. Die Werte inklusive Temperaturen der Batteriezellen sowie des BMS selbst werden erfasst und überwacht. Rauchmelder ist ebenfalls installiert.

Von daher dürfte schon viel für einen sicheren Betrieb erfüllt sein – von einfachen Holzregalen usw. sehe ich ab .

Als „kleiner“ Brandschutz dachte ich z.B. die übrigen 2 Seiten (wo keine Betonwand vorhanden ist) mit Porenbetonsteinen versehen und oben drauf eine Platte oder einen Deckel aus Porenbetonsteinen oder einem anderen feuerfesten Material zu bauen.

Hat jemand Erfahrungen mit Porenbetonsteinen oder anderem feuerfesten Material für das Einpacken eines DIY Akkus – ggfs. mit einem Foto?