DIY Akku für E-Bagger

Hast du mal ein Bild von deinem Bagger?
Die Art von Minibagger, die ich vor Augen habe, ist so zierlich, dass er mit den ganzen Vorschlägen hier völlig inkompatibel wäre. Aber vielleicht ist es ja auch ein mittelgroßes Ding der 2-3-Tonnen-Klasse oder so.

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Er hat es doch irgendwo geschrieben soll ein 1,2 to bagger werden vom Platz her passt das schon der hat hinten schon ein ordentliches Gewicht das man ersetzen könnte durch den Akku.

Ein Bild gibt es oben in Beitrag 4, und hier.

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Ich hab mir jetzt mal nach Lars’ Infos ein 300A JK-BMS geholt, damit werd ich jetzt erstmal experimentieren. Macht erstmal einen guten Eindruck.

Hier sind noch ein paar Bilder, teilweise geschossen als ich die Produktion in China besucht hab. Sollte noch gute zwei Monate zur Lieferung brauchen. Der Bagger hat für seine Gewichsklasse relativ viel Platz, ca. 60cm Höhe, 60cm Breite und 45cm Tiefe.

Ich glaub drei Victrons würden echt viel Platz brauchen, das geht wahrscheinlich nicht. Da überleg ich mir noch, ob es das einphasig wert ist. Vielleicht könnte ich sogar zwei 16kwh Akkus unterbringen, aber das lasse ich mir für später offen, falls ich mit der Betriebsdauer unzufrieden bin und Platz ist. Aber erstmal fokussier ich mich auf den einen Akku. Da muss ich ein Edelstahlgehäuse designen, wahrscheinlich aus 1,5mm Edelstahl mit Versteifungen und Hebeösen, alles wasserdicht geschweißt bis auf eine Dichtfläche. Das kostet vermutlich ein bischen, aber bisher habe ich kein fertiges, wasserdichtes Gehäuse gefunden. Die sind alle für den Inneneinsatz. Ich denk bei Baubeginn mach ich einen neuen Thread auf oder gleich ein paar Youtube Videos. Mal schauen ob ich genug Zeit hab :sweat_smile: .

Die fixfertigen Staplerbatterien sind wasserdicht (genug für Fahrzeug). Schau ma ob sowas reinpasst

Schau dir Teile und Konstruktion von Motorlagerung im PKW an. Das ist dafür gemacht, ein paar hundert Kilo weich zu lagern.

An so Gummilager hatte ich auch schon gedacht, das ist bestimmt eine super Idee. So könnte ich den gesamten Akku entkoppeln, aber ich denke, ich werde mir auch noch etwas für die Anschlüsse von den Zellen einfallen lassen. Das Problem ist, dass man da wahrscheinlich nicht mit so viel Drehoment anziehen kann, wie das für eine ordentliche Vorspannung (Schraubenberechnung) notwendig wäre. Ist ja auch sicherheitrelevant.

Das mit den Staplerbatterien habe ich mir angeschaut, aber irgendwie nichts gefunden, das den Platz gut ausnutzt/reinpasst. Außerdem muss ich da wahrscheinlich auch basteln. Bleiakkus sind für mich keine Option, obwohl es auch lfp Akkus für Stapler gibt.

Jetzt heist es erstmal das jk-bms in Betrieb nehmen und mit dem Arduino verbinden.

Hydrolager sind ne gute investition dazu.

Beide Drehmomente sind imho falsch (zu gross).

Hast du dazu berufliche Erfahrung, kannst du das mit Zahlen belegen oder sind das Vermutungen?
Beim PKW am Motor gehen 1 qmm Käbelchen, um wieviel geringer sind dort Beschleunigunhen und rütteln?

Das kannst du aus den Bildern ableiten?

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Das hängt von der Schraubenfestigkeit ab und bei den Akkus auch von der Ausführung der Batteriepole. Zu den Anziehmomenten der Schrauben gibt es Tabellen, bei Schrauben aus Edelstahl zum Beispiel Drehmomente für Sechskantschrauben DIN 933 aus Edelstahl

M6 liegt da bei 3,9 Nm bis 11,3 Nm je nach Werkstoff. Meine Single Stud 324 Ah Akkus habe ich letzte Woche mit 5 Nm angezogen, aber das sind Flanschmuttern mit Sperrverzahnung, bei denen die Verzahnung eine Menge Drehmoment braucht.

Falsche Aussage von mir darum gelöscht .

Falsche Snnahme von mir darum gelöscht

Das ist sehr hübsch.

Die Frage ist, welches Material die Sechskantstifte haben.

Ich würde jedenfalls mal checken, ob es Alu ist. Und wenn nicht, dann wenigstens checken, ob das Polmaterial Alu ist. Dann hilft der Stahlstift oben auch nicht.

Und dann würde ich das Anzugsmoment für reines Alu berechnen. Das macht ein kleines bischen Unterschied.

Darf ich Fragen welche Erfahrungen du hast?
Alu Schrauben Drehmoment

Ich denke auch, dass 10Nm deutlich zu viel sind, im Datenblatt der MB31 steht 6Nm. Schließlich handelt es sich auch nicht um eine Schraubverbindung aus hochfestem Stahl. Das Problem ist auch, dass die Schraubverbindung sehr kurz ist, sodass die Setzkraftverluste in Verbindung mit dem sowieso nicht so hohen Anzugsmoment keine sehr Vibrationsresistente Verbindung ergeben. Vermute ich zumindest, wobei man das ja relativ schlecht voraussagen kann. Ich denke, ich werde einfach Nord-Lock Scheiben verwenden, dass sollte halten. Vielleicht würde auch Loctite rot gehen, aber dann geht die Verbindung nicht mehr auf.

P.S. Viele der alt hergebrachten Methoden (Federringe, Sicherungsmuttern, Splinte) bringen nichts. Wichtig ist eine möglichst hohe Vorspannung (Stichwort Dehnschraube). Wen das genauer interessiert, der kann das Ganze im Roloff/Matek nachschauen…

Wenns das Lesen betrifft: jede Menge.

Das hast du oben geschrieben.
Dein Link aus Beitrag 36 sagt für Alu M6 aber nur etwa 5 Nm und für Alu M8 etwa 10 Nm.

Ekkehard bezieht sich in Post 36 auf Stahlschrauben, und du beziehst dich in Beitrag 33 ebenfalls auf eine Tabelle für Stahl.

Weiterhin musst du berücksichtigen, dass eine Kombination Alugewinde mit Stahlmutter sich nochmals anders verhält als eine Kombination Alugewinde mit Alumutter. Ersteres hat, wenn ich mich recht erinnere nochmals eine geringere erreichbare Spannkraft wie Alu+Alu, folglich ein geringeres Anzugsmoment.
(Begründung ist die kleinere Zahl von tragenden Gewindegängen wegen des Unterschiedes des E-modul zwischen Stahl und Alu)

Falls du dich in deiner Frage

auf Maschinenbau bezogen hast: eigentlich ist Maschinenbau nur ein Teil meiner Kenntnisse. Elektronik ist noch deutlich mehr, Software und Programmierung ein paar Jahre weniger.

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Falsche Meinung dazu darum geändert .

Sorum funktioniert das ja auch.
Am Alu im Pol kannst du garnichts machen, das ist simpel und weich. Und wenns ein Sackloch ist, wenige Gewindegänge. Und dann gehen nichtmal die Werte deiner Alu Tabelle.